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WKW startet Kampagne: Neue Jobs – Wiener Wirtschaft als Wachstumsgarant

Nur Unternehmen schaffen Jobs und Wachstum in Wien – Deshalb muss die Wiener Wirtschaft stärker in den Fokus der Politik rücken – WK Wien präsentiert drei Maßnahmen für Wachstum

Der schwierige Wiener Arbeitsmarkt mit steigender Rekordarbeitslosigkeit stellt eine der größten Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts Wien dar. Es braucht jetzt Maßnahmen, damit die Betriebe in der Bundeshauptstadt wieder neue Jobs schaffen können. Ein Entlastungsprogramm für die Wiener Unternehmen ist dringend notwendig – um Wachstum zu ermöglichen, Investitionen auszulösen und den Standort konkurrenzfähig für Gegenwart und Zukunft zu machen. Die Wirtschaftskammer Wien hat deshalb ein Maßnahmenpaket geschnürt, das rasch umsetzbar ist und neue Jobs in Wien schafft:

800 neue Jobs durch Tourismuszone

13,5 Mio. Gäste nächtigen jedes Jahr in Wien. Der Großteil der Wientouristen bleibt 2 bis 3 Tage in der Stadt, viele kommen Freitag und reisen Sonntagabend ab. 65 Prozent der Wien-Touristen würden laut MAKAM-Umfrage auch sonntags gerne shoppen und ihr Geld in Wien ausgeben. Leider ist dies nicht möglich, weil es in Wien noch keine Tourismuszonen mit flexiblen Ladenöffnungszeiten gibt. Per Landeshauptmann-Verordnung kann man dieses Problem relativ rasch beheben. Was in ganz Österreich mit bundesweit 500 Tourismuszonen seit Jahrzehnten möglich ist, sollte auch in der Touristenmetropole Wien zu schaffen sein. Potential: 140 Mio. Euro Mehrumsatz und 800 neue Jobs im Handel

3.700 neue Jobs durch Abschaffung von Bagatellsteuern

Bagatellsteuern wie zum Beispiel die Werbeabgabe bremsen die Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung, bleiben aber mit 0,1 Prozent des Budgets ohne echte Bedeutung für die Wiener Stadteinnahmen. Darüber hinaus werden rund 11 Prozent der Werbeabgabe allein für die Administration dieser Steuer verwendet. Durch die Abschaffung der Werbeabgabe haben Unternehmen zusätzliches Kapital für Werbeaktivitäten, was sich in Aufträgen für die Werbeindustrie und in 1.700 neuen Arbeitsplätzen in Werbung und Zulieferbetrieben niederschlägt. Mit der Abschaffung der Vergnügungssteuer und der U-Bahn Steuer können zusätzlich 2.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

8.000 neue Jobs durch mehr Gründer

Wien hat die meisten Unternehmensgründer des Landes. 8.000 neue Unternehmen werden jedes Jahr hier gegründet. Es gibt aber noch viel mehr Menschen, die mit dem Gedanken spielen, Unternehmer zu werden. Eine Steigerung um 10 Prozent auf 8.800 Gründer pro Jahr ist realistisch. Ziel muss sein, gründungsinteressierte Menschen in ihrem Vorhaben zu bestärken, abzuholen und bei der Gründung noch besser zu unterstützen. Dazu braucht es in Wien eine wirtschafts- und unternehmerfreundlichere Haltung und bessere Rahmenbedingungen für Gründer. Das Crowdfunding Gesetz war ein erster Schritt, es bleibt aber noch genügend zu tun, um die Wiener Start-up-Szene voranzutreiben. Wien braucht mehrere Start-up Center mit umfassender Betreuung und Förderung von Jungunternehmern und Innovationsprojekten. Eine spürbare und nachhaltige Stärkung des Produktionssektors würde der Wiener Gründerszene zudem viel Rückenwind verleihen. Eine derartige Gründer-Offensive würde nach vorsichtigen Expertenschätzungen mittelfristig über 8.000 neue Arbeitsplätze nach Wien bringen.

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