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Vorbilder in Sachen Frauenförderung

Vier Betriebe, die Mädchen und Frauen in technisch-handwerklichen Berufen ausbilden, erhielten für ihr Engagement die Auszeichnung „amaZone 2019”.

V.l: Die angehenden Tischlerinnen Alma van den Donk und Marie Janitschek und ihr Lehrherr  Philipp Cibulka mit der „amaZone”, die von FiW-Vorsitzender Martina Denich-Kobula (r.) überreicht wurde.
© Brigitte Gradwohl V.l: Die angehenden Tischlerinnen Alma van den Donk und Marie Janitschek und ihr Lehrherr Philipp Cibulka mit der „amaZone”, die von FiW-Vorsitzender Martina Denich-Kobula (r.) überreicht wurde.

Tischlermeister Philipp Cibulka baut seit 13 Jahren in seiner „Werk-Stadt” in der Margaretner Wehrgasse Möbel aus Massivholz. Einzelstücke, die Funktion, Handwerk, Design und Individualität perfekt verbinden. Moderne Maschinen spielen in seiner Werkstätte keine Rolle, sagt Cibulka. „Es ist mir ein Anliegen, sehr handwerksorientiert zu arbeiten. So kann ich Dinge machen, die andere nicht können.”

Bemerkenswert ist auch Cibulkas Engagement in Sachen Berufsnachwuchs. Seit Jahren bildet er Tischlerlehrlinge aus - und zwar ausschließlich weibliche. Frauen, die diesen Beruf erlernen wollen, seien meist sehr ehrgeizig und interessiert. „Und sie sind umsichtiger als Männer”, betont Cibulka, der derzeit drei junge Frauen beschäftigt. Dass er für sein Engagement in der Ausbildung von Frauen im Tischlerhandwerk heuer mit einem „amaZone”-Award ausgezeichnet wurde, freut ihn.

„Ich bin seit 35 Jahren Tischler, habe Aufs und Abs hinter mir und bin auch oft belächelt worden für meine Arbeitsweise. Die Auszeichnung ist auch ein Beweis, dass es nicht ganz falsch ist, was ich tue.”
Philipp Cibulka

Weg von Rollenklischees

Verliehen wurden die „amaZone”-Awards vorige Woche in der Wirtschaftskammer Österreich. Cibulka gewann in der Kategorie Kleinstbetrieb (siehe Info-Kasten rechts). Martina Denich-Kobula, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien, überreichte ihm und seinen Lehrlingen Alma van den Donk und Marie Janitschek die Trophäe. „Chancengleichheit in Ausbildung und Beruf ist die Voraussetzung, dass Frauen ihre beruflichen und persönlichen Ziele verwirklichen können. Frau in der Wirtschaft setzt sich dafür ein, ein Umfeld zu schaffen, in dem Frauen diese Chancengleichheit vorfinden”, betonte Denich-Kobula. Weitere „amaZone”-Gewinner waren die Bluesave Consulting GmbH in der Kategorie Kleinbetrieb. Drei junge Frauen werden dort zu bautechnischen Zeichnerinnen ausgebildet. Das Unternehmen beschäftigt weibliche Role models und setzt sich aktiv für die Gleichstellung der Geschlechter ein. In der Kategorie Mittel- und Großbetriebe gewann das Umwelt-Planungs- und Consulting-Unternehmen Allplan GmbH, das eine technische Zeichnerin ausbildet. Hier überzeugten die hohe Ausbildungsqualität und die gelebte Diversität im Betrieb. In der Kategorie öffentliche Unternehmen ging die Trophäe an die IT-Services der Sozialversicherungen GmbH, die zwei Informatikerinnen ausbildet, wobei Ausbilderinnen als Role models fungieren. Der heuer erstmals verliehene „amaZone”-Hero-Award ging an Anton Mauthner von A1 für bereits 17 Teilnahmen am „amaZone”-Award.


Die Gewinner

  • Kategorie Kleinstunternehmen
    (bis 9 Mitarbeiter): Tischlerei Werk-Stadt Philipp Cibulka (Wien 5)
  • Kategorie Kleinunternehmen (bis 49 Mitarbeiter): BLUESAVE Consulting GmbH (Wien 13)
  • Kategorie Mittel- & Großunternehmen (ab 50 Mitarbeiter):
    Allplan GmbH (Wien 4)
  • Kategorie Öffentliche & öffentlichkeitsnahe Unternehmen:
    IT-Services der Sozialversicherungen GmbH (Wien 2)
  • Preisträger „amaZone”-Hero:
    Anton Mauthner, Leitung 1A Karriere bei A1 


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