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Viel Wien in Dubai

Auf der Weltausstellung Expo in Dubai setzen sich Wiener Betriebe mit ihren Innovationen in Szene. Auch der Österreich-Pavillon ist äußerst markant und zieht das Besucherinteresse auf sich.

Expo in Dubai
© www.keller-fotografie.de

Seit Ende August ist Philipp Schramel schon bei der Expo in Dubai und sorgt mit seinen 34 Kollegen der Außenwirtschaft Austria dafür, dass für die Besucher des Österreich-Pavillons alles perfekt ist. „Seit der Eröffnung der Expo am 1. Oktober haben wir bereits 130.000 Gäste im Österreich- Haus begrüßt”, erzählt Schramel, der den Auftritt unseres Landes bei der Weltausstellung in- und auswendig kennt: „Wir kombinieren hier ein innovatives Klimakonzept mit arabischer Architektur, den sogenannten Windtürmen”, sagt Schramel. Diese Windtürme fangen in der Nacht kühle Luft ein, verteilen sie auf die unterschiedlichen Räume, der aus der Region stammende Lehmputz speichert die Kühle und gibt sie untertags ab. Zusätzlich gibt es im Inneren angenehme Luftströme und Sprühnebelanlagen, die die gefühlte Temperatur deutlich absenken. Warme Luft wird oben hinausgedrückt. „Das Konzept funktioniert sehr gut. Die bis zu 12.000 Besucher an Spitzentagen fühlen sich sehr wohl und schlendern gerne durch unseren Pavillon”, erzählt Schramel. Bei der Expo sei es sehr wichtig aufzufallen – jeder der 192 teilnehmenden Länder kämpfe hier um Aufmerksamkeit. Österreichs Pavillon-Nachbar, der Präsentationsgigant China, versucht es mit einer aufwendigen Lichtshow - die Alpenrepublik mit dem Gegenteil. An technischem Einsatz mangelt es im Österreich-Pavillon aber nicht, denn im iLab, dem wirtschaftlichen Herzstück des Pavillons, präsentieren sich in Summe 52 österreichische Betriebe mit ihren Innovationen und Lösungen für die Zukunft. Thementürme zu Smart City, Kreislaufwirtschaft, Mobilität, Digitalisierung, Life Sciences und einigem mehr vermitteln heimische Ideen, die sinnstiftend sind - denn die mehrfach im Gebäude vermittelte Botschaft lautet „Austria makes sense”.

Ferngesteuerte Flughäfen

Einer der Wiener Betriebe, die den iLab für ihre Präsentation nutzen, ist der Favoritner Technik-Konzern Frequentis. Präsentiert wird der „Remote Digital Tower” - eine innovative Lösung, die durch den Einsatz spezieller Sichtgeräte das Situationsbewusstsein von Fluglotsen auf Flughäfen verbessert und das Fern-Management kleinerer Flughäfen erlaubt. „Die Vereinigten Arabischen Emirate, wo Frequentis mit einer Niederlassung in Abu Dhabi vertreten ist, ist ein wichtiger Hub für die Geschäfte im Mittleren Osten. Wir sehen großes Potential in der Region, da es hier viel Nachfrage nach innovativen Lösungen gibt”, sagt Johann Schweiger, Vice President Global Sales von Frequentis. Die Expo wolle man als Plattform nutzen, um Kunden und Partner zu treffen, Veranstaltungen abzuhalten und Lösungen für die zivile und militärische Flugsicherung zu präsentieren. Die Generalthemen der Expo - „Connecting minds” und „Creating the future” - passten sehr gut zu Frequentis. Mit Fachmessen hat Frequentis schon viel Erfahrung, auf einer Expo war der Konzern in einer solchen Form aber noch nie präsent. Das 2100-Mitarbeiter-Unternehmen, von denen rund 1000 am Standort Wien beschäftigt sind, gehört zu den technologischen Speerspitzen Österreichs am Weltmarkt. Ziel sei, die Position als Anbieter von Informations- und Kommunikationslösungen, für Kontrollzentralen im sicherheitskritischen Bereich weiter auszubauen. „Aktuell erleben wir, dass die Nachfrage seitens der Kunden nach Softwarelösungen zunimmt. Wichtige Entwicklungen wie der Digital Remote Tower oder Fluginformationssysteme zur Einbindung von Drohnen in den kommerziellen und militärischen Luftraum werden dabei Zug um Zug Realität”, sagt Schweiger.

Innovative Stadtplanung aus Wien

Auch das Austrian Institut of Technology (AIT) ist im iLab vertreten und führt zusätzlich zwei Workshops durch, um die potenzielle Kundenansprache zu steigern. Konkret geht es um die Positionierung des City Intelligence Labs des AIT, das neue Instrumente für die nachhaltige Stadtplanung bietet. „Es gab einen großen Bewerbungsprozess für die Präsenz im Österreich- Pavillon, wir wurden unter den innovativsten Beiträgen des Landes ausgewählt”, freut sich Nikolas Neubert vom AIT Center for Energy, der den Auftritt in Dubai vorbereitet hat. Bei den Workshops in Dubai werde kreativ an den nachhaltigen Städten der Zukunft gearbeitet. „An aktuellen Planungsszenarien kann man dann erleben, was nachhaltiges Planen bedeutet, und bewerten, ob ein Stadtteil klimaneutral ist. Vorgestellt werden auch die technischen Möglichkeiten zur Optimierung von Personenflüssen. Aktuell arbeitet das AIT beispielsweise an einem großen Projekt für die deutsche Stadt Wiesbaden, wo auf einer Fläche von 450 Hektar ein neuer Stadtteil entsteht. Hier arbeitet das AIT an den Entwicklungsszenarien für die Verbauung mit und schafft damit die Grundlage für die weiteren Entscheidungen der Stadtverwaltung. „Es ist die erste Expo, an der wir teilnehmen”, sagt Neubert. Präsent sei man hier, weil im arabischen Raum sehr viel gebaut werde. „Da steckt sehr viel Potenzial für uns drinnen, denn in der Region ist man sehr offen für Innovation”, berichtet Neubert. Erste Interessensbekundungen habe man seit dem Start der Expo schon bekommen. Das AIT beschäftigt derzeit rund 1400 Mitarbeiter an neun Standorten in Österreich, Hauptsitz ist Wien. Am Weltmarkt ist das Unternehmen schon gut vertreten – vor allem in Europa, aber auch in weiten Teilen Asiens, in Afrika und Südamerika.

Österreich-Pavillon für Events nutzen

Für Firmenpräsentationen und Kundenevents können alle österreichischen Betriebe und Organisationen den Österreich-Pavillon immer noch nutzen: In der VIP-Lounge, die etwa 50 Personen fasst und ein perfekter Rahmen für Netzwerker ist, können Veranstaltungen durchgeführt werden. Bis jetzt wurde die VIP-Lounge schon 110-mal gebucht. Über die Homepage www.expoaustria.at können freie Termine eingesehen und der Raum kostenlos gebucht werden. Normale Tagesgäste können die Expo noch bis 31. März 2022 besuchen und Österreich mit allen Sinnen erleben. Am 19. November findet der „Österreich-Tag” auf der Expo statt, bei dem es ein offizielles Programm mit dem Gastgeberland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, geben wird. Erwartet werden unter anderem Bundespräsident Alexander Van der Bellen und 180 heimische Firmenvertreter. Finanziert wird der Österreich-Auftritt in Dubai vom Wirtschaftsministerium und der Wirtschaftskammer Österreich

 

Die Wiener in Dubai

Die Weltausstellung in Dubai läuft seit 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022. Im sogenannten iLab des Österreich-Pavillons präsentieren sich zahlreiche Betriebe aus Wien in zwei Etappen:

Oktober bis Dezember

Austrian Institute of Technology (AIT), Swimsol, Greenpass, Meixner Vermessung, Borealis, LieberLieber Software, Fequentis, Palfinger Structural Inspection, Fluxguide Ausstellungssysteme, Nous Wissensmanagement, PlanRadar.

Jänner bis März

1stLevelSolar, Helioz, Lite-Soil, Viratec, Livin farms AgriFood, Kerkoc, Active Wearables, Medicus AI, Scarletred, Mostly AI Solutions MP, Speech Processing Solutions, youniqx Identity, T3K-Forensics.



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