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Von der Idee zum Patent mit der Wirtschaftskammer Wien

Beim monatlichen Patentsprechtag in der Wirtschaftskammer Wien können sich kreative Unternehmer und Erfinder kostenlos informieren.

Patentsprechtag in der Wirtschaftskammer Wien: Wolfgang Millner (l.) und Elisabeth Rosenfellner informierten sich bei Karl Prodinger (r.) über eine Möglichkeit, ihre Software schützen zu lassen.
© wkw/Eder Patentsprechtag in der Wirtschaftskammer Wien: Wolfgang Millner (l.) und Elisabeth Rosenfellner informierten sich bei Karl Prodinger (r.) über eine Möglichkeit, ihre Software schützen zu lassen.

Wie melde ich ein Patent an? Bringt ein Patent für meine Idee überhaupt Vorteile? Oder sollte ich doch ein Gebrauchsmuster oder eine Marke schützen lassen? Was muss ich vor der Anmeldung beachten? Mit welchen Kosten muss ich rechnen? Mit diesen und zahlreichen weiteren Fragen schlagen sich viele Erfinder herum, wenn sie eine innovative Idee haben, die sie eventuell schützen lassen möchten. Antwort darauf bekommen sie beim Patentsprechtag in der Wirtschaftskammer Wien, der einmal monatlich stattfindet: „Die Wirtschaftskammer Wien bietet bereits seit mehr als zehn Jahren einen Sprechtag für Fragen zu Schutzrechten an”, erklärt Christian Starzer vom Wirtschaftsservice der WK Wien und weist auch auf den hohen Andrang hin: „Der Patentsprechtag ist immer sehr gut gebucht, alleine in den letzten beiden Jahren wurden rund 150 Personen von unserem Experten Karl Prodinger beraten.”

„Uns ist es ein Anliegen, die Menschen über Patentfragen hinaus zu beraten. Hier in der Wirtschaftskammer haben wir die Expertise und das Know-how, um Erfindern ehrlich zu sagen, ob es sich rentiert, aus einer Idee ein Geschäftsmodell aufzuziehen, wie die beste Vorgehensweise von der Patentanmeldung bis zur Unternehmensgründung ist und worauf sie aufpassen müssen“
Christian Starzer

Die Ideen der Sprechtagbesucher bewegen sich dabei querbeet: „Die Innovationen reichen von modischen Accessoires über technisches Spielzeug bis hin zu hochkomplexen Programmen”, beschreibt Experte Prodinger die Ideenvielfalt. Der gemeinsame Nenner dieser vielen unterschiedlichen Innovationen liegt bei den Anliegen der Sprechtagsbesucher: „In erster Linie wollen sich die meisten über den allgemeinen Ablauf informieren und schauen, ob es das, was sie schützen lassen möchten, in irgendeiner Form schon gibt. Großes Interesse herrscht vor allem auch im Bereich Marketing. Die Leute wollen wissen, wie sie ihre Produkte, ihre Innovationen an den Markt bringen können”, erzählt Prodinger.

Positive Erfahrungen

Eine der Patentsprechtagsbesucher ist Ruth Gabler-Schachermayr, die die Gelegenheit nutzte, um auf das Know-how des Experten zurückzugreifen: „Ich baue gerade ein Mentoring Programm für Frauen in der Karzenzzeit  auf und wollte wissen, ob ich den Namen dafür schützen lassen kann”, schildert Gabler-Schachermayr, die derzeit selber im Mutterschutz ist und in den Themenfeldern Fundraising, Strategie und Marktkommunikation tätig ist. „Für mich war es interessant zu erfahren, ob das überhaupt möglich ist und ob es sich auch auszahlt, das Geld dafür zu investieren oder nicht”, fährt sie fort und betont: „Es hat sich auf alle Fälle gelohnt hierher zu kommen.”

Gesammeltes Wissen unter einem Dach

Auch Wolfgang Millner geht zufrieden aus der Sprechstunde: Der Unternehmer, der gemeinsam mit Elisabeth Rosenfellner das Consulting-Unternehmen „s-transfer” führt, wollte eine Software zur sicheren Datenübermittlung schützen lassen. „Ich habe im Gespräch mit dem Experten erfahren, dass eine Software in Europa nicht geschützt werden kann, deshalb kann bzw. muss ich gar kein Patent dafür anmelden”, erklärt Millner optimistisch.  Denn: „Wir können mit der Entwicklung loslegen und müssen uns keine Sorgen machen, dass es dieses Patent eventuell schon gibt”, resümiert er.

Gut zu wissen ist auch, dass die Beratung im Zuge des Patentsprechtages kostenlos ist und „dass man kein Mitglied der Wirtschaftskammer sein muss, um das Angebot nutzen zu können.”




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