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Was Betriebe brauchen, um finanziell fit zu bleiben

Die Sicherung der Liquidität, Investment, Vorsorge und generell der Umgang mit Geld sind zentrale Themen einer Seminarreihe von„Frau in der Wirtschaft”.

Wie man die Finanzen laufend im Blick behält, warum vorausschauende Finanzplanung so wichtig ist - das alles und mehr thematisieren die Online-Talks der Serie „Mut zum Geld”.
© ImageFlow/Shutterstock Wie man die Finanzen laufend im Blick behält, warum vorausschauende Finanzplanung so wichtig ist - das alles und mehr thematisieren die Online-Talks der Serie „Mut zum Geld”.

Insgesamt stehen acht Online-Seminare zum Nachsehen und -hören auf der Homepage des Netzwerks „Frau in der Wirtschaft” zur Verfügung. Sie alle drehen sich um finanzielle Tipps, denn das heurige Motto des Netzwerks heißt „Mut zum Geld”. Ob in Krisenzeiten oder während des Aufschwungs, Betriebe müssen ihre Finanzen immer im Blick haben - die aktuelle Situation ist dabei ebenso wichtig wie die Planung für die Zukunft.

Ziel: Immer ausreichend Liquidität

Unternehmensberaterin Heike Jandl beispielsweise gibt beim Gespräch mit Margarete Kriz-Zwittkovits, der Vorsitzenden von „Frau in der Wirtschaft Wien”, Tipps, wie man das Unternehmensziel „ausreichende Liquidität” erreicht.

Bei ausreichender Liquidität sind die flüssigen Mittel größer als die kurzfristigen Verbindlichkeiten - wie etwa Miete, Gehälter, Nebenkosten. Nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, mindestens sechs, besser noch zwölf Monate zahlungsfähig zu bleiben. Kann man fünf Prozent seiner Verbindlichkeiten innerhalb der nächsten fünf Monate nicht mehr nachkommen, ist die Liquidität bereits in Gefahr. Damit das nicht geschieht, kann man mittels Finanzplan das Geschäftsjahr durchrechnen und für den Fall, dass es Engpässe gibt, Maßnahmen bereithalten. 

  1. Finanzplan erstellen
    Am Jahresbeginn: Gute Vorbereitung und Ermittlung des Status quo: Wie steht der Betrieb im Moment da? Welche Reserven gibt es? Wenn vorhanden, Erfahrungswerte aus vergangenen Jahren einbauen. Könnte es zu einer Unterdeckung kommen, wo droht ein Liquiditätsengpass?

  2. Szenarien durchrechnen
    Welche Ereignisse könnten im Geschäftsjahr eintreten und wie bereitet man sich darauf vor? Die möglichen Szenarien durchdenken: Einen besten bzw. mittleren Fall und jedenfalls den schlechtesten Fall - etwa den Ausfall einer Warenlieferung - durchrechnen mit dem Ziel, immer ausreichend liquide zu sein.

  3. Instrumente für mehr Liquidität
    Muss man kurz- bis mittelfristig flüssige Mittel beschaffen, gibt es folgende Möglichkeiten:
    • Verkauf von nicht betriebsnotwendigem Vermögen,
    • Verbesserung des Forderungsmanagements, also Rechnungen sofort stellen und rechtzeitig einmahnen,
    • Kreditversicherungen gegen Forderungsausfälle bei b2b-Kunden.
  4. Wenn es knapp wird
    Jeder Betrieb muss Risiko nehmen und manchmal kommt es zu einem Engpass. Dann heißt es Ruhe bewahren und aktiv kommunizieren. Mit Lieferanten und Banken neue Verhandlungen führen, neue Zahlungsziele vereinbaren, Tilgungsfreistellungen und Überbrückungskredite andenken.





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