th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Urheberschutz bei Textgeneratoren

In letzter Zeit treten vermehrt Fälle auf, in denen sich ein kostenlos angebotener Dienst zu einer kostspieligen Angelegenheit entwickelt. Nach dem Persönlichkeitsrecht des Urheberrechtsgesetzes bestimmt der Urheber, ob und mit welcher Urheberbezeichnung das Werk zu versehen ist. Wer dies nicht beachtet, riskiert unangenehme Rechtsfolgen.

Achtung
© wkw/pippan

Ein Unternehmen bietet auf seiner Website neben kostenpflichtigen Diensten unter anderem einen Impressum- und Datenschutzgenerator als „free tools“ an. Viele Unternehmer nutzen diesen Service, da dieser ausdrücklich als „kostenlos“ angepriesen wird. Die Voraussetzung dafür ist, dass der im generierten Text inkludierte Verweis samt Verlinkung auf den Urheber nicht entfernt wird. Wenn Sie dies beachten, machen Sie alles richtig. Erfolgt jedoch die Entfernung des Verweises, so erhält man im Regelfall eine anwaltliche Abmahnung. Die Forderungen reichen unter anderem von einer Entfernung des über die Website generierten Textes bis zur Bezahlung eines Schadenersatzes und der Anwaltskosten.

Grundsätzlich kann man gegen die Geltendmachung von Urheberrechtsansprüchen nichts einwenden. Es lässt sich sohin nicht verhindern, dass der Urheber eigene Rechte aus seinem persönlichen Urheberrecht geltend macht, weil ihm das an sich zusteht. Diese Rechte entstehen automatisch mit der Schaffung eines Werks und gelten auch dann, wenn Fotos, Texte oder ähnliche Werke kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehört unter anderem, dass der Urheber immer genannt werden muss.

Wenn die Vorwürfe zutreffen, gibt es in der Regel nur eines: „Lehrgeld zahlen“ und die Fehler auf der Website beheben. Ein Rechtsmissbrauch ergibt sich aus der Verfolgung eines bestehenden Urheberrechtsanspruchs nicht. Erfahrungsgemäß kann man hier als kleiner Unternehmer noch versuchen – am besten telefonisch – zumindest eine Reduktion dieser Kosten zu erreichen.


Das könnte Sie auch interessieren

Viele Betriebe kämpfen aufgrund der Corona-Pandemie mit Auftragsverlusten. Über die E-Vergabe können sich Unternehmen einfach und sicher für öffentliche Ausschreibungenen bewerben.

Welche Vorteile bringt die E-Vergabe?

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein Auszug der aktuellen Fragen. mehr

Taste, Computertaste, Symbol, Pictogramm, Einkauf, Online, Shopping, e-shopping, Handel, Onlinehandel, Handel, einkaufen, shoppen, Warenkorb, Verkauf,

Online-Shops: Änderung bei Umsatzsteuer

Beachten Sie die neuen Versandhandelsregelungen mehr