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Wahre Gewinner: Sieger aus Leidenschaft aus dem Wiener Gewerbe und Handwerk

Elf ausgezeichnete Wiener Unternehmen: Die Wirtschaftskammer hat preisgekrönte Betriebe vor den Vorhang geholt

Sieger aus Leidenschaft
© Weinwurm

Feier für die Besten der Besten: Im Rahmen der Gala „Sieger aus Leidenschaft“ zu Ehren der Top-Betriebe aus Gewerbe und Handwerk 2018 hat die Bundessparte der Wirtschaftskammer auch elf Wiener Unternehmen vor den Vorhang geholt. Mit dabei ist auch ein Doppel-Sieger, ein Betrieb der sich über gleich zwei Preise freuen durfte.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger. Mit ihren innovativen Ideen, internationalen Erfolgen und dem leidenschaftlichen Einsatz, um uns das Leben angenehmer zu machen, sind sie wahre Aushängeschilder für unsere Sparte. Ich bin stolz auf die elf Unternehmen, die täglich Spitzenleistung bringen.
Maria Smodics-Neumann, Obfrau des Wiener Gewerbes und Handwerks und Abgeordnete zum Nationalrat

Das sind Wiens „Sieger aus Leidenschaft"

  • Gerhard Findeis, 1060 Wien, gewann den amaZone Award in der Kategorie Kleinstunternehmen. Weibliche Lehrlinge unter den Platten- und Fliesenlegern sind äußerst rar. Eine Ausnahme gibt es in dem Familienbetrieb von Gerhard Findeis, der eine junge Frau ausbildet. Der Betrieb überzeugte mit seiner Vorreiterrolle in der Branche, die Förderung individueller Stärken und Übertragung von Verantwortung an die beiden Lehrlinge, die selbstverständlich gelebte Diversität und das damit einhergehende hohe soziale Bewusstsein.
  • TCA Systems GmbH, 1140 Wien, erhielt den WK Wien Innovationspreis Mercur 2018 in der Kategorie Kreativität/ Medienwirtschaft / Consulting. Die Firma hat mit seiner Entwicklung für eine Revolution der Tätowiermaschine gesorgt. Durch ein neues High-End-System zum Einstechen in die Haut kann flexibler und hygienischer tätowiert werden. Dafür werden die Nadeln mit einer Kunststoff-Führung kombiniert und für die einmalige Verwendung mittels Magneten auf die Maschine gesetzt. Dadurch kann die Maschine vollständig vom Nadelmodul getrennt werden, und das Risiko einer Kontamination mit Blut und Farbe wird ausgeschlossen.
  • AOP Orphan Pharmaceuticals AG, 1160 Wien, wurde mit dem Mercur 2018 in der Kategorie Life Sciences ausgezeichnet und ist Gewinner des Startup-Stars. Das österreichische Vorzeigeunternehmen verfügt über besondere Kompetenz und Marktpräsenz bei der Entwicklung und der Zulassung von Medikamenten für seltene Krankheiten (Orphan Diseases). Der Preis wurde unter anderem für die Substanz Ropeginterferon alfa-2b verliehen, die vielversprechende Erfolge in klinischen Studien und wurde daher im Februar 2017 bei der europäischen Behörde zur Zulassung als „Orphan Drug“ eingereicht, die bei der Behandlung von Polycythaemia vera (Abk. PV), einer seltenen, die myeloische Blutbildung im Knochenmark betreffende Erkrankung, bei der eine abnorme Vermehrung von roten Blutzellen (Erythrozyten) vorliegt, helfen soll.
  • Eguana GmbH, 1040 Wien, ist der Gewinner des Mercurs 2018 in der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologie/Technik. Die Firma hat mit „eguana SCALES“ eine digitale Baudatenmanagementplattform entwickelt, die vor allem im Spezialtiefbau und Tunnelbau verwendet wird. Das System ermöglicht neben der Dokumentation und Qualitätssicherung auch detaillierte Analysen und eine baubegleitende Planung. Durch den webbasierten Zugang kann auch von Beteiligten außerhalb der örtlichen Baustelle schnell reagiert werden. Das System wird zum Beispiel beim Bau des Semmering-Basistunnels eingesetzt.
  • usePAT GmbH, 1040 Wien, wurde mit dem „soniccatch by usePAT“ beim Mercur 2018 mit dem Sonderpreis Start-up Star ausgezeichnet. Der Betrieb baut Geräte, die suspendierte oder emulgierte Teilchen mittels Ultraschall-Technologie fangen, und präsentiert sie einer Prozess-Sonde, sodass sie einer Messung zugeführt werden können. Anschließend lässt der soniccatch die Teilchen wieder frei, sodass kein Einfluss auf den eigentlichen industriellen Prozess genommen wird. Er ist in Kombination mit verschiedenen Sonden einsetzbar, wodurch sich unterschiedlichste Anwendungen ergeben. Das Gerät kann immer wichtiger werdende Informationen aus Prozessen für zum Beispiel Zulassungsbehörden liefern.
  • Johannes Homa von der Lithoz Gmbh, 1060 Wien, wurde zum EY Entrepreneur of the Year in der Kategorie Start-ups prämiert. Der Unternehmer hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Fertigungssystemen für den 3D-Druck von Hochleistungskeramiken spezialisiert. Was als universitäres Forschungsprojekt begonnen hat, hat sich innerhalb von ein paar Jahren zum Weltmarkt- und Innovationsführer für Hochleistungskeramiken für industrielle und medizinische Anwendungen entwickelt. Lithoz beschäftigt derzeit 56 Mitarbeiter in Wien sowie drei Mitarbeiter im 2017 gegründeten Tochterunternehmen Lithoz America.
  • Cubicure GmbH, 1230 Wien, hat den Jungunternehmer-Wettbewerb des Wirtschaftsmagazins GEWINN in der Kategorie Export gewonnen. Mit einer beachtlichen Exportrate von 95 Prozent im Jahr 2018 ist Cubicure Export-Meister unter den Jungunternehmen Österreichs. Neben der Umsatz- und Gewinnentwicklung wurden die Einreichungen auch nach den Kriterien Originalität und Qualität der Geschäftsidee, Unternehmensstrategie, Kundenorientierung, Umweltverträglichkeit und technische Umsetzung der Konzepte bewertet. Die Firma stellt unter anderem Produktionsanlagen für die für die Verarbeitung von Hochleistungskunststoffen auf Photopolymerbasis her.
  • Reparatur- und Servicezentrum R.U.S.Z., 1140 Wien, erhielt den Umweltpreis 2018 der Stadt Wien im Rahmen von OekoBusinessWien. Mit dem Projekt „Nutzen statt Besitzen“ konnte das Reparatur- und Servicezentrum R.U.S.Z. punkten. Durch das Waschmaschinen-Leasingmodell soll unnötiger Ressourcenverbrauch und die Produktion von Gerätschaften mit geplanten Obsoleszenzen eingeschränkt werden. Dabei greift das Unternehmen auf jahrelange Expertise im Reparaturbereich sowie auf soziale Kompetenz als Beschäftigungsstätte von Langzeitarbeitslosen bzw. Ausbildungsstätte für Jugendliche zurück.
  • Bernhard-AV Ges.m.b.H., 1030 Wien, ist Gewinner des Umweltpreises 2018 der Stadt Wien im Rahmen von OekoBusinessWien. Der Technikausstatter für Events setzt auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit, besonders wichtig in einer Kongressstadt wie Wien. Außerdem unterstützt das Unternehmen Green Meetings und Events. Sämtliche Geschäftsbereiche werden mit der „Umwelt-Brille“ kritisch durchleuchtet und verbessert.
  • Schöberl & Pöll GmbH, 1020 Wien, hat 2018 gleich zwei Preise gewonnen. Einerseits den BIPV-Award 2018 und den Austrian Green Planet Building Award 2018. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Bauphysik und Forschung, der Schwerpunkt liegt darauf die Errichtung von höchstenergieeffizienten Gebäude voranzutreiben. Die Firma erhielt den BIPV-Award der Technologie Plattform Photovoltaik. Das Plusenergie Bürohochhaus am Getreidemarkt gewann in der Kategorie Sanierungen. Der Austria Green Planet Building Award richtet sich an österreichische Fachexperten aus dem Bauwesen, die international herausragende Gebäude im hochenergieeffizienten Bereich errichten. Schöberl & Pöll hat den Preis für das erste zertifizierte Passivhaus in China erhalten.
  • Schiebel Elektronische Geräte GmbH, 1050 Wien, wurde mit dem Exportpreis Gold von der Außenwirtschaft Austria ausgezeichnet. Das international tätige Unternehmen hat sich einen weltweit führenden Platz auf dem immer größer werdenden Markt für Drohnen erarbeitet. Der Wiener Betrieb entwickelt seit den 1980er Jahren Equipment zur Auffindung von Minen. Die Unternehmensgruppe hat ihren Hauptsitz in Wien sowie Produktionsstätten in Wiener Neustadt und Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) und unterhält derzeit Büros in Washington DC (USA) und Phnom Penh (Kambodscha).

Große Vielfalt und außerordentliche Qualität

Renate Scheichelbauer-Schuster gratulierte als Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk den Siegern und wies auf die „große Vielfalt, die außerordentliche Qualität der prämierten Produkte und Dienstleistungen und die enorme Innovations- und Entwicklungskraft des Handwerks und Gewerbes“ hin, die die Basis für den Erfolg von Österreichs größter Arbeitgebersparte bilde.

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