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Welche Vorteile der E-ID bringt

Der elektronische Identitätsnachweis oder E-ID befindet sich in der finalen Testphase. Was sich mit der Umstellung von Handysignatur auf E-ID ändern wird und warum es sich lohnt, sich jetzt noch eine Handysignatur zuzulegen, hier in Kürze.

E- ID
© Alexander Supertramp/Shutterstock

Im Bereich E-Government und digitaler Verwaltung liegt Österreich in der Europäischen Union im Spitzenfeld. Bereits 1,6 Millionen Österreicher nutzen die Handysignatur, um sich schnell und einfach auszuweisen oder Dokumente rechtskräftig und sicher über den elektronischen Weg zu unterzeichnen. Mitte des nächsten Jahres soll die Handysignatur von der E-ID abgelöst werden. Was sich dadurch für die Nutzer ändert und welche Vorteile der E-ID bringt, erklärte Michael Butz, A-Trust-Geschäftsführer und Vorsitzender des europäischen Signaturdialogs im Online-Talk mit der Jungen Wirtschaft Wien-Vorsitzenden Barbara Havel.

Was sich mit dem elektronischen Identitätsnachweis ändern wird

„Der E-ID ist eine Weiterentwicklung der Bürgerkarte/Handysignatur und soll eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten sowie eine Änderung des Registrierungsprozesses mit sich bringen”, schildert Michael Butz. In der Handhabung für den Nutzer solle sich - so der Experte- nichts ändern, jedoch bringt der E-ID eine Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten. So soll der E-ID künftig weitere Attribute, wie zum Beispiel Meldedaten, aufweisen können. Geplant sind auch zusätzliche Nutzungsbereiche, wie die Möglichkeit der Speicherung des Führerscheins am Handy.


Junge Wirtschaft Wien im Online Talk: Elektronische Identität (E-ID)


Warum man vorher noch eine Handy-Signatur einrichten sollte

„Alle, die jetzt eine Handysignatur haben, bekommen automatisch den E-ID”, sagt Butz und erklärt auch, weshalb es nützlich sein kann, sich noch vor der Umstellung - Mitte nächsten Jahres - für eine solche Handysignatur zu registrieren. „Derzeit kann man die Handysignatur auf unterschiedlichen Wegen freischalten lassen. Wenn dann aber der E-ID kommt, erhält man ihn nur mehr bei Behörden beziehungsweise dann, wenn man einen Reisepass beantragt, sofern man das nicht ausdrücklich ablehnt”, erklärt Butz und appelliert an Unternehmen und Privatpersonen, sich zu registrieren. „Derzeit gibt es 220 Verfahren beim Bund, die man mit der Handysignatur abwickeln kann, und mehr als 40.000 Applikationen in der privaten Wirtschaft.  A-Trust stellt eine Infrastruktur zur Verfügung, die der User oder die Organisation kostenlos verwenden kann und damit hat man sofort einen authentifizierten User”, erklärt er und zählt einige der Anwendungsmöglichkeiten auf: „Alle Handshake-Routinen - z.B. bei Banken -, wo man den User zuerst einmal mühsam identifizieren muss, damit man alles rechtsverbindlich elektronisch verwenden kann, sind damit obsolet, weil man es sofort rechtsverbindlich verwenden kann.” Für die Nutzung der elektronischen Signatur beziehungsweise des E-IDs innerhalb eines Unternehmens sprechen zudem die einfache und sichere Abwicklung von Amts- und Geschäftswegen zum Beispiel mit der Sozialversicherung, dem Finanzamt oder Datenänderungen im Firmenbuch. „Für größere Unternehmen empfiehlt sich die Erstellung eines elektronischen Siegels - dieses kann dann wie ein Firmenstempel elektronisch verwendet werden”, so der Experte.

Was Betreiber vor der Umstellung erledigen müssen

Sogenannte Provider - also Applikationen, die bereits eine Handy-Signatur betreiben -, benötigen für den E-ID eine Akkreditierung ihrer Applikation im E-ID-System. Durch diese Akkreditierung erhält das E-ID-System alle notwendigen Informationen des Service Providers und seiner Applikation. Darauf basierend kann das System auch Regeln und Befugnisse für den jeweiligen Service Provider und seine Applikation festlegen.



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