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Was beim Schanigarten in der Wintersaison zu beachten ist

Die Wintersaison für Schanigärten dauert von Dezember bis Februar. In diesem Zeitraum können Schanigarten-Betreiber zwischen drei Aufstellvarianten wählen.

Winterschanigärten können in den ersten Monaten nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbots in geschlossenen Räumen, eine Alternative für die rauchenden Stammgäste von Wiener Wirten sein.
© wkw/Edingert Winterschanigärten können in den ersten Monaten nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbots in geschlossenen Räumen, eine Alternative für die rauchenden Stammgäste von Wiener Wirten sein.

Die Sommersaison für Schanigärten dauert von 1. März bis 30. November. Wer darüber hinaus einen Winterschanigarten betreiben möchte, dem stehen dafür drei Varianten zur Verfügung:

  • Entweder zwei Stehtische links und rechts vom Lokaleingang (ist bloß anzeigepflichtig und geht daher rasch),
  • oder bis zu 12 Quadratmeter der im Sommer genehmigten Fläche auf dem Gehsteig,
  • oder in Fußgänger- oder Begegnungszonen: 10 Prozent, mindestens aber 12 Quadratmeter der im Sommer genehmigten Fläche.

Am einfachsten ist die erste Variante. Sie muss dem zuständigen Magistratischen Bezirksamt angezeigt werden. Wenn vier Wochen nach der Anzeige kein Schreiben der Stadt kommt, das den Schanigarten untersagt, dann kann er aufgestellt werden. Bei den anderen beiden Varianten muss ein Antrag gestellt werden, meist gibt es eine Ortsverhandlung und erst nach Erhalt des Bescheids darf der Schanigarten aufgestellt werden.

Für die Genehmigung der Nutzung von öffentlichen Flächen muss eine Gebrauchsabgabe bezahlt werden. Die Höhe (2, 10 oder 20 Euro pro Monat und Quadratmeter) richtet sich nach der Lage des Schanigartens.

Besonderheiten der Wintersaison

  • Sämtliche Gegenstände müssen zu Betriebsschluss des Schanigartens
    (meist 23 Uhr) vom öffentlichen Grund entfernt sein,
  • der Schanigarten darf nicht breiter als 1,5 Meter sein,
  • raumbildende Elemente (Zäune, Abgrenzungen, etc.) sind nicht zulässig,
  • der Betreiber muss für die Schneeräumung der genehmigten Fläche sorgen,
  • saisonale Nutzungen wie Maronistände, Punschstände oder Weihnachtsmärkte haben Vorrang vor Winterschanigärten.
  • Wird der Schanigarten beheizt, muss für die benötigten Heizstrahler eine  Genehmigung eingeholt werden. Heizstrahler sollten daher gleich in den Einreichunterlagen eingezeichnet und beantragt werden. Die Kosten betragen 57 Euro pro begonnener 4 Kilowatt-Nennanschlussleistung pro Jahr.

Baustellen

Wird die Schanigartenfläche für behördlich genehmigte Bauarbeiten benötigt (Lagerung, Gerüst, Aufgrabungsarbeiten), muss der Schanigarten geräumt werden. Eine Entschädigung gibt es nicht.

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