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Vereinbarkeit: „Kontrolle ist gut, Vetrauen ist besser”

Wie kann der „Spagat” zwischen Beruf und Familie in der Realität gelingen? Die Expertinnen Lisi Molzbichler und Ruth Gabler-Schachermayr geben Tipps zum Thema Vereinbarkeit.

balance-UP GmbH Gründerinnen: Lisi Molzbichler und Ruth Gabler- Schachermayr
© Barbara Lachner balance-UP GmbH Gründerinnen: Lisi Molzbichler und Ruth Gabler- Schachermayr

Das eigene Business und die Familie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer ganz so einfach. Ruth Gabler-Schachermayr und Lisi Molzbichler, Gründerinnen von BalanceUP und Expertinnen für Vereinbarkeit, geben vier einfache Tipps, wie das Jonglieren von Business, Familie und Haushalt für Unternehmer- Eltern einfacher gelingt.

  1. Mit dem Partner kommunizierenund Hilfe annehmen
    „Als Unternehmerin und insbesondere EPU ist man es oft gewöhnt, sich als Einzelkämpferin durchzuschlagen. In einer gleichberechtigten Elternschaft ist das allerdings nicht zielführend - man muss die Dinge gemeinsam in Angriff nehmen”, betont Gabler-Schachermayr. Um- und Auf ist dabei das Thema Kommunikation, weiß Molzbichler. „Man muss sich regelmäßig mit dem Parntner absprechen. Zum Beispiel: Wer übernimmt welche Aufgaben? Wann stehen welche Termine an? Wer bringt die Kinder in den Kindergarten etc.?”
  2. Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
    Genau hier kommt auch das Vertrauen in andere ins Spiel, so die beiden Unternehmerinnen. Das Vertrauen in den eigenen Partner, in das private Netzwerk oder in die Leihoma. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es schwer fällt, Aufgaben und vor allem die Kontrolle abzugeben. Hilfe anzunehmen, ermöglicht es mir aber, mich auf andere Dinge zu konzentrieren”, erklärt Molzbichler.
  3. Aufgaben delegieren
    Auch im beruflichen Umfeld sollten Aufgaben, die auch andere übernehmen können, abgegeben und delegiert werden. „Gerade als EPU kann man nicht alles alleine schaffen und man kann auch nicht alles gut können - deshalb macht es Sinn, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man gut kann – andere Dinge wiederum auszulagern”, betont Gabler- Schachermayr und nennt als Beispiel die Betreuung der Homepage oder die Buchhaltung. Ein wichtiger Faktor im Privaten wie auch im Beruflichen sei deshalb ein gut funktionierendes Netzwerk.
  4. Im Moment leben
    Arbeitszeit ist Arbeitszeit und Spielzeit ist Spielzeit: „Man sollte sich selbst bei der Nase nehmen - und das so gut es geht Trennen. Das Handy sollte am Spielplatz in der Tasche bleiben, dafür sollte man sich auch während der Arbeit abgrenzen”, sagt Gabler Schachermayr und ergänzt: „Natürlich kann es passieren, dass am Spielplatz einmal das Handy läutet und man einen wichtigen Anruf annehmen muss, dies darf aber nicht zur Gewohnheit werden.”

 

Tipp!

Online-Summit für Vereinbarkeit

  • 11. Oktober 2022 , 11 bis 17 Uhr


 

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