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Von wegen Bagatelle

Die Abschaffung der Vergnügungssteuer spart Geld und Amtswege

Michael Strommer organisiert heuer die Abschlussparty der EuroPride Vienna.
© wkw/Bock Michael Strommer organisiert heuer die Abschlussparty der EuroPride Vienna.

Eventmanager Michael Strommer organisiert Veranstaltungen für die LGBTIQ Community (lesbisch, schwul, bi, trans, inter und queer). Angefangen hat er damit schon während seines Studiums an der Technischen Universität Wien. Nach und nach ist ein Unternehmen daraus geworden. Mittlerweile organisiert er als Kleinunternehmer bis zu 20 kleinere Clubbings und Events, an denen rund 200 Menschen teilnehmen. Dazu kommen noch ca. drei große Veranstaltungen im Jahr mit mehr als 2000 Besuchern aus aller Welt. Heuer wird Strommer die Abschlussparty der EuroPride Vienna im Prater Dome organisieren. Und einer der größten Gay-Party-Events, das „Circus Diner”, wird am kommenden Samstag in der Arena Wien über die Bühne gehen.

„Ich konnte die Qualität steigern, denn mit 2000 Euro mehr kann man schon einiges machen. Die Preis-Sensibilität der Besucher ist sehr hoch, daher kann ich die Ticketpreise schwer erhöhen.”
Michael Strommer

Finanziellen Belastung war sehr hoch

Die Wirtschaftskammer Wien hat lange für die Abschaffung der Vergnügungssteuer - für den Staat eine Bagatelle, für Betriebe eine große Belastung - gekämpft. Anfang 2017 war es soweit. Eine große Erleichterung für Unternehmer wie Strommer, denn bei Veranstaltungen mit Bereitstellung einer Tanzfläche war Steuer in der Höhe von 15 Prozent des Eintrittsgelds fällig. Abgesehen von der finanziellen Belastung war der bürokratische Aufwand inklusive vieler Amtswege sehr hoch. Die Abschaffung der Steuer spart Zeit und Geld. Er steckt das Kapital, immerhin 8000 bis 10.000 Euro pro Jahr, in die Verbesserung der Technik bei Clubbings. Jetzt kann er Besuchern der Clubbings große LED-Bildschirme am Dancefloor bieten. Auch die Kulisse der Events kann dadurch aufwändiger gestaltet werden. Wer über Events regelmäßig informiert werden will, kann den Newsletter abonnieren.

 

Forderung: Sektsteuer abschaffen

Eine weitere sogenannte Bagatellsteuer, die für heimische Betriebe viel Aufwand bedeutet und dem Fiskus wenig bringt, ist die Schaumweinsteuer. Der Sektabsatz ist seit 2013 um ein Viertel gesunken, was auch Arbeitsplätze in der Branche kostete.

Gleichzeitig blieben die erwarteten positiven Effekte für das Staatsbudget aus. Von den erhofften 18,5 Millionen Euro an Steuereinnahmen für den Fiskus blieben nach allen Abzügen gerade einmal 2,5 Millionen Euro jährlich übrig.

Daher der Appell der Wirtschaftskammer an die Bundesregierung: „Machen wir mit der Schaumweinsteuer endlich Schluss!”


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