th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wer Menschen mit Behinderung einstellt, bekommt Lohnzuschuss

Unternehmen, die begünstigte Behinderte einstellen, können seit 1. März die Inklusionsförderung sowie die InklusionsförderungPlus beantragen.

Behinderung
© Phovior/Shutterstock

Die Förderung ist ein Lohnkostenzuschuss des Sozialministeriumsservice an Unternehmen, die begünstigt behinderte Menschen beschäftigen. Betriebe müssen laut Behindertengleichstellungsgesetz auf je 25 Dienstnehmer einen begünstigten Behinderten einstellen. Einstellungspflichtige Unternehmen erhalten die Inklusionsförderung, Unternehmen mit weniger als 25 Angestellten erhalten die InklusionsförderungPlus.

Rahmenbedingungen

Voraussetzung für die Gewährung der Förderung ist, dass von Seiten des Arbeitsmarktservice (AMS) eine Eingliederungsbeihilfe gewährt wurde. Das Ende der AMS-Eingliederungsbeihilfe muss in den Zeitraum ab 1. Jänner 2019 fallen. Dann muss der Antrag für die Förderung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Ende dieser Beihilfe gestellt werden. Es können sowohl befristete als auch unbefristete Dienstverhältnisse gefördert werden. Lehrverhältnisse werden nicht gefördert. Die Anträge werden beim Sozialministeriumsservice der Landesstelle Wien eingereicht.

Höhe der Förderung

Die Höhe der Inklusionsförderung beträgt 30 Prozent des Bruttogehalts, ohne Sonderzahlungen. Die monatliche Obergrenze beträgt 1000 Euro. Das Bruttogehalt muss über der Geringfügigkeitsgrenze liegen, damit eine Inklusionsförderung zuerkannt werden kann. Die Höhe der InklusionsförderungPlus beträgt 30 Prozent des Bruttogehalts, ohne Sonderzahlungen und 25 Prozent- Zuschlag zur Inklusionsförderung. Die monatliche Obergrenze beträgt demnach 1250 Euro. Das Bruttogehalt muss über der Geringfügigkeitsgrenze liegen, damit die InklusionsförderungPlus zuerkannt werden kann. Etwaige Lohnzuschüsse anderer Fördergeber sind auf die Förderung anzurechnen. Eine Überförderung ist nicht zulässig. Die Inklusionsförderung sowie die InklusionsförderungPlus werden für die Dauer von zwölf Monaten gewährt. Die Auszahlung erfolgt bei positiver Entscheidung und Vorliegen des entsprechenden Lohnkontos halbjährlich im Nachhinein. Beide Förderungen werden für die Dauer von zwölf Monaten zuerkannt.


Begünstigte Behinderte

  • Begünstigte Behinderte im Sinne dieses Bundesgesetzes sind österreichische Staatsbürger mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent.

  • Die Feststellung des Grades der Behinderung erfolgt durch ärztliche Sachverständige der Behörde.

  • Das Sozialministeriumservice entscheidet mit Bescheid über die Zugehörigkeit zum Kreis der begünstigten Behinderten.

Kontakt Sozialministeriumsservice: post.wien@sozialministeriumsservice.at


Das könnte Sie auch interessieren

  • Service
Steuern

Was die geplante Steuerreform kann

„Die Entlastung der österreichischen Steuerzahler um 6,5 Milliarden Euro ist ein großer, wichtiger Schritt für die Menschen in unserem Land und die Unternehmen”, sagt Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck. mehr

  • Service
Fragen/Antworten

Sie fragen, wir antworten

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein aktueller Auszug aus ihren Fragen. mehr