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Wachstum braucht Fachkräfte

Die Sparte verzeichnet in Wien deutliche Umsatzsteigerungen. Eine erfreuliche Entwicklung, sagt Spartenobmann Martin Heimhilcher. Jetzt sei es jedoch dringend an der Zeit, etwas gegen den eklatanten Fachkräftemangel in der Branche zu tun.

Martin Heimhilcher
© Florian Wieser

Die Sparte Information & Consulting (IC)  schreibt in Wien sehr positive Zahlen. Das belegt eine Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer. Die Umsätze sind 2018 nominell um 9,9 Prozent gestiegen, real um 8,9 Prozent. Die Exportquote lag bei 17,2 Prozent.  „Das ist ein deutliches Wachstum, auch wenn man sich die Investitionen anschaut. Die beliefen sich im vergangenen Jahr auf 6,2 Prozent des Umsatzes”, freut sich Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien. Damit setze sich die positive Entwicklung der Vorjahre fort, wobei das Wachstum höher ausgefallen ist als in den Jahren zuvor. „53 Prozent der Betriebe konnten den Umsatz 2018 im Vergleich zum Vorjahr steigern. Das zeigt ganz deutlich den positiven Aufwind, in dem sich die Branche befindet”, so Heimhilcher weiter. Für das Gesamtjahr 2019 rechnen die Unternehmen der Sparte IC mit einem Umsatzplus von 8,3 Prozent. 

„Es ist an der Zeit, die IT-Ausbildung quer durch alle Bildungswege zu forcieren.”
Martin Heimhilcher, Obmann Info & Consulting

Es gibt jedoch Zahlen, die weniger erfreulich sind: Österreichweit und branchenübergreifend fehlen 10.000 IT-Fachkräfte. „Das trifft natürlich auch die mehr als 12.000 Wiener IT-Unternehmer”, gibt Heimhilcher zu bedenken. „Damit die positive Entwicklung in der Branche auch so weitergeht, müssen jetzt dringend deutliche Schritte gegen den eklatanten Fachkräftemangel in der Branche gesetzt werden,” fordert Heimhilcher. Die Sparte habe bereits reagiert und bei der Lehrausbildung angesetzt: „Wir haben hier neue Lehrberufe angestoßen, die der boomenden Entwicklung in der IT-Branche Rechnung tragen, wie z.B. App-Entwicklung/Coding, Systemtechnik und Betriebstechnik.”

Die Schritte müssten jedoch bereits viel früher und flächendeckend gesetzt werden: „Es muss dringend mehr Digitalisierung in die Schulen gebracht werden. Die IT-Ausbildung muss quer durch alle Bildungswege forciert werden”, betont Heimhilcher.



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