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WIFO: Konjunktur verliert an Kraft

Die neue Konjunktureinschätzung des WIFO liegt vor: Nach den Rekord-Hochs der Vormonate sind nun erste Rückgänge bemerkbar. Sowohl der Gesamtindex als auch die unternehmerischen Erwartungen sind rückläufig.

Die Konjunktureinschätzung des WIFO im Sommer 2018 ist weniger positiv als in den Monaten davor.
© WKW Die Konjunktureinschätzung des WIFO ist weniger positiv als in den Monaten davor.

Der Wiener Industrie geht es zwar nach wie vor gut, aber der Aufschwung hat nun einen Dämpfer bekommen. Nicht in allen Bereichen schaut es so rosig aus wie in den Monaten zuvor. Der Optimismus, was die Zukunft betrifft,  ist bei den Unternehmen nicht mehr ganz so ausgeprägt: Die Produktionserwartung etwa fällt unterdurchschnittlich aus. Der Anteil der Unternehmen, die einen Produktions-Anstieg erwarten, ist gesunken; gleichzeitig haben die Unternehmen, die mit einem Produktions-Rückgang rechnen, zugenommen.

Erfreulich ist allerdings, dass Produktionsbehinderungen weiter an Bedeutung verlieren. Stolze 66 Prozent können die Produktion ohne Probleme durchführen. Für den Rest zählen unzureichende Ausrüstung und Mangel an Arbeitskräften zu den größten Hindernissen. Finanzierungsprobleme wurden nur von einem Prozent als größtes Produktionshindernis genannt.

Die Produktionstätigkeiten werden im Vergleich zum Frühling sogar besser eingeschätzt. Der Anteil der Unternehmen, die eine Produktions-Steigerung gemeldet haben, ist mit 32 Prozent zwar unverändert, die Unternehmen, die einen Rückgang gemeldet haben, ist aber zurück gegangen und liegt nur noch bei 3 Prozent.

Kaum Veränderungen bei Aufträgen                

Die Angaben zu den Auftragsbeständen haben sich kaum verändert. 82 Prozent der Unternehmen melden, dass sie mit diesen zufrieden sind. 79 Prozent geben zusätzlich an, dass sie ausreichende oder mehr als ausreichende Exportaufträge bekommen.

Die derzeitige Geschäftslage wird grundsätzlich positiv gesehen. Allerdings gibt es einen leichten Rückgang bei den Unternehmen, die mit ihrem Geschäftsverlauf zufrieden sind (15 Prozent). Interessanterweise gibt es allerdings auch weniger Unternehmen (6 Prozent), die mir ihrer momentanen Geschäftslage unzufrieden sind.

Weitere Details, sowie die Auswertung nach den einzelnen Branchen finden Sie in der Gesamtanalyse und der sogenannten Konjunktur-Uhr.


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