th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wer Wien liebt, kauft in Wien ein

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer

Walter Ruck
© ian ehm

Für den Wiener Handel steigt der Druck. Denn immer mehr Menschen kaufen über das Internet im Ausland ein, zumindest gelegentlich. Damit fließen jedes Jahr Milliarden Euro an ausländische Online-Multis, während unsere Betriebe sich zunehmend schwertun, die jährlichen Lohnsteigerungen zu verkraften. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal.

Denn der Handel ist mit rund 124.000 Beschäftigten einer der ganz großen Arbeitgeber Wiens und bildet tausende Lehrlinge aus. 
Walter Ruck

Und diese Menschen brauchen am Ende des Monats Geld, um sich beispielsweise einen Wirtshausbesuch leisten zu können, eine neue Therme für ihre Heizung, eine Taxifahrt, ein Bankkonto oder auch einen Internetanschluss. Wenn weiter immer mehr Menschen immer mehr Geld im Ausland ausgeben, ist all das gefährdet. 

Auch B2B-Anbieter sind betroffen

Daher haben wir diese Woche die Kampagne „Wer Wien liebt, kauft in Wien ein” gestartet. Wir wollen damit aufzeigen, dass Einkaufen im Ausland ganz konkrete Folgen hat für alle Wirtschaftsbereiche, nicht nur für den Handel. Auch alle B2B-Anbieter sind betroffen. Denn Handelsbetriebe sind wichtige Kunden vieler anderer Betriebe, etwa der Unternehmensberater, der IT-Dienstleister, der Transportwirtschaft, der Werbeagenturen, Druckereien, Banken und vielen mehr. Jeder Handelsbetrieb, der uns verloren geht, hinterlässt auch hier Spuren. Und genau daher meine ich: Wer Wien liebt, kauft auch in Wien ein.



Das könnte Sie auch interessieren

Eisinger

Eisinger: „Null Toleranz” für schwarze Branchen-Schafe

Die Wiener Friseurinnung kämpft seit längerem für einen fairen Wettbewerb in ihrer Branche. mehr

Gerhard Komarek

Komarek: Professionelle Reinigung braucht umfassendes Wissen

Gerhard Komarek, Innungsmeister der Wiener Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, wünscht sich mehr Anerkennung für die Arbeit seiner Branche. Dumpingpreise würden den wirtschaftlichen Druck in der Branche nur erhöhen, warnt er. mehr

Walter Ruck

Klimaschutz ist eine wirtschaftliche Chance

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer mehr