th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Taxibranche an Politik: Das Taxameter läuft, euer Stillstand wird bald teuer!

Endlich klare Verhältnisse bei Taxis und Mietwägen schaffen – gesamtes Beförderungsgewerbe vor dem Zusammenbruch

Taxischild
© wkw
„Liebe Politik, euer Taxi in die Zukunft steht bereit. Seit Jahren steigt aber niemand ein. In der Zukunft warten fairer Wettbewerb und gleiche Rahmenbedingungen im Beförderungsgewerbe. Um das zu gewährleisten, muss endlich das Gelegenheitsverkehrsgesetz überarbeitet werden."
Gökhan Keskin, Obmann der Wiener Taxis in der Wirtschaftskammer Wien.

Endlich faire Wettbewerbsbedingungen

Seit drei Jahren gibt es mit Uber Veränderungen am Wiener Markt – aber seither wurde verabsäumt für faire Wettbewerbsbedingungen bei Mietwägen und Taxis zu sorgen. Beide bieten die gleiche Dienstleistung an – eine Person von A nach B zu bringen -,  haben aber unterschiedliche Voraussetzungen. Während bei Taxis ein gesetzlicher Tarif vorgeschrieben ist, sind Mietwägen davon ausgenommen. Während Taxilenker im Sinne des Umweltgedankens nur mit Fahrzeugen der Euro-6-Norm fahren, gibt es keine Einschränkungen bei Mietwägen.  Während Taxilenker geprüft sind, mindestens 20 Jahre alt sein und mindestens ein Jahr lang in Wien Auto gefahren sein müssen, kann bei Mietwägen auch jemand mit L17-Führerschein hinter dem Lenkrad sitzen.

„Die Politik muss endlich Maßnahmen setzen, sonst wird das gesamte Beförderungsgewerbe zusammenbrechen. Das Taxameter läuft. Wenn das nicht bald gestoppt wird, bricht eine ganze Branche zusammen. Und dann wird es für die gesamte Wirtschaft teuer.“
Gökhan Keskin

Nächster Halt: Konkurs

„Hart arbeitende Taxiunternehmer werden nicht geschützt und durch unfaire Vorgaben in eine Abwärtsspirale geschickt. Auf der anderen Seite werden immer mehr Menschen in die scheinbar lukrative  - und durch weniger Auflagen belastete - Mietwagenbranche gelockt“, so Keskin. 2017 gab es mit 600 Gewerbeanmeldungen so viele wie noch nie, in den Jahren davor war es noch die Hälfte. Bereits jetzt haben 50 wieder Konkurs angemeldet. Denn mit den herrschenden Dumpingpreisen kann man als Unternehmer nicht überleben.



Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Musikkopfhörer

Belastung durch Dauerbeschallung bleibt oft unerkannt

Rechtzeitig zum „Tag gegen den Lärm“ am 25. April raten  Hörakustiker: Gehörschutz ist nicht nur am Arbeitsplatz wichtiges Thema, gerade Lärmquellen im Alltag werden oft nicht erkannt. Folgen sind Schwerhörigkeit und psychische Belastung. mehr

  • Information und Consulting
Im Bild: Georg Glöckler, Fachgruppenobmann Buch- und Medienwirtschaft Wien (li.) und Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting Wien mit Conchita.

Bestes Know-how bei Wiens Buchhändlern

Wiener Fachgeschäfte bieten auch im Buchhandel beste Beratung und „Einkaufen mit allen Sinnen“ – gerade angesichts der Vielzahl an Neuerscheinungen. Das schätzt auch Conchita. mehr

  • Industrie

Schaumweinsteuer sorgt für Katerstimmung

Tag des Sekts am 22. Oktober-Wettbewerbsverzerrung wegen Schaumweinsteuer bringt massiven Nachteil für heimische Produkte. mehr