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Welttag des Sehens: Die Top 5 Herausforderungen für das Auge heute

Bildschirmarbeit und Autofahren sind die größten Stressoren für das Auge – Fehlsichtigkeit steigt - Brillenträger im Vormarsch

© Foto Kidizin Sane
"Tag für Tag leistet das Auge Schwerstarbeit. Unser Auge ist ein wahres Wunderwerk an Flexibilität, das sich selbst an schwierige Bedingungen ausgezeichnet anpasst. Das Auge liefert uns den Großteil der Informationen über unsere Umwelt: 80 Prozent aller Informationen werden visuell aufgenommen.“
Anton Koller, Wiener Landesinnungsmeister der Augenoptiker

Der Welttag des Sehens am 12. Oktober macht die großen Herausforderungen bewusst, die das wichtigste Sinnesorgan bewältigt.

  Die Top 5 Herausforderungen

  • Bildschirmarbeit und die Nutzung von Handy, Tablet und Computer
    Das Auge muss den Kontrast zwischen stundenlangem Fixieren des nahen Bildschirms und Blickwechsel in weite Distanzen bewältigen. Konzentriert sich der Mensch, ist sein Lidschlag seltener, und mit der meist schlechten Belüftung der Büros bedeutet das ein Austrocknen des Auges. Resultat ist das sogenannte Office Eye-Syndrom, das sich in Augenbrennen und Kopfweh zeigt. Damit nicht genug, absorbiert das Auge auch das sogenannte „Blaulicht“ der Bildschirme. Dieses belastet die Netzhaut besonders. Regelmäßige Bildschirmpausen schützen davor.

  • Autofahren
    Gerade im Herbst machen schlechtes Licht, tiefstehende Sonne, Nebel, Spiegelung durch Nässe oder Dämmerung die Fahrbahn zum Hindernisparcours für das Auge. Hinzu kommen die Blendungen durch entgegenkommende Fahrzeuge und das Wegfallen der Farben als Information. „Das Auge muss mit hoher Geschwindigkeit zwischen unterschiedlichen Reizen wechseln. Für Menschen mit guter Sehschärfe ist das kein Problem. Sehschwächen wie Kurzsichtigkeit und Nachtblindheit können unkorrigiert sehr gefährlich werden“, sagt Koller.

  • Pollenflug
    Die Anzahl der Pollenallergiker steigt. Sie leiden besonders unter Augenbrennen und Tränen. Geraten Pollen zwischen Auge und Kontaktlinse, hilft nur ein Umstieg auf andere Sehbehelfe. Besser sind weiche Linsen, da diese aufgrund des größeren Durchmessers das Auge besser schützen, oder Tageslinsen, die jeden Tag frisch der Packung genommen werden.

  • Outdoor Sport
    Schnelle Sportarten wie Schifahren fordern dem Auge eine hohe Reaktionsfähigkeit ab, die nur bei perfekt korrigierter Sicht gegeben ist. Das Auge kompensiert dabei: Es konzentriert sich auf die unmittelbare Umgebung, Objekte an der Peripherie werden schwächer wahrgenommen. Es findet nach Blendungen durch Sonneneinstrahlung und Reflektion blitzschnell zur normalen Sehfähigkeit zurück. Das Auge ist besonders gut darin, sich durch Blinzeln gegen Staub, Fahrtwind und sogar Insekten zu schützen.

  • UV-Strahlung
    Das gesunde Auge absorbiert täglich UV-Strahlen und kann damit umgehen. Doch im Sommer steigt die UV-Belastung. So wie die Haut einen Sonnenbrand erleidet, kann das auch der Hornhaut passieren. Für die Augengesundheit wesentlich sind Sonnenbrillen mit geeignetem UV-Schutz (mit der Bezeichnung UV 400), die UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern ausfiltern. 

Brillenträger im Vormarsch

Aktuell sind mehr als die Hälfte der Österreicher fehlsichtig. Vor allem die Kurzsichtigkeit steigt. Weltweit soll sie bis 2050 rund 55 Prozent erreichen. Rund 3,8 Millionen Österreicher ab 16 Jahren tragen eine Brille. Über eine Million hat sich im Vorjahr eine neue Brille gekauft. Während nur 8 Prozent der Österreicher gelegentlich Kontaktlinsen tragen, also rund 700.000 Personen.Die Sehschwäche ist keine Krankheit, sondern genetisch bedingt. Kurz- bzw. Weitsichtigkeit hängen davon ab, wie lange das Auge im Verhältnis zur Krümmung der Augenlinse gebaut ist. Treffen die Lichtstrahlen hinter der Linse nicht auf dem exakt richtigen Punkt der Netzhaut zusammen, sieht der Mensch unscharf. Sehschwächen können nach Feststellung durch einen Sehtest und nach genauer Vermessung durch den Augenoptiker mithilfe einer Brille korrigiert werden. Bei Augenerkrankungen ist dagegen eine Diagnose und Behandlung durch einen Augenarzt notwendig.

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