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Urheberschutz bei Textgeneratoren

In letzter Zeit treten vermehrt Fälle auf, in denen sich ein kostenlos angebotener Dienst zu einer kostspieligen Angelegenheit entwickelt. Nach dem Persönlichkeitsrecht des Urheberrechtsgesetzes bestimmt der Urheber, ob und mit welcher Urheberbezeichnung das Werk zu versehen ist. Wer dies nicht beachtet, riskiert unangenehme Rechtsfolgen.

Achtung
© wkw/pippan

Ein Unternehmen bietet auf seiner Website neben kostenpflichtigen Diensten unter anderem einen Impressum- und Datenschutzgenerator als „free tools“ an. Viele Unternehmer nutzen diesen Service, da dieser ausdrücklich als „kostenlos“ angepriesen wird. Die Voraussetzung dafür ist, dass der im generierten Text inkludierte Verweis samt Verlinkung auf den Urheber nicht entfernt wird. Wenn Sie dies beachten, machen Sie alles richtig. Erfolgt jedoch die Entfernung des Verweises, so erhält man im Regelfall eine anwaltliche Abmahnung. Die Forderungen reichen unter anderem von einer Entfernung des über die Website generierten Textes bis zur Bezahlung eines Schadenersatzes und der Anwaltskosten.

Grundsätzlich kann man gegen die Geltendmachung von Urheberrechtsansprüchen nichts einwenden. Es lässt sich sohin nicht verhindern, dass der Urheber eigene Rechte aus seinem persönlichen Urheberrecht geltend macht, weil ihm das an sich zusteht. Diese Rechte entstehen automatisch mit der Schaffung eines Werks und gelten auch dann, wenn Fotos, Texte oder ähnliche Werke kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehört unter anderem, dass der Urheber immer genannt werden muss.

Wenn die Vorwürfe zutreffen, gibt es in der Regel nur eines: „Lehrgeld zahlen“ und die Fehler auf der Website beheben. Ein Rechtsmissbrauch ergibt sich aus der Verfolgung eines bestehenden Urheberrechtsanspruchs nicht. Erfahrungsgemäß kann man hier als kleiner Unternehmer noch versuchen – am besten telefonisch – zumindest eine Reduktion dieser Kosten zu erreichen.


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