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Transporteur-Obmann Böhm: „Weitsichtige Verkehrsplanung in Wien wichtiger denn je“

Wolfgang Böhm als Fachgruppenobmann der Transporteure in der Wirtschaftskammer Wien bestätigt

Wolfgang Böhm
© Foto Weinwurm

„Ich freue mich, dass ich zum Obmann der Wiener Transporteure gewählt wurde und in den nächsten fünf Jahren als Sprachrohr der Wiener Transporteure auftreten darf“, so Wolfgang Böhm.

„Die Transporteure haben in der Coronakrise für die Versorgung der Stadt gesorgt. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir als Systemerhalter auf Wiens Straßen die Bedingungen vorfinden, die wir brauchen, um unsere Arbeit zu erledigen.“
Wolfgang Böhm

Böhm will für die Interessen eintreten und auch aktiv für eine Verbesserung des Images sorgen. „Diese Branche muss viel mehr respektiert und beachtet werden. Ähnlich wie Menschen an der Supermarktkassa waren und sind unsere Fahrer die stillen Helden der Krise.“

Böhm hat zum Start der Amtsperiode darum drei konkrete Forderungen vorgelegt, für die er sich in den kommenden Jahren einsetzen wird.

  • Bei politischen Entscheidungen wirtschaftliche Interessen berücksichtigen, die den fließenden Verkehr in der Stadt sicherstellen.  Stichwort: Pop-Up-Radwege und Swimmingpool am Gürtel.
  • Weitsichtige Baustellenplanung, um Bauzeiten gering zu halten, Stauaufkommen zu minimieren und gleichzeitig die Co2-Belastung zu reduzieren.  Stichwort: Dauer-Baustelle Südost-Tangente.
  • Reibungslosen Lieferverkehr sicherstellen, indem mehr Ladezonen errichtet werden. Gleichzeitig muss bei Ausnahmeregelungen bei etwaigen Fahrverboten dafür gesorgt werden, dass die Zeitfenster, in denen geliefert werden darf, den betrieblichen Anforderungen angepasst sind.  Stichwort: Autofreie Innenstadt.


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