th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

UVP-Novelle sorgt für mehr Gerechtigkeit

Wirtschaftskammer Wien erwartet Beschleunigung der Verfahren und Ende des EU-Gold-Platings – Standortanwalt sorgt für Interessenausgleich in UVP-Verfahren

Tunnel
© Chris Sattlberger

-„Es ist ein guter Tag für den Wirtschaftsstandort“, kommentiert Alexander Biach, Direktorstellvertreter der Wirtschaftskammer Wien die Novelle zum Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz. Denn die letzten Jahre hat die Wirtschaftskammer Wien immer wieder vehement die überlangen UVP-Verfahren angeprangert. Zum Lobautunnel oder Flughafenausbau laufen ja bereits seit Jahrzehnten Genehmigungsverfahren. „Ich freue mich, dass die Politik den Ruf der Wirtschaft gehört und unsere Ideen zur Verbesserung der UVP-Verfahren aufgegriffen hat“, sagt Biach.

„Klima- und Umweltschutz sind wichtig und gut, genauso wichtig wie die positive Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes. Denn Umweltschutz funktioniert nur dort, wo auch wirtschaftlicher Fortschritt und Wachstum passieren“
Alexander Biach

Unterstützung durch Standortanwalt

Neben der Absage an die teure und unnötige Praxis der Übererfüllung der ohnehin hohen EU-Standards – dem sogenannten Gold-Plating – freut Biach besonders, dass in der UVP-Novelle der Vorschlag zum Standortanwalt aufgegriffen wurde. Künftig werden die Projektwerber nicht mehr alleine gelassen, sondern bekommen durch den Standortanwalt Unterstützung. Dieser wird öffentliche Interessen wie Standortentwicklung, Arbeitsplatzsicherung oder Steueraufkommen und die Interessen der Wirtschaft in UVP-Verfahren vertreten. So sollen in Genehmigungsverfahren für standortwichtige Großprojekte nicht wie zuletzt nur umwelt- und klimapolitische, sondern auch wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Argumente einfließen.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Wirtschaftsnachrichten
Walter Ruck und Michael Ludwig laden zum Benefiz-Fußballturnier

Ludwig-Ruck-Fußballbenefizturnier

Stadt und WK Wien kicken für Kinderkrebsforschung mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Eurosills2018

Ruck gratuliert Wiens EuroSkills-Team zu drei Medaillen

2 x Silber und eine Medaille für Exzellenz beweisen hohe Qualität der Lehre in Wien mehr