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Vorsicht, Fake-Rechnung!

Einige Unternehmen haben in letzter Zeit per Post englischsprachige Angebote erhalten, die wie Rechnungen gestaltet sind. Wer eine derartige Scheinrechnung zahlt,  hat kaum Chancen, wieder an sein Geld zu kommen.

© wkw

Aktuell kursieren in Englisch verfasste Angebote, die postalisch an Unternehmen geschickt werden. Dass es sich hierbei um Angebote handelt, die jedenfalls nicht zu bezahlen sind, ist nur schwer ersichtlich, denn die Gestaltung ist jener von Rechnungen täuschend ähnlich nachempfunden. Erst bei der genauen Durchsicht des Textes im Kleingedruckten ist von „offer” (Angebot) oder „offered” (angeboten) die Rede. Angeboten wird ein angebliches Produkt zum Download. Welche Leistungen und Produkte man durch den Vertragsabschluss genau erwerben könnte, geht aus der Scheinrechnung nicht hervor. Meist ist von „Packages”, „Subscription” oder „Downloads” im Umfang von mehr als 1000 Euro die Rede.

Überweisungen nur nach ganz genauer Überprüfung

Vermutlich zahlt man für die Zusendung eines Download-Links von allgemein lizenzfreier Software, warnt der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb. Auch die Meldestelle des Cybercrime Competence Center im Bundesministerium für Inneres warnt vor diesen Fake-Rechnungen (Scheinrechungen).Generell sollten Überweisungen auf Konten außerhalb von Österreich nur nach einer ganz genauen Überprüfung durchgeführt werden. Das heißt, man sollte auch prüfen, ob für diese Rechnung überhaupt ein Auftrag vorliegt.

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