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Unternehmerischer Mut zahlt sich aus

Die jüngste Sprechstunde der WIENER WIRTSCHAFT am wko campus wien am Währinger Gürtel zeigte die große Vielfalt des Wiener Unternehmertums.

Andrea Ehardt stattet Unternehmen mit ergonomischen Arbeitsplätzen und wirtschaftlich optimalen Drucksystemen aus.
© wkw/pippan Andrea Ehardt stattet Unternehmen mit ergonomischen Arbeitsplätzen und wirtschaftlich optimalen Drucksystemen aus.

Sie sorgt für optimale Arbeitsplätze

„Die meisten Unternehmen lassen viel Geld liegen, weil sie mit den falschen Druckern arbeiten”, sagt Andrea Ehardt, Chefin von Büro Konzept im 9. Bezirk. Vor 13 Jahren hat sie ihr Geschäft an dem Standort aufgemacht - am Beginn spezialisiert auf die Wiederbefüllung von Druckerkartuschen, doch heute macht sie viel mehr: „Wir sind Komplettanbieter für die gesamte Druckausstattung, erheben den Bedarf der Kunden, erstellen das wirtschaftlich beste Konzept für sie, kümmern uns um die Anschaffung, die laufende Wartung und Reinigung”, erklärt Ehardt. Praktisch täglich stoße sie auf Betriebe, deren Drucker nicht zu den jeweiligen Anforderungen passen. Bei einem Mittelbetrieb gehe das Einsparungspotenzial schnell in die zehntausende Euro pro Jahr, berichtet Ehardt, die markenunabhängig arbeitet und mit technischem Spezialwissen glänzt. Zusätzlich zu Unternehmen berät sie auch Privatkunden in ihrem Geschäft und sorgt für eine fachkundige Nahversorgung zum Thema Drucken. Im vergangenen Jahr ist dieser Geschäftsteil wegen einer Baustelle vor dem Haus dramatisch eingebrochen. „Man hat das Geschäft einfach nicht mehr gesehen. Die Leute dachten, es gibt mich nicht mehr”, erzählt Ehardt. Die Lage sei existenzbedrohend gewesen. Für sie war das der Anlass, um ihr Portfolio zu erweitern: Sie stattet Unternehmen nun auch mit ergonomischen Arbeitsplätzen aus - mit elektrisch höhenverstellbaren  Sitz- und Stehschreibtischen, mit hochwertigen Sesseln, die auch speziell bei Rücken- und Bandscheibenproblemen oder Skoliose geeignet sind und von Physiotherapeuten und Arbeitsmedizinern empfohlen werden, sowie mit ergonomischen Mäusen, Tastaturen und einigem mehr. „Ich führe mein Unternehmen mit meinem ganzen Herzblut”, sagt Ehardt.


Sie hat ihre Kunden gut im Griff

 Marion Petschar ist im 18. Bezirk als Shiatsu-Praktikerin höchst erfolgreich. Daneben arbeitet sie weiterhin als Krankenpflegerin
© wkw/pippN Marion Petschar ist im 18. Bezirk als Shiatsu-Praktikerin höchst erfolgreich. Daneben arbeitet sie weiterhin als Krankenpflegerin

„Es motiviert und befriedigt mich, andere Menschen zu unterstützen”, sagt die diplomierte Shiatsu-Praktikerin Marion Petschar. Nach ihrer dreijährigen Ausbildung hat sie sich Ende 2017 selbstständig gemacht - zunächst mit wenigen Kunden, die sie von ihren Pflichtpraktika kannte. Danach ging es steil bergauf. „Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden. Ich wusste, ich werde es schaffen, obwohl es sehr viele Anbieter in diesem Markt gibt. Da muss man an sich glauben”, so Petschar, die außerdem diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin ist und in einem Spital arbeitet. Ihr „ruhiges, aber körperlich anstrengendes Arbeiten” als Shiatsu-Praktikerin in einer Gruppenpraxis im 18. Bezirk sieht sie als Ausgleich zum stressigen Stationsalltag. Durch sanfte und manchmal auch recht feste Griffe setzt sie bei ihren Kunden Impulse, die die Energie (Ki) in den Meridianen im Körper anregen und die Selbstheilungskräfte aktivieren, erzählt sie. „Da steckt viel dahinter”, weiß Petschar, denn mit Shiatsu berühre man Körper, Seele und Geist. „Meridiane erscheinen in den Faszienketten auch als körperlich lokalisierbare Strukturen”, so die Expertin. Mit ihrem Standort ist Petschar sehr zufrieden. „Ich habe vier Monate lang nach einem passenden Raum gesucht. Wir haben hier viele verschiedene Fachrichtungen vertreten und ergänzen einander gut”, sagt die Unternehmerin, die ihre Arbeit als Krankenpflegerin trotz steigender Shiatsu-Kundenzahl nicht ganz aufgeben will.

Seine Arbeit hat Markenqualität

Manfred Greisinger  hat bereits 24 Bücher veröffentlicht und unterstützt auch andere Autoren als Coach und Berater.
© wkw/Pippan Manfred Greisinger hat bereits 24 Bücher veröffentlicht und unterstützt auch andere Autoren als Coach und Berater.

Als Manfred Greisinger 1991 sein erstes Buch - „Reizvolles Waldviertel” - herausgab, ahnte er noch nicht, wie weit ihn die Arbeit als Autor bringen würde. Heute hat er bereits 24 Bücher geschrieben - von Bestsellern wie „Ich-Marke” im Jahr 1998 bis zu seinem neuesten Sachbuch, „Freigeist - Gut leben am Rande des Systems”. Zu seinem Hauptthema, der individuellen Marke, hat er bereits mehr als 1000 Seminare und Vorträge gehalten. „Jeder Mensch darf und sollte auf seine Talente fokussieren und Ecken und Kanten haben”, ist Greisinger überzeugt. Das habe nichts mit Egoismus zu tun, sondern damit, wofür man steht, wofür man einsteht, was einem Freude bereitet und antreibt, wofür das eigene Leben gewidmet sein soll. „Jeder kann sich markant in die Welt einbringen”, sagt Greisinger wortspielerisch. Sein Lebensinhalt sei Sprache. Wichtig sei, das Ich vor die Marke zu stellen - nicht umgekehrt. Man solle sich also nicht nach dem Markt richten, sondern primär nach sich. Seit vier Jahren arbeitet Greisinger zudem als Buch-Coach für Autoren, die im Rahmen einer neunmonatigen Workshop-Reihe von der Idee bis zum fertigen Buch begleitet werden. Außerdem unterstützt er mehr als 50 Autoren als PR-Berater beim Aufbau ihrer Bekanntheit - und ihrer Marke.

 Sie schafft den Wow-Effekt

Claudia Wilhelmer punktet als lebensfrohe, kreative Grafikerin.
© wkw/Pippan Claudia Wilhelmer punktet als lebensfrohe, kreative Grafikerin.

„Bei lähmenden Vorträgen schlafen alle ein”, sagt Grafikdesignerin Claudia Wilhelmer. Und sie weiß, mit welchen Kniffen man das Publikum für sich gewinnt. Etwa durch Kreativität mit Alltagsgegenständen. „In meinen Workshops lernt man, mehr in den Dingen zu sehen. Ich wecke Neugier und Offenheit in den Menschen, denn davon haben sich die meisten Erwachsenen im Laufe ihres Lebens weit entfernt”, erzählt sie. Dazu hat sie auch ein Handbuch geschrieben und gestaltet, das sie bei ihren Trainings einsetzt und das sich mittlerweile recht gut verkauft. „Auch für Teamentwicklungen bietet es praktische Ansätze, wie man in sich eintaucht, Friede mit sich schließt und Talente entdeckt”, so Wilhelmer, die auch ausgebildete Marketing- und Salesmanagerin und Pädagogin ist, voller Begeisterung. Zurzeit trainiert sie vor allem Trainer, die Methoden suchen, um ihre Inhalte kreativer zu vermitteln, sowie Vertreter, die einen Turbo für ihren Produktverkauf brauchen. Außerdem unterstützt sie Vortragende bei der kreativen Gestaltung ihrer Präsentation. „Kreativ-Coaching” nennt sie die vielen verschiedenen Facetten ihrer Arbeit. In Zukunft würde sie gerne mehr Team-Coachings in Unternehmen machen. Wilhelmer hat sich erst vor zehn Monaten selbstständig gemacht - aber nicht zum ersten Mal. „Ich war schon in jungen Jahren selbstständig, und daher wusste ich, worauf ich mich einlasse. Für mich war es an der Zeit, wieder die Richtung einzuschlagen, die ich in mir spüre.”

Er hat alle Zahlen im Griff - und guten Rat

Bernhard Frühlinger  ermöglicht Klein- und Mittelbetrieben Zugang zu professionellem Controlling.
© wkw/Pippan Bernhard Frühlinger ermöglicht Klein- und Mittelbetrieben Zugang zu professionellem Controlling.

Große Konzerne haben eine eigene Controlling-Abteilung, in kleinen Unternehmen ist das nicht möglich. Doch müssen sie deswegen auf ein professionelles Controlling verzichten? Bernhard Frühlinger findet: Sie müssen nicht. Vor einem Jahr hat der erfahrene Controller das Unternehmen Acquedus  gegründet und bietet seitdem Controlling für Klein- und Mittelbetriebe an. Unterstützt wird er von zwei langjährigen Weggefährten, mit deren Hilfe er eine IT-Plattform entwickelt hat, die alle wichtigen Kennzahlen eines Unternehmens anschaulich darstellt. „Kleine Betriebe brauchen Controlling mindestens genauso dringend wie jeder Konzern”, ist Frühlinger überzeugt. Sie ließen viele Möglichkeiten ungenutzt, weil sie die relevanten Zahlen weder auf einen Blick sehen noch daraus die entscheidenden Schlüsse ziehen. Genau hier setzt der Experte an - mit einer übersichtlichen Darstellung der Zahlen und mindestens einer Beratungsstunde pro Quartal, bei der das Unternehmen Tipps bekommt, wie der Betrieb optimal gesteuert werden kann. Die Gründung seines Unternehmens sei leicht gewesen: „Mit dem Gründerservice der WK Wien ist man da schnell durch”, erzählt Frühlinger. Die anschließende Kundenakquise gestaltete sich hingegen schwierig: „Die ersten Monate waren richtig frustrierend. Aber jetzt sieht es gut aus, denn wir haben unter anderem über Steuerberater Zugang zu neuen Kunden bekommen”, berichtet er. Parallel zum laufenden Geschäft treibt er die IT-Entwicklung voran: „Unser Ziel ist, ein ,sprechendes’ Controlling-System zu entwickeln, das rechtzeitig vor Liquiditätsengpässen warnt und auch Branchenspezifika berücksichtigt”, erzählt Frühlinger.


Bildtext: Bernhard Frühlinger  ermöglicht Klein- und Mittelbetrieben Zugang zu professionellem Controlling.

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