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Wirtschaftskammer Wien bietet Unternehmen Vorsorge-Tipps für Blackouts

Zwei Drittel der Unternehmen nicht für Ausfall gerüstet - Info-Broschüre mit Präventivmaßnahmen für Ihr Unternehmen

Blackout
© Christian Ohde/ChromOrange/picturedesk.com

Wir alle verlassen uns auf die sichere Versorgung mit Strom. Was aber, wenn es zu Ausfällen kommt?  Zwei Drittel der Unternehmen gaben bei einer Blitzumfrage der WK Wien an,  dass sie nicht für einen möglichen Blackout vorgesorgt haben. Gleichzeitig waren 77 Prozent schon von einem Stromausfall betroffen. Und nur 10 Prozent halten einen Blackout für „Nicht wahrscheinlich. „Wir nahmen das als Anlass, um unsere Unternehmen seit Anfang des Jahres aktiv in diesem Bereich zu servicieren“, sagt Stefan Ehrlich-Adám, Obmann der Sparte Industrie in der WK Wien.

„Die Blackout-Gefahr ist wegen Umwelteinflüssen und dem rasanten Ausbau des europäischen Energiesystems in den letzten Jahren gestiegen. Gerade im Winter bei Kälteeinbrüchen steigt die Wahrscheinlichkeit für Stromausfälle. Die WK Wien bietet darum Vorsorgetipps für Unternehmen.“
Stefan Ehrlich-Adám

Folgen des Blackouts

Die wirtschaftlichen Folgen eines Blackouts wären fatal: Würde an einem Wochentag um 9 Uhr der Strom im gesamten Bundesgebiet für 24 Stunden ausfallen, würde der volkswirtschaftliche Schaden für Österreich bei 1,2 Milliarden Euro liegen. Wien wäre überproportional betroffen: Der Schaden für eine Stunde Ausfall würde sich mit 20 Millionen Euro zu Buche schlagen, der gesamte Tag (24h) mit rund 250 Millionen Euro. In den Unternehmen selbst würden Arbeitsgeräte nicht mehr funktionieren, das Telefonnetz wäre lahmgelegt, auch Heizungen würden nicht mehr funktionieren. Nach und nach käme der ganze Betrieb zum Erliegen.

Bei der zuverlässigen Energieversorgung sind die Wiener Netze aber ein internationaler Vorreiter. Mit 99,99 Prozent Versorgungssicherheit liegt unser Stromnetz klar über dem europäischen Durchschnitt. So waren die Kunden von 2015 bis 2017 durchschnittlich nur rund 27,31 Minuten pro Jahr – von insgesamt 526.000 Minuten – unversorgt. „Panik ist also nicht angebracht“, so Stefan Ehrlich-Adám. „Aber die richtige Vorsorge schützt vor Unnanehmlichkeiten.“


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