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Vom Home-Office zurück ins Büro

Was es bei der Rückkehr ins Büro zu beachten gilt und welche betrieblichen Maßnahmen gesetzt werden sollten, um den Schutz der Mitarbeiter weiterhin sicherstellen zu können.

Viele sehnen bereits die Rückkehr in den „Normalbetrieb” im Büro herbei. Bei der schrittweisen Umstellung auf den gewohnten Büroalltag sollten jedoch betriebliche Schutzmaßnahmen getroffen werden.
© Mongkolchon Akesin/Shutterstock Viele sehnen bereits die Rückkehr in den „Normalbetrieb” im Büro herbei. Bei der schrittweisen Umstellung auf den gewohnten Büroalltag sollten jedoch betriebliche Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Um die Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, wurde der Büroalltag großflächig ins provisorische Home-Office verlegt. Da die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus bereits Wirkung zeigen, sehnen viele nun die Rückkehr in den Normalbetrieb herbei. Was es bei der schrittweisen Umstellung in den Büroalltag zu beachten gilt und welche Maßnahmen getroffen werden sollten, um die Sicherheit der Mitarbeiter weiterhin gewährleisten zu können - hier im Überblick.

 

  1. Sicherheitsabstand einhalten
    Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Das gilt auch für Gemeinschaftsräume und Flächen, die von allen genutzt werden (z.B. Lifte). Nutzen Sie Absperrungen, Markierungen und Zugangsregelungen zur Einhaltung des Ein-Meter-Abstands. Sollte das Abstandhalten von einem Meter nicht möglich sein, so ist durch entsprechende Schutzmaßnahmen dafür zu sorgen, dass das Infektionsrisiko minimiert werden kann (z.B. Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, Tragen von Schutzmasken, Errichten von Plexiglastrennwänden).
  2. Belegungsdichte minimieren
    Obwohl der Wunsch nach Normalität schon groß ist, sollte nicht die gesamte Belegschaft wieder gleichzeitig anwesend sein. Geben Sie Ihren Mitarbeitern weiterhin die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, oder führen Sie zumindest einen Rotationsbetrieb ein, bei dem pro Schicht immer nur ein Teil der Beschäftigten im Büro arbeitet. So kann die Dichte verringert und gewährleistet werden, dass der notwendige Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Teilen Sie - soweit möglich - immer dieselben Personen zu gemeinsamen Schichten ein. Im Falle einer Quarantäne oder einer Infektion im Betrieb kann so auch verhindert werden, dass alle Mitarbeiter auf einmal ausfallen und es zum kompletten Stillstand kommt.
  3. Mund-Nasen-Schutz tragen
    Stellen Sie Ihrem Personal Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtungen (MNS) zur Verfügung. Diese sollten außerhalb des eigenen Arbeitsplatzes bzw. in „halböffentlichen” Bereichen (z.B. Gang, WC, Stiegenhaus, Teeküche, Lager etc.) insbesondere auch beim Betreten des Gebäudes getragen werden, da hier möglicherweise die Abstandshaltung nur schwer umsetzbar ist. Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Bereichen, wo dies nicht ohnehin auf Grund von geltenden Rechtsvorschriften erforderlich ist, ist nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zulässig.
  4. Hygienemaßnahmen erhöhen
    Mit der Rückkehr ins Büro sollten auch die hygienischen Standards an die derzeitige Situation angepasst werden. Dazu zählen unter anderem:
    1. Hände mehrmals täglich gründlich mit Wasser und Seife oder, wenn dies nicht möglich ist, mit einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel reinigen. 
    2. Arbeitsflächen, Tastaturen und Telefone regelmäßig reinigen.
    3. Arbeitsräume und Aufenthaltsräume regelmäßig lüften.
    4. Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedecken, das Taschentuch sofort entsorgen und die Hände waschen. Ist kein Taschentuch zur Hand, in die Ellenbeuge husten oder niesen, nicht in die Hand.
    5. Die Beschäftigten sollten über die Maßnahmen zur Hygieneförderung durch Poster oder über andere Kommunikationskanäle informiert und daran erinnert werden.
  5. Besprechungen reduzieren
    Verzichten Sie weiterhin auf nicht notwendige Besprechungen oder verwenden Sie digitale Kommunikationsmittel. Ist dies nicht möglich, sollten mechanische Schutzvorrichtungen (z.B. Masken, Plexiglasvisiere) verwendet werden. Der Mindestabstand ist unbedingt einzuhalten und die Meetings sollten auch zeitlich beschränkt werden (z.B. nicht länger als 30 Minuten).
  6. Auf zweite Welle vorbereiten
    Richten Sie eine Kontrollhierarchie ein, die Kontrollmaßnahmen setzt und auch deren Einhaltung überwacht. Bereiten Sie sich und Ihre Mitarbeiter auch auf eine mögliche zweite Corona-Welle vor, um bei Bedarf wieder rasch in den kontaktreduzierten Modus (Home-Office) umschalten zu können. Nutzen Sie die Zeit auch für Schulungen, z.B. zu Telekonferenzen, zur Einrichtung des Home-Office sowie zu psychologischen Aspekten im Home-Office.

 

 

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