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Von Robotern und autonomem Fahren

Künstliche Intelligenz wird das Wirtschaftswachstum antreiben und auch kleinen Betrieben in Wien neue Chancen eröffnen, sagten Experten und Pioniere bei einem Event der Jungen Wirtschaft.

Künstliche Intelligenz ist im Vormarsch, Betriebe setzen sie immer mehr ein, berichten Experten.
© Adrian Almasan Künstliche Intelligenz ist im Vormarsch, Betriebe setzen sie immer mehr ein, berichten Experten.

„Das Spannende an Künstlicher Intelligenz ist, dass das Thema in Europa und Asien völlig unterschiedlich diskutiert wird”, sagte Clemens Wasner, Gründer der Austrian Society for Artificial Intelligence (AI Austria) bei einer Veranstaltung der Jungen Wirtschaft Wien.

„In Europa geht es in erster Linie darum, dass zum Beispiel ein autonom fahrendes Auto für mehr Komfort sorgen soll. In Asien ist es ein Wirtschaftsthema, das sehr viele Innovationen nach sich gezogen hat”, sagte Wasner, der jahrelang in Asien gelebt und gearbeitet hat.
Clemens Wasner
Clemens Wasner, Künstliche Intelligenz-Experte
© Adrian Almasan Clemens Wasner, Künstliche Intelligenz-Experte

Aus Sicht des Experten bringt Künstliche Intelligenz vor allem die Chance auf mehr Wirtschaftswachstum, neue Geschäftsmodelle - etwa Empfehlungen bei Streamingdiensten wie Netflix - und auf eine höhere Produktivität. Der jüngste Boom bei Künstlicher Intelligenz ist für Wasner einfach erklärt: „Hardware und Algorithmen sind besser geworden, und das Internet erlaubt das Abspeichern bzw. Sammeln großer Datenmengen. Dazu kommt eine extrem rührige, kreative Open-Source-Community, die sich in ständigem Austausch befindet.” All das treibt die technische Entwicklung voran - etwa im Bereich von Sprachassistenten. Auch im Versicherungswesen werde künstliche Intelligenz bereits zur Betrugsbekämpfung eingesetzt, und in der Landwirtschaft wird damit das Verhalten von Nutztieren analysiert. „Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig geworden und für jeden Wirtschaftstreibenden relevant”, so der Experte.  

JW Wien-Chefin Barbara Havel sieht Chancen.
© Adrian Almasan JW Wien-Chefin Barbara Havel sieht Chancen.

Wiener Pioniere zeigen es vor

Das bestätigten auch drei Wiener Unternehmer, die Künstliche Intelligenz bereits einsetzen und das den fast 400 anwesenden Wirtschaftstreibenden zeigten. Darunter Harald Schnidar von ScarletRed, der eine App entwickelt hat, die künstliche Intelligenz in der Hautgesundheit zum Einsatz bringt. Rainer Planinc von cogvis software demonstrierte, wie ein intelligenter Sturz-sensor bis zu 95 Prozent aller Stürze verhindern und die Arbeit von Pflegern unterstützen kann. Und Andreas Rath von Ondewo zeigte, wie menschliche Gespräche mit Maschinen automatisiert werden können - etwa bei der Beantwortung von Standardanfragen oder beim Ausfüllen von Formularen.

Harald Schnidar, Gründer von ScarletRed.
© Adrian Almasan Harald Schnidar, Gründer von ScarletRed.

Der Vormarsch der Künstlichen Intelligenz werde natürlich auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben, so die Experten. Viele Berufe werde Künstliche Intelligenz aber nie ersetzen. Auch ein „Terminator”-Szenario, in dem intelligente Maschinen die Weltherr-schaft an sich reißen, sieht Wasner so schnell nicht kommen. Langfristig müsse man sich aber „schon die Frage stellen, welche Daten man sammeln möchte und welche Entscheidungen man tatsächlich einer Maschine übertragen will”, gab Wasner zu bedenken.

Andreas Rath, Chef von Ondewo.
© Adrian Almasan Andreas Rath, Chef von Ondewo.

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