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Viele Gründer - doch was lernen wir daraus?

Von DI Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© Jacqueline Godany

Wien ist die Gründerhauptstadt Österreichs. In keinem Bundesland wurden 2016 so viele Unternehmen gegründet wie in Wien. Fast 9000 waren es in Summe - der beste Wert seit sechs Jahren. Das zeigt die nun vorliegende Gründerstatistik für das vergangene Jahr.

Was lernen wir daraus?

Erstens, in Wien gibt es viele Menschen, die bereit sind, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Zweitens, wir können froh sein, dass wir diese Gründer haben, weil auf der anderen Seite auch Unternehmen schließen oder Wien verlassen - ohne eine hohe Gründungsdynamik verlieren wir an Boden. Und drittens, ein Unternehmen gründen ist das eine - es aufzubauen und über viele Jahre erfolgreich zu führen, das andere. Bei den Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln werden viele Gründer bald jede Menge Optimierungsbedarf erkennen. Etwa bei der finanziellen Belastung und den vielen Vorschriften, die einzuhalten sind, wenn das Unternehmen wächst und Mitarbeiter einstellen will. Oder bei der Bürokratie und den Gebühren, die zu leisten sind, wenn man beispielsweise als Betreiber eines Geschäftslokals den öffentlichen Raum nützen will. Oder bei den vielen Bestimmungen, auf die man stößt, wenn man als Friseurbetrieb für sein Firmenauto eine Parkkarte braucht.

Es ist noch viel zu tun

Was lernen wir daraus? Es ist noch viel zu tun, um Gründern und etablierten Unternehmen die Arbeit zu erleichtern. Aufgefordert sind Bund und Stadt Wien gleichermaßen. Denn wer mehr Wirtschaft, mehr Wachstum und mehr Jobs will, wird daran nicht vorbei kommen.

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