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Wer Wien liebt, kauft dort auch zu Weihnachten ein

Wie viel geben die Wiener für Weihnachtsgeschenke aus? Wo kaufen sie diese ein? Welche Branchen profitieren besonders stark vom heurigen Weihnachtsgeschäft? Auf der Wunschliste der Händler in den Wiener Einkaufsstraßen steht ganz oben: Mehr stationär, weniger online kaufen.

Wer Wien liebt kauft in Wien ein
© Florian Wieser

Die Wiener Händler erwarten ein stabiles Weihnachtsgeschäft, trotz der Zuwächse im Online-Handel. Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien sagt: „Für das heurige Weihnachtsgeschäft gehen wir von 335 Millionen Euro Umsatz aus. Er wird sich - trotz Konjunkturabschwächung auf dem guten Vorjahresniveau stabilisieren. Insgesamt kann sich der Wiener Handel also auf ein starkes Weihnachtsgeschäft einstellen”, so der Trefelik. Die Mehrheit der Wiener Händler sieht das ebenso: 20 Prozent erwarten Umsatzzuwächse, 60 Prozent gehen von einer stabilen Entwicklung aus und 20 Prozent rechnen mit leichten Rückgängen. Aus der Studie der KMU Forschung Österreich im Auftrag der WK Wien geht weiters hervor, dass neun von zehn bzw. 1,5 Millionen Wiener heuer Weihnachtsgeschenke besorgen werden.

„Wir erwarten 335 Millionen Euro Umsatz und halten das Vorjahresniveau.”
Rainer Trefelik, Spartenobmann Handel

Durchschnittlich werden sie achteinhalb Geschenke um rund 350 Euro einkaufen und damit mehr als jeder andere Österreicher ausgeben. Insgesamt werden heuer 12,75 Millionen Packerl unter Wiens Christbäumen liegen.

Weihnachten hat weiterhin hohen Stellenwert

Der durchschnittliche Preis pro Geschenk liegt etwas über 40 Euro. Für die Familie wird am meisten ausgegeben: 82 Prozent des Weihnachtsbudgets (285 Euro) wird in Geschenke für Familienmitglieder investiert. Für knapp die Hälfte der Wiener (48 Prozent) sind Geschenke ein unverzichtbarer und zentraler Bestandteil des Weihnachtsfests, was seinen hohen Stellenwert unterstreicht. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr sogar noch weiter gestiegen. Am großzügigsten zeigen sich die 50- bis 59-Jährigen bzw. 40- bis 49-Jährigen (400 Euro). Männer und Frauen geben gleich viel für Präsente aus. Auf der Hitliste der beliebtesten Weihnachtsgeschenke haben Bücher wieder Platz eins erobert und Gutscheine sowie Textilien auf die Plätze verwiesen (siehe Kasten unten).

Heuer wird wieder früher gekauft, Gutscheine dafür später eingelöst

Die Wiener tendieren wieder zum früheren Einkaufen ihrer Weihnachtsgeschenke. Während in den letzten Jahren viele die Geschenke erst in der zweiten Dezemberhälfte oder kurz vor dem 24. Dezember besorgt haben, outen sich heuer nur 37 Prozent als Late-Shopper. Im Gegenzug gibt es 19 Prozent Early-Christmas-Shopper, die heuer vor oder im Oktober mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken gestartet haben. 12 Prozent der Gutscheine werden unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen eingelöst, 18 Prozent Anfang Jänner, 17 Prozent zwischen Mitte und Ende Jänner, 14 Prozent Februar und März, 38 Prozent später als März. Vergleicht man die Zahlen mit dem Vorjahr, wird ein Trend hin zu einem späteren Einlösen bzw. Eintauschen von Gutscheinen und Bargeld deutlich.

Online beliebt bei Jungen

Zwei Drittel der Wiener informieren sich vor dem Geschenkekauf im Internet. 38 Prozent planen heuer ihre Weihnachtspräsente in den Geschäften und via Internet zu kaufen. Besonders beliebt ist Online-Shopping unter den 15- bis 29-Jährigen.

Heimische Wirtschaft stärken

Um den stationären Handel zu stärken, startet die WK Wien rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft mit einer breiten Kommunikationsoffensive und der starken Botschaft „Wer Wien liebt, kauft in Wien ein“. Die Kampagne mit dem Wiener Herz und dem Hashtag #wienliebe wird bis Mitte März wienweit zu sehen sein. „Wer lokal kauft“, so Trefelik „trägt zu heimischen Wertschöpfung bei und belebt die Stadt.“ Deshalb appellieren Ruck und Trefelik an die Wienerinnen und Wiener: „Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke im Wiener Einzelhandel. Da werden Sie perfekt beraten, Sie erleben den Wiener Weihnachtszauber, unterstützen die Vielfalt in der Erdgeschosszone und sichern auch noch Jobs am Standort - besser Shoppen geht nicht.“

Den Online-Riesen die Stirn bieten

Tatsächlich steigt der Online-Handel und bereits jetzt fließen mehr als die Hälfte der österreichischen Online-Ausgaben ins Ausland. Die Kunden kaufen bei internationalen Online-Giganten, die in Österreich kaum Steuern zahlen, während heimische Händler ihren Beitrag leisten. „Solange kleine, lokale Betriebe die volle Steuerlast tragen und internationale Online-Konzerne ihre Erträge nicht in Österreich versteuern” so Ruck, „kann es keinen fairen Wettbewerb geben. Wer in Österreich Geschäfte macht, soll auch in Österreich Steuern zahlen.”Die WK Wien fordert deshalb steuerliche Chancengleichheit für österreichische Betriebe. Die Entscheidung der Konsumenten, bewusst zu konsumieren und die heimischen Angebote zu nutzen, sei eine Entscheidung für den Wirtschaftsstandort Wien. Die Kampagne soll ein klares Signal für den lokalen Einkauf in Wien sein. Die Wiener Betriebe bieten lokal und regional alles an, was das Wiener Herz begehrt. „Die Wiener Kaufleute sind für das erste Adventwochenende bestens gerüstet“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. „Mit der Weihnachtsbeleuchtung und der Dekoration sorgen die Wiener Händler für weihnachtliches Wohlfühlklima und mit ihrer Expertise für die beste Beratung.“ Darüber hinaus gibt es zahlreiche Veranstaltungen, mit denen die Kaufleute der Wiener Einkaufsstraßen ihre Kunden nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über einladen, in ihre Straße und in ihre Geschäfte zu kommen, um entschleunigt einzukaufen.

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