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Tourismus fordert schnelle Klarheit für Festtage

Obmann Grießler appelliert: „Gleichklang mit den übrigen Bundesländern“ – Tourismus und Freizeitwirtschaft benötigen Vorlaufzeit und Planbarkeit – Bereits jetzt Abwanderung ins Umland bemerkbar

Festtage
© Krewenka/Steinbrenner

Die Klarstellung der Bundesregierung über die Regeln für Weihnachten und Silvester begrüßt Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. Gleichzeitig fordert er nun auch Klarheit über die Pläne der Wiener Landesregierung. Und er appelliert, auch den Wienerinnen und Wienern – sowohl Gästen als auch Unternehmern – die gleichen Möglichkeiten einzuräumen, wie in Rest-Österreich: „Jeder will zu Silvester feiern, und wenn er das nicht in Wien kann, wird er ausweichen. Strengere Regeln in Wien würden also nicht nur Umsatzverluste für die Unternehmen bedeuten, sondern auch mehr Gedränge in Lokalen und Hotels außerhalb der Stadtgrenzen“.

„Der Tourismus ist wegen der Planungszeiten der Gäste sehr sensibel, was mediale Ankündigungen betrifft. Sobald es auch nur Gerüchte gibt, dass schärfere Regeln kommen, gibt es schon die ersten Stornos“
Markus Grießler

Schon jetzt, wo etwa im Burgenland nicht nur Geschäfte, sondern auch die Gastronomie bereits geöffnet hat, sieht man erhebliche Umsatz-Verschiebungen aus Wien hinaus. „Und wenn dieses Wochenende auch die Gastronomie in Niederösterreich öffnet, wird sich das nochmals verstärken“, fürchtet Grießler. Er appelliert daher dringend an die Wiener Stadtregierung, die Regelungen für die Hauptstadt nicht wieder strenger zu beschließen, als vom Bund vorgegeben: „Wir haben in Wien die zweitniedrigste Bundesländer-Inzidenz. Wir sollten diesen Vorsprung auch nutzen, gerade zu den Festtagen“, appelliert er. Und fordert, dass es hier rasch zu einer Klarstellung kommt: „Der Tourismus ist wegen der Planungszeiten der Gäste sehr sensibel, was mediale Ankündigungen betrifft. Sobald es auch nur Gerüchte gibt, dass schärfere Regeln kommen, gibt es schon die ersten Stornos“, erklärt er. Die angedachte 2G plus-Regelung für die Gastronomie würde nicht funktionieren: „Was die Praxis am Christkindlmarkt gezeigt hat, ist, dass 2G plus nicht umsetzbar ist und das gerade zu den Festtagen nochmals zu versuchen, wäre unfair den Unternehmen gegenüber“.

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