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Unsicherheiten kosten Wachstum

Die Wirtschaft der Europäischen Union (EU) wird heuer das siebente Jahr in Folge wachsen, erklärt die Europäische Kommission in ihrer aktuellen Konjunkturprognose für heuer und 2020.

Zahlen
© Volina/Shutterstock.

Für das laufende Jahr erwartet sie ein Ansteigen der Wirtschaftsleistung um durchschnittlich 1,5 Prozent, für das kommende Jahr um 1,7 Prozent. Das ist etwas weniger als noch im Herbst angenommen, weil in der zweiten Jahreshälfte 2018 der Welthandel deutlicher als erwartet nachgelassen hat, weil das Risiko eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der EU (Brexit) gestiegen ist und weil in einigen EU-Ländern die Unsicherheiten gestiegen sind - etwa durch die neue, ausgabenorientierte Budgetpolitik Italiens, die Gelbwesten-Proteste in Frankreich oder die Probleme in der deutschen Automobilbranche. In der Folge erwartet die Kommission für Frankreich heuer nur ein Wachstum von 1,3 Prozent, in Deutschland 1,1 Prozent und in Italien gar nur 0,2 Prozent. Indes soll die Arbeitslosigkeit EU-weit auf durchschnittlich 6,6 Prozent zurückgehen. In Tschechien gibt es praktisch Vollbeschäftigung.

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