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Vamed-KMB GmbH: Die Profis im Hintergrund

Als technischer Betriebsführer im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien trägt Vamed-KMB GmbH wesentlich dazu bei, dass  im größten Spital Österreichs täglich medizinische Spitzenleistungen  erbracht werden können.

Krankenhaus
© Vamed-KMB

Rund 650.000 Menschen werden alljährlich am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien behandelt - stationär und ambulant. 17.000 Menschen gehen hier täglich aus und ein. Die Infrastruktur dieses Hauses am Laufen zu halten ist das täglich Brot der Vamed-KMB. Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten kümmert sich das Unternehmen um die technische Betriebsführung im AKH Wien und schafft die Grundlage, dass der Krankenhausbetrieb reibungslos läuft. Das reicht vom Auswechseln kaputter Leuchtmittel über Servicierung und Reparatur medizinischer Geräte bis zur Planung und Umsetzung komplexer Bauprojekte.

Das fünfköpfige Team an der Spitze der Vamed-KMB (v.l.): Peter Csukovits, Kai Ostermann, Christian Krebs, Otto Müller und Martin Krammer.
© Bill Lorenz Das fünfköpfige Team an der Spitze der Vamed-KMB (v.l.): Peter Csukovits, Kai Ostermann, Christian Krebs, Otto Müller und Martin Krammer.

Viel Fachkompetenz  im eigenen Haus

„Die Logistik, die man braucht, um rund 30.000 haustechnische und 50.000 medizintechnische Komponenten instand zu halten, ist beachtlich. Wenn man bedenkt, dass das alles bei laufendem Betrieb passiert, kann man sich ein Bild von der Komplexität machen. Da muss jeder Handgriff sitzen”, sagt Christian Krebs aus dem Geschäftsführer-Team der Vamed-KMB. Die Schlüssel zum Gelingen sind Kompetenz und Motivation der rund 1000 Mitarbeiter des Unternehmens. Sie decken mehr als 30 verschiedene Gewerke ab - vom Bodenleger, Maler und Tischler über Heizungs- und Elektrotechniker bis zum IT-Experten. In vielen dieser Berufe bildet das Unternehmen auch Lehrlinge aus. Derart breit aufgestellt, kann Vamed-KMB einen Großteil der anfallenden Servicearbeiten und Reparaturen selbst erledigen - ein wichtiger Faktor etwa für die Verfügbarkeit medizinischer Geräte.

Bei Umbauten ist Erfahrung gefragt

Eine echte Herausforderung ist es, wenn im größten Krankenhaus Österreichs modernisiert oder umgebaut wird - ein permanentes Thema, zumal das Haus langsam in die Jahre kommt. Durch die langjährige Erfahrung könne man den Kunden - das AKH Wien - effektiv bei der anstehenden Modernisierung unterstützen, so Geschäftsführer Kai Ostermann. Seit 2010 hat Vamed-KMB am AKH Wien die Errichtung mehrerer neuer medizinischer Einrichtungen geplant und gemanagt. Dazu wurden die Brandmeldeanlage erneuert, ebenso Warmwasser-, Dampf- und Drucklufterzeugung und die Steuerung der Stromversorgung - alles bei laufendem Krankenhausbetrieb.

Eines der jüngsten Projekte ist der 2017 eröffnete Hybrid-Operationsraum (OP). Er ist zusätzlich zur üblichen OP-Ausstattung mit bildgebender Medizintechnik ausgerüstet, die minimalinvasive Eingriffe am Herz- und Gefäßsystem ermöglicht. Mehrere Räume wurden für diesen modernen Operationssaal zusammengelegt und adaptiert, wobei auch hier alle Arbeiten - selbst das Einziehen tonnenschwerer Stahlträger - bei laufendem Betrieb der umliegenden OP-Einheiten erfolgten. Derzeit arbeitet Vamed-KMB schon am nächsten Großprojekt: Dem Umbau der AKH-Küche. Für die Umbauzeit muss am Spitalsgelände eine Ersatzküche eingerichtet werden, denn es wäre nicht machbar, das Essen für das gesamte Krankenhaus täglich von auswärts herbeizuschaffen.

Qualität ist der Leitgedanke

Egal ob es um kleine Handgriffe oder große Projekte geht: Qualitätsorientierung steht, so das Geschäftsführer-Team, bei Vamed-KMB immer an erster Stelle. Im Betrieb wurde schon vor Jahren das EFQM (European Foundation for Quality Management) Business Excellence-Modell etabliert, ein Modell, mit dem Unternehmensqualität strukturiert und gemessen werden kann. Vamed-KMB wurde bereits mehrfach dafür ausgezeichnet - zuletzt im Vorjahr als zweifacher Kategoriesieger bei den EFQM Global Excellence Awards. Vamed-KMB ist somit sechsfacher EFQM Prize Winner, ein Qualitätsniveau, das weltweit nur sehr wenige Unternehmen erreichen.

AKH Wien: Fakten und Zahlen

  • Das Allgemeine Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien entstand aus dem Großarmen- und Invalidenhaus, das Ende des 17. Jahrhunderts am Alsergrund - auf dem Gelände des heutigen alten AKH - gegründet wurde.
  • Das neue AKH Wien wurde ab 1964 in unmittelbarer Nähe errichtet und 30 Jahre später offiziell eröffnet.
  • Es beherbergt unter anderem 25 Universitätskliniken, 400 allgemeine und Spezial-Ambulanzen, 48 Operationssäle und knapp 1800 Betten.
  • 2017 wurden 536.000 ambulante und 120.000 stationäre Fälle betreut. Insgesamt sind im AKH Wien rund 8700 Menschen beschäftigt, davon rund 1500 Ärzte.


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