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Wer Menschen mag, denkt weiter

Die Sprechstunde der WIENER WIRTSCHAFT im wko[forum]wien zeigte die große menschliche Seite des Wiener Unternehmertums.

Unternehmerinnen
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Der Retter für Mütter in Not

Der Wiener Hausverwalter Georg Slawik hilft Müttern, die ohne ihn keine Wohnung finden würden. Sein Verein immo-humana sucht laufend Unterstützer.
© wkw/Pippan Der Wiener Hausverwalter Georg Slawik hilft Müttern, die ohne ihn keine Wohnung finden würden. Sein Verein immo-humana sucht laufend Unterstützer.

Eigentlich ist Georg Slawik Hausverwalter und Immobilienmakler. Seit 1977 hat er sein eigenes Unternehmen. Aber seit 1997 brennt sein Herz auch für eine andere, große Aufgabe: Er hilft Müttern, die am Wohnungsmarkt keine Chance haben, eine Wohnung zu finden. Dafür hat er seinerzeit den Verein immo-humana gegründet, in den er sehr viel Zeit und Geld investiert. „Wir beraten Mütter in schwierigen Situationen und prüfen sehr genau, ob sie auch in der Lage sind, eine Wohnung selbstständig zu bewirtschaften”, erklärt Slawik. Denn die Mütter müssten selbstverständlich ihre Miete bezahlen können. Durch seine Kontakte in der Branche und den guten Ruf des Vereins gelingt es ihm aber oft, etwas Passendes zu finden. Mal schließen die Frauen den Mietvertrag selbst ab, mal ist der Verein der Hauptmieter. Vor kurzem konnte Slawik der 1000. Mutter zu einer Wohnung verhelfen. Seit langem träumt Slawik aber von mehr - von einem Immo-Humana-Haus. Und das wird nun Wirklichkeit: Ein Neubau mit 17 Wohnungen, einem Gemeinschaftsraum, einer Waschküche und einigem mehr ab 2021 im 2. Bezirk. „Wir haben zwölf Jahre lang dafür gespart”, sagt Slawik stolz. Weitere Spenden würden aber noch gebraucht. Spenden an den Verein sind steuerlich absetzbar.

Bei ihr schmeckt man reine Natur 

Konditor-Meisterin Adelheid Horvath begeistert mit Schaumrollen, Dinkel-Apfelkuchen und vielen anderen Leckereien aus reinen Naturprodukten.
© wkw/Pippan Konditor-Meisterin Adelheid Horvath begeistert mit Schaumrollen, Dinkel-Apfelkuchen und vielen anderen Leckereien aus reinen Naturprodukten.

„Ich bin überzeugt, wir alle haben den Urgeschmack in uns gespeichert”, sagt Adelheid Horvath, Konditor-Meisterin mit eigener Konditorei im 5. Bezirk. Und tatsächlich hat sie einen großen Kundenstock, der diesen Urgeschmack bei ihr erleben will. Möglich machen das die reinen Produkte, die die Grundlage ihrer edlen Kreationen sind: Mehl, Butter, Eier, Rohmilch und vieles mehr von heimischen Bio-Bauern, traditionell erzeugt. „Wenn ich reine Produkte esse, macht es mich innen fein und seidig”, beschreibt sie den Unterschied zu anderen Waren. Mit den Bauern verhandle sie nicht über den Preis - „alles hat seinen Wert”, sagt sie. Horvath kommt ursprünglich selbst aus einer Landwirtschaft und ist daher „vom Fach”. Ihr Konditoren-Handwerk hat sie bei Deml gelernt. Ihr erstes Pop-up-Lokal hat sie Ende 2010 im 1. Bezirk aufgemacht. „Ich hatte von Anfang an Erfolg”, sagt sie. Seit ein paar Monaten ist sie im Raimundhof - und dort ist sie richtig zufrieden. „Die alten Mauern strahlen sehr viel Charme und Ruhe aus”, sagt sie. Ihr Wissen über die Arbeit mit reinen Produkten möchte sie auch an andere weitergeben - zum Beispiel an Konditoren, die in Spitzenhotels arbeiten. Ihre Homepage hat sie aufgegeben. Der Grund: „Es ist besser, wenn Interessenten die Tür aufmachen und den herrlichen Geruch  erleben”, sagt sie. (Adelheid KonditorKunst-WienRaimundhof 51 / Mariahilfer Straße 45)

Sie ist die etwas andere Beraterin 

Unternehmensberaterin Natalia Schweizer coacht karriereorientierte Frauen und Gründerinnen auf ihrem Weg zu mehr Lebensbalance.
© wkw/Pippan Unternehmensberaterin Natalia Schweizer coacht karriereorientierte Frauen und Gründerinnen auf ihrem Weg zu mehr Lebensbalance.

Natalia Schweizer hat nur Frauen als Kunden. Sie ist Unternehmensberaterin und Coach und hat sich darauf spezialisiert, Frauen, die großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen, bei ihrer Karrieregestaltung oder Unternehmensgründung zu begleiten. „Ich bin seit 2012 Unternehmerin und habe durch meine eigene Familiengründung gemerkt, dass Lebensbalance ein wichtiges Thema für mich und viele meiner Kundinnen ist”, erzählt sie. Jede Frau müsse herausfinden, was sie will, und könne sich beruflich gut entwickeln, ohne ihr privates Umfeld zu vernachlässigen. „Selbstständigkeit stellt für Frauen definitiv eine gute Option für die Lebensgestaltung dar”, ist sie überzeugt. Schweizer ist gebürtige Deutsch-Russin, hat in Deutschland Wirtschaft studiert und kam danach in die „Traumstadt Wien”, wie sie sagt. Mit der russisch-sprachigen Community in der Stadt ist sie eng vernetzt. „Ich habe schon einigen russisch-sprachigen Frauen bei der Unternehmensgründung geholfen. Wenn man aus dem Ausland kommt, ist ja alles viel schwieriger”, erklärt sie. „Es macht mir großen Spaß zu sehen, wie Frauen nach meiner Beratung ihre Karriere oder ihr Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln.” Seit drei Jahren bietet Schweizer ihre Dienste auch online an - über Webinare, 1:1-Coachings und Lernvideos. Die Kundenbedürfnisse hätten sich eben weiterentwickelt. Für sie eröffne die Online-Schiene jedenfalls neue Märkte. Künftig will sie sich auch mehr am deutschsprachigen Markt etablieren. Ihre Spezialisierung auf Frauen will die Mutter eines dreijährigen Sohnes definitiv beibehalten.

Kultur und Tourismus nutzen seine App

Peter Grundmann hat mit Hearonymus eine App entwickelt, die Museen, Städte und auch Unternehmen als günstigen Audio-Guide nutzen können.
© wkw/Pippan Peter Grundmann hat mit Hearonymus eine App entwickelt, die Museen, Städte und auch Unternehmen als günstigen Audio-Guide nutzen können.

„Es ist uns etwas sehr Spannendes gelungen”, sagt Peter Grundmann stolz - und spricht damit auch für seine Frau, mit der er vor sieben Jahren begonnen hat, Hearonymus zu entwickeln und als Unternehmen aufzubauen. Hearonymus ist zweierlei: Erstens eine App, mit der beispielsweise Museen ihren Besuchern einfach und günstig einen modernen Audio-Guide zur Verfügung stellen können. Den Audio-Guide trägt jeder Besucher auf seinem Smartphone mit sich, vielfach benutzt Leihgeräte braucht man dann nicht mehr. Und zweitens ist Hearonymus eine Plattform, auf der sich ganz viele dieser Audio-Guides versammeln und genutzt werden können. Die Idee dazu hatten die Grundmanns 2012 bei einem Besuch in der Wiener Secession. „Als wir unsere App ein Jahr später einigen Museen vorgestellt haben, wollten viele sie haben”, berichtet Grundmann. Heute gibt es bereits mehr als 670 Audio-Guides auf der Plattform - und nicht nur von Museen: Führen lassen kann man sich über Hearonymus heute auch durch Burgen, Schlösser, Friedhöfe, Pilgerwege, Unternehmen, Städte und vieles mehr. Auch das Produktspektrum von Hearonymus ist stark gewachsen: Wer das Text-, Ton- und Bildmaterial für die Audio-Guides nicht selbst erstellen will, bekommt das ebenfalls erledigt. Ein eigenes Studio und ein Netzwerk mit 3000 Sprechern steht hierfür zur Verfügung. Auch Texte, Übersetzungen und Recherchen werden bei Bedarf von Profis erledigt. Hearonymus ist in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol, Dänemark und Tschechien vertreten. Acht Mitarbeiterinnen kümmern sich um den Vertrieb. Mithilfe eines Investors soll das Unternehmen nun noch schneller wachsen.

Sie kleidet Business-Frauen ganz neu ein 

Elwira Burdzy designt und verkauft elegante, handgefertigte Kleider für Business-Frauen.
© wkw/Pippan Elwira Burdzy designt und verkauft elegante, handgefertigte Kleider für Business-Frauen.

„Es war richtig, diesen Schritt zu setzen und meine Karriere in eine neue, herausfordernde Richtung gelenkt zu haben”, sagt Elwira Burdzy, die vor einem Jahr ihr Mode-Unternehmen Burell gegründet hat. Davor hat sie 16 Jahre lang in großen Unternehmen gearbeitet. Sie hat an vielen Konferenzen teilgenommen und wollte mit ihrer Business-Kleidung stets elegant, kompetent und feminin wirken, erzählt sie. Weil sie selten etwas Passendes gefunden hat, hat sie ihre Kleidung selbst designt und dann schneidern lassen. Daraus wurde eine Geschäftsidee. „Business-Frauen brauchen Kleidung für viele Anlässe: Konferenzen, Verhandlungen, Dinners und den ganz normalen Arbeitstag”, erzählt Burdzy. Kaum eine will dafür nur Stangenware tragen, viele wollen hervorstechen, weiß die Geschäftsfrau. Eben dafür hat sie derzeit rund 25 Designs, die man bei ihr online bestellen kann, im Programm. Die Lieferung erfolgt binnen weniger Tage. Wer nach Maß bestellen will, kann das bei ihr ebenfalls tun. Auch Stoffe und Schnitte anders zu kombinieren als vorgeschlagen, sei kein Problem. Die Stoffe bezieht sie aus Italien, geschneidert wird in ihrer ursprünglichen Heimat, Polen. „Ich bringe Farbe ins Business”, erzählt sie stolz - und sieht sich selbst als beste Werbefläche für ihre Kreationen.

 

Anmeldung zur Sprechstunde

Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftskammer Wien können sich jederzeit anmelden - einfach per E-Mail an: wienerwirtschaft@wkw.at Schreiben Sie in ein paar Sätzen, was das Besondere an Ihrem Betrieb ist. Danach melden wir uns mit einer Termineinladung.


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