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Was die Bauwirtschaft der Stadt Wien bringt

Wien wächst. Und Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt. Dafür braucht es Raum zum Wohnen, zum Arbeiten und für die Freizeit. Die Bauwirtschaft leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Sie sichert diesen Status ab und baut ihn im wörtlichen Sinn aus. Eine gemeinsame Kampagne der Wirtschaftskammer Wien, der Stadt Wien und der Bauträger streicht das nun hervor.

Gemeinsame Unterstützung für die Bauwirtschaft: WK Wien-Präsident Walter Ruck, Bürgermeister Michael Ludwig und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.
© Florian Wieser Gemeinsame Unterstützung für die Bauwirtschaft: WK Wien-Präsident Walter Ruck, Bürgermeister Michael Ludwig und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

Typisch Wien, möchte man sagen: Ein älterer Herr grantelt über eine Baustelle und realisiert dann, dass hier der neue Kindergarten für sein Enkerl entsteht. Das ist eines der Bilder mit der die neue Kampagne „Wien baut vor” spielt. Die gemeinsame Initiative der Wirtschaftskammer (WK) Wien, der Stadt Wien und der Bauträger streicht nun die Leistungen der Bauwirtschaft nicht nur plakativ sondern auch mit jede Menge Wiener Schmäh hervor.

Die Bauwirtschaft ist ein Wachstumsmotor für die Stadt Wien”
WK Wien-Präsident Walter Ruck

Die Bauwirtschaft ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und Wachstumsmotor für die Stadt – rund 20.000 Arbeitsplätze in der Stadt werden damit gesichert. WK Wien-Präsident Walter Ruck: „Der Bau von Wohnungen, neuer Infrastruktur und Nahversorgung schafft und sichert Arbeitsplätze und stärkt den Standort Wien. Die dynamische Wiener Wirtschaft braucht neue Räume und Flächen für Unternehmen.”

Privater Wohnbau trägt zur Abdeckung der Nachfrage viel bei

Die Bauwirtschaft in Wien steht gut da: Beim Auftragspolster, also beim Bestand an Aufträgen, liegt sie im Österreich-Vergleich im Spitzenfeld. „Das untermauert die Bedeutung der Bauwirtschaft als Wachstumsmotor für Wien“, sagt Ruck. Dass die private Bauleistung bei Wohnungen und Gewerbebauten in Wien stetig im Steigen ist, wertet Ruck als ein gutes Zeichen für einen attraktiven Standort. „Mit jährlich rund 7000 fertiggestellten Wohnungen trägt der private Wohnbau zur Abdeckung der starken Nachfrage nach Wohnungen sehr viel bei. Der private Wohnbau mit hunderten gewerblichen Bauträgern bietet Individualität und eine hohe Vielfalt an Wohnformen, vom Dachausbau über Reihenhäuser, kleine individuelle Wohnhäuser, aber auch größere Wohnhausanlagen, sowohl in Miete als auch im Eigentum”, ergänzt Hans Jörg Ulreich, Berufsgruppensprecher der gewerblichen Wiener Bauträger in der WK Wien.

Wien verändert sich

Dass es nicht alle freut, wenn „vor der Haustür gebaut” wird, sei verständlich, meint Bürgermeister Michael Ludwig. Deshalb sei es wichtig, den Dialog zu suchen und zu erklären, worum es geht: „Denn überall dort, wo wir neue Grätzeln entwickeln, entstehen Lebensqualität, Jobs und Wohnraum. Eine Wi(e)n-win-Situation, die aber auch bereits im Vorfeld umfassend kommuniziert werden muss.” Für Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál ist klar: „Wien verändert sich. Neue Stadtteile entstehen und viele alte Stadtteile erhalten ein neues Gesicht. Mit diesem Wachstum sind natürlich auch Herausforderungen verbunden. Ob Lärm, Schmutz, Staub oder eine verbaute Aussicht: Baustellen und neue Wohnbauten können für Ärger sorgen. Gleichzeitig kann ohne Bauarbeiten aber nichts Neues entstehen.”„Wien baut vor”, ist gerade gestartet. Plakate, Rolling Boards und Video-Clips ziehen die Aufmerksamkeit auf das breite Informationsangebot, das die gemeinsame Initiative bietet. Ab 2020 wird dann der Dialog vor Ort forciert.

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