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Wer Wien liebt, kauft in Wien ein

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer

Walter Ruck
© ian ehm

Für den Wiener Handel steigt der Druck. Denn immer mehr Menschen kaufen über das Internet im Ausland ein, zumindest gelegentlich. Damit fließen jedes Jahr Milliarden Euro an ausländische Online-Multis, während unsere Betriebe sich zunehmend schwertun, die jährlichen Lohnsteigerungen zu verkraften. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal.

Denn der Handel ist mit rund 124.000 Beschäftigten einer der ganz großen Arbeitgeber Wiens und bildet tausende Lehrlinge aus. 
Walter Ruck

Und diese Menschen brauchen am Ende des Monats Geld, um sich beispielsweise einen Wirtshausbesuch leisten zu können, eine neue Therme für ihre Heizung, eine Taxifahrt, ein Bankkonto oder auch einen Internetanschluss. Wenn weiter immer mehr Menschen immer mehr Geld im Ausland ausgeben, ist all das gefährdet. 

Auch B2B-Anbieter sind betroffen

Daher haben wir diese Woche die Kampagne „Wer Wien liebt, kauft in Wien ein” gestartet. Wir wollen damit aufzeigen, dass Einkaufen im Ausland ganz konkrete Folgen hat für alle Wirtschaftsbereiche, nicht nur für den Handel. Auch alle B2B-Anbieter sind betroffen. Denn Handelsbetriebe sind wichtige Kunden vieler anderer Betriebe, etwa der Unternehmensberater, der IT-Dienstleister, der Transportwirtschaft, der Werbeagenturen, Druckereien, Banken und vielen mehr. Jeder Handelsbetrieb, der uns verloren geht, hinterlässt auch hier Spuren. Und genau daher meine ich: Wer Wien liebt, kauft auch in Wien ein.



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