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Technikerinnen vor den Vorhang

Nur 6 Prozent der Österreicher, die ein Patent anmelden, sind Frauen – Martina Denich-Kobula: „Vernetzung und Role Models sind eine Lösung.“

Technikerinnen
© Sigrid Gombert/Westend61/picturedesk.com

 Der 9. November, Hedy Lamarrs Geburtstag, ist der Tag der Erfinder. Den Hedy Lamarr-Preis für besondere Leistung im Bereich moderner Informationstechnologien erhielt heuer Martina Lindorfer von der TU Wien.

Martina Denich-Kobula, die Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien freut sich über diese Auszeichnung: „Ich gratuliere Frau Lindorfer sehr herzlich! Wir brauchen neue Technologien. Die Herausforderungen bei mobiler Kommunikation, künstlicher Intelligenz und Sicherheit auf vielen Ebenen sind immens. Die Geschichte der Forschung und Entwicklung hat bewiesen, dass Frauen einen wesentlichen Beitrag leisten – vor allem in technischen Bereichen. Nur mit der Anerkennung hapert es bis heute“, sagt Denich-Kobula.  

 2019: Studie des Patentamts

Eine gemeinsam durch das Österreichische Patentamt und das Bundesministerium für Verkehr, nnovation und Technologie beauftragte Studie der Wirtschaftsuniversität Wien zum Thema „Gendered Patenting: Geschlechterunterschiede in Patentanmeldungen in Österreich“ zeigt eine beachtliche Lücke zwischen der Anzahl an Patentanmeldungen von Frauen und Männern. Nur 6 Prozent der Patentanmeldungen kamen von Frauen. Als einen Grund dafür ortet das Patentamt vor allem mangelnde Vernetzung, die im Innovationsprozess höchst wichtig ist. Weiters gaben Frauen an, sich ein Patent nicht zuzutrauen, oder sie hatten Sorge, nicht ernst genommen zu werden.  

„Diese Studie wurde heuer im Juni 2019 veröffentlicht und zeigt, dass sich leider in den letzten 100 Jahren in den Köpfen so gut wie nichts geändert hat. Die steigenden Abschlussraten bei Studierenden schlagen sich nicht in Patentanmeldungen nieder. Das bestärkt uns, wie wichtig es ist, sich in Netzwerken gegenseitig zu ermutigen“ 
Martina Denich-Kobula

Sie will mit ihrem Team Role Models vorstellen, die zeigen, wie innovativ Frauen sind und so Mut machen und Selbstbewusstsein stärken. Vergangenen Mittwoch wurde im Wiener Netzwerk von Frau in der Wirtschaft das Duo Claudia Wiesner und Maria Hötschl vorgestellt. Sie haben ein Markenpatent für die Wiener „AlmAdvent“, die heuer zum ersten Mal stattfinden wird.  


Ergebnisse der Studie des Patentamts

  • Frauen melden eher Gebrauchsmuster als Patente an.
  • Frauen melden eher in Gruppen an als alleine.
  • Frauen finden sich in den Netzwerken eher am Rand.
  • Frauen, die an Anmeldungen beteiligt sind, haben eine kürzere Betriebszugehörigkeit.
  • Frauen versehen Patente i.S. von Erfindungen mit sehr hohen Ansprüchen an Wissen und Kenntnisse und laden sie symbolträchtig auf.
  • Frauen benötigen organisationale Unterstützung und Anerkennung, um Patentneigung zu zeigen.



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