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Unsere Branche braucht diese Mitarbeiter

Soeben haben die ersten Absolventen die Duale Akademie Gartengestalter beendet. Auf die frischgebackenen Fachkräfte warten nun gute Karriereaussichten in der grünen Branche.

Innungsmeister Herbert Eipeldauer (M.) ist stolz auf die ersten Wiener Duak-Absolventen in der Gartengestaltung (v.l.): Lukas Steurer, Egmont Gössweiner, Carlos Hinojosa Cortes und Tobias Rainer.
© Spitaler/WKW Innungsmeister Herbert Eipeldauer (M.) ist stolz auf die ersten Wiener Duak-Absolventen in der Gartengestaltung (v.l.): Lukas Steurer, Egmont Gössweiner, Carlos Hinojosa Cortes und Tobias Rainer

Der Stolz stand ihnen ins Gesicht geschrieben: Durchwegs mit Auszeichnung beendeten Egmont Gössweiner, Tobias Rainer, Carlos Hinojosa Cortes und Lukas Steurer vergangenen Freitag ihre Ausbildung im Rahmen der Dualen Akademie (Duak) Garten- und Grünflächengestaltung. Sie sind damit die ersten Wiener Duak-Absolventen überhaupt.

Die Duale Akademie ist eine praktische Berufsausbildung speziell für Maturanten und Studienumsteiger, mit verkürzter Ausbildungszeit und erweitertem Curriculum gegenüber der normalen Lehre. Der Abschluss der Dualen Akademie inkludiert die Lehrabschlussprüfung, nach einem Jahr Berufspraxis können die Absolventen die Zertifizierung zum „DA Professional” beantragen. Im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) ist dieser Abschluss auf Stufe 5 eingestuft - und damit genau zwischen Lehrabschluss und Meisterprüfung.

Gartengestalter als Pioniere in Wien

Die Gartengestalter starteten vor zwei Jahren als erste in Wien ihre Duale Akademie. Innungsmeister Herbert Eipeldauer ist von dem Konzept überzeugt. Es zielt auf qualifizierte Mitarbeiter, die in der klein- und mittelbetrieblich strukturierten Branche als Bindeglied zwischen dem Firmenchef und den ausführenden Teams agieren. „Wie andere Branchen leiden auch wir unter einem Fachkräftemangel und brauchen Leute, die eine Baustelle führen und Kunden beraten können”, sagt Eipeldauer. Dass die Duak-Trainees schon etwas älter sind, sei ebenso ein großer Vorteil wie die Tatsache, dass sie in eigenen Berufsschulklassen unterrichtet werden.

Mit 22 Jahren ist Egmont Gössweiner der jüngste des erfolgreichen Absolventen-Kleeblatts. Er wechselte von einem Studium - „viel zu theoretisch” - zur Duak.

Ebenso Carlos Hinojosa Cortes, der aus seiner Heimat Mexiko schon einen Studienabschluss mitbrachte, ehe er in Wien zuerst ein Biologiestudium und dann die Duak Gartengestaltung begann. Tobias Rainer und Lukas Steurer hatten zuvor schon mehrere Jahre in anderen Branchen gearbeitet, ehe sie zur Ausbildung zum Grünraumgestalter wechselten. Gelohnt habe sich diese Entscheidung allemal. „Es ist ein anspruchsvoller Job. Wir haben viel gelernt und uns viel Fachwissen aneignen können. Und es war eine super schöne Zeit”, sind die Vier einig.

Grünraumgestaltung als Zukunftsberuf

Den frischgebackenen Duak-Absolventen stehen nun in der Branche alle Türen offen, ist Innungsmeister Eipeldauer sicher. „Unser Beruf wird ja immer wichtiger, und damit auch qualifizierte Fachkräfte. Ohne uns gibt es kein Grün in der Stadt.” Nun gehe es darum, das Ausbildungskonzept bei Maturanten und Studienumsteigern sowie bei den Betrieben noch bekannter zu machen.
Das Konzept der Dualen Akademie stammt aus Oberösterreich. In Wien haben neben den Gartengestaltern auch die Floristen und zuletzt die Tischler eine Duale Akademie gestartet. Im Herbst sollen vier weitere Berufe folgen.

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