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Unternehmer, die dem Erfolg Raum geben

Diese fünf Wiener Unternehmer haben ihre Experise in ein Geschäftsmodell gegossen.

Geschäftsmodell
© violetkaipa
Sprechstunde
© frameless.me

So erkundet man Räume virtuell

Ihre Dissertation zum Thema Virtual und Augmented Reality führte Annette Mossel von Mainz nach Wien. „Was mich fasziniert ist, dass man Welten nicht nur erschaffen, sondern auch damit interagieren kann”, sagt die Expertin, die mehr als zehn Jahre Forschungs- und Entwicklungserfahrung im Bereich Mixed Reality gesammelt und mehrere Industrieforschungsprojekte geleitet hat. Dann hat sie sich das Ziel gesetzt, Räumlichkeiten in einer 3D-Projektion einzufangen - und das möglichst mit einer Hardware, die jeder in der Tasche hat. So war die Idee für eine App geboren. „Mit der Frameless App können Nutzer eine Reihe von Panoramaaufnahmen machen, die im Hintergrund von den Frameless Algorithmen direkt zu einer großen virtuellen Umgebung zusammengefügt werden, nach der letzten Aufnahme ist der virtuellen Rundgang fertig. Das geht direkt am Handy, man muss nicht online sein”, beschreibt Mossel die Technik. Die virtuelle Umgebung kann man dann über einen Link teilen. Verwendungsmöglichkeiten gibt es viele: Immobilienmakler, die kostengünstig jedes Gebäude dokumentieren können, für Gutachter, die eine Evaluierung des Zustandes eines Gebäudes machen müssen. Baustellen- und Sanierungsarbeiten, können vorab vom Schreibtisch aus, angesehen werden.


Sprechstunde
© Georg Stahl

Sie weiß, wie Räume auf uns wirken

Claudia Stahl hat Architektur an der Hochschule für angewandte Kunst studiert. Später kam noch die Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin und zum Systemcoach dazu. Durch die Verknüpfung der Gebiete, schafft sie gemeinsam mit ihren Kunden die Vorau-setzungen für deren erholsames Wohnen und Leben. „Räume machen etwas mit uns. Wenn wir hier in unsere individuellen Bedürfnisse investieren, wird uns das langfristig positiv beeinflussen”, meint Stahl. So steht sie in jeder Phase des Bauvorhabens mit Rat und Tat zu Seite - am besten natürlich gleich zu Beginn. Sie bespricht die Ziele und Wünsche der Bauherren und kann mit ihrem Gespür für Räume und mit Empathie für Menschen herausarbeiten, was gebraucht wird. „Ich merke, wo es hapert und helfe den Menschen dabei, ihren Bedürfnissen bei der Gestaltung der Räume Ausdruck zu verleihen”, sagt Stahl.  Jeder Ku-de bekommt nach ihrem Besuch ein Resümee mit ihrer Einschätzung und Vorschlägen wie die Gegebenheiten optimal mit den persönlichen Bedürfnissen in Einklang gebracht werden können. Aber auch ein Umgestalten und neu ordnen von Bestehendem kann viel bewirken. „Wohnungen verändern sich so wie Lebenssituationen und Bedürfnisse. Wer entdeckt, dass die Räume nicht mehr der aktuellen Situation entsprechen, dem möchte ich zeigen, wie man am besten damit umgeht und den optimalen Raum persönlich gestaltet”, so die Beraterin, die auch oft durch systemische Aufstellungen mit ihren Kunden Lösungen findet.


Sprechstunde
© Atara design

Lichtobjekte als Eye-Catcher

Shops, Hotels, Flughäfen oder Bahnhöfe, aber auch private Räume lassen sich durch die individuellen Lichtobjekte von Heike Stuckstedde gut in Szene setzen. Weil Sonnenlicht das gesündeste Licht ist, hat sie eine Hybridtechnik entwickelt, um die Lichtleiter der Objekte aus zwei Lichtquellen speisen zu können: zum einen mit Sonnenlicht, zum anderen mit LED - um Energie zu sparen und die richtige Atmosphäre zu schaffen. „Ich spiele gern mit optischer Leichtigkeit und mit Transluzenz. Daher bevorzuge ich Materialien wie Fiberglasgewebe, Metall, handgeschöpfte Papiere oder Gewebe mit Moiré-Effekt”, sagt die Künstlerin, die sich ihre Inspiration unter anderem auf Reisen holt. Sie transformiert Techniken und Materialien aus fremden Kulturen, um spezielle Effekte zu erzielen oder eine besondere Optik oder Haptik in der Oberfläche zu schaffen, die mit den Lichtleitern eine besondere Verbindung eingehen. Auch Messen und Ausstellungen beflügeln ihre Fantasie: „Andere Zugänge von Künstlern und Designern sind sehr wichtig, nicht nur um neue Anregung zu bekommen, sondern auch um sich selbst und seine Werke hinterfragen zu können”, sagt Stuckstedde. So sind Architekten und Designer, die Räume gestalten Teil ihrer Zielgruppe. „Es ist wichtig, jedes unserer Lichtobjekte in Größe, Material und Form an den Raum und dessen Bedürfnisse anzupassen, um die richtige Lichtsituation zu erhalten. Durch Dimmen kann man die Lichtintensität verändern oder programmieren, sodass verschiedene Stimmungen im Raum erzeugt werden”, sagt die Spezialistin.


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© Gerhard Janoch

Raum für Reflexion und Strategie

Viele wünschen sich ein rasches Weiterkommen auf der Karriereleiter. Wenn es dann aber soweit ist und man erstmals Führungsverantwortung übernehmen muss, kann das schon eine Herausforderung sein. „Man bewältigt diese Aufgaben leichter, wenn man einen Coach hinzuziehen kann”, weiß Thomas Laszlo. Aus der Hotellerie stammend, hat sich er sich der IT verschrieben und war viele Jahre Abteilungsleiter in diesem Bereich. Dabei lag ihm die Förderung junger Talente besonders am Herzen. So beschloss er, sich nach Absolvierung der Ausbildung zum systemischen Coach selbstständig zu machen. „Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe und wirkt dadurch, dass ich als Coach neue Sichtweisen in Situationen einbringe und der Coachee neue eigene Lösungswege entwickelt”, sagt Laszlo. In zusätzlichen Beratungen und Workshops vermittelt er mit seinem Netzwerk an Experten Wissen rund um Themen, mit denen sich neue Führungskräfte bis dato noch nicht beschäftigen mussten, wie Vertragsrecht, Budgetierung oder Arbeitsrecht. Um eigene Lösungsansätze zu finden, mit denen man sich identifizieren kann, braucht es Raum und Zeit. Laszlo hält die Beratungen und Workshops auf Wunsch direkt bei den Unternehmen vor Ort oder extern: „Manchmal ist es besser, wenn man aus der gewohnten Umgebung herauskommt”, sagt der Experte. Vor allem Führungskräfte aus der IT-Branche sind bei ihm gut aufgehoben, denn er spricht ihre Sprache, kennt die Fachbegriffe. Bei Bedarf springt er für seine Kunden auch interimsmäßig als IT-Leiter ein.


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© Pirado Verde

Komplexe Themen in Storys verpacken

Umweltkommunikation einmal anders - so kann man Stefan Stockingers Vorträge und Workshops zum Thema Nachhaltigkeit zusammenfassen. Unter dem Namen „Pirado Verde” schmiedet er Konzepte für interaktive Erlebnisvorträge und gibt sein Wissen als Coach weiter. Sein besonderes Anliegen: Menschen für Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) begeistern und motivieren. „Wer nur harte Fakten herunterbetet, hat nach fünf Minuten die Gunst des Publikums verspielt”, weiß der Experte, der nicht nur wissenschaftliches Know-how in Elektro- und Umwelttechnik, sondern auch eine Menge Auslandserfahrung mitbringt, z.B. hat er in Kolumbien für NGOs gearbeitet. „Dort konnte ich den Zustand der Natur hautnah miterleben.” Gerne arbeitet Stockinger für Schulen, Gemeinden oder Unternehmen, denen er das Thema Nachhaltigkeit anschaulich näher bringt. Denn gerade bei komplexen Themen wie etwa dem Klimaschutz fällt es den Vortragenden oft schwer, den individuellen Nutzen herauszuarbeiten und Inhalte verständlich und auch spannend darzustellen, ist Stockinger überzeugt: „Dabei muss man sich nicht zum Kasperl machen, um das Publikum um jeden Preis zu unterhalten.” Wer einige Grundsätze befolgt, hat schon viel gewonnen: Es gehe darum, das Publikum emotional abzuholen, Ängste über gute Storys zu entschärfen und Fakten über ein dramaturgisches Grundmuster wie der Heldenreise zu vermitteln. Für den Begriff Naturschutz hat Stockinger übrigens nicht so viel übrig: „Das klingt für mich immer so, als müssten wir da etwas Abstraktes schützen. Dabei sind wir selbst ja auch Natur. Und wir müssen jetzt aktiv werden und Dinge ändern.”

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