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Tanzen ist cool – hohe Akzeptanz des Tanzens bei der Wiener Bevölkerung

Die Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wiener Wirtschaftskammer beauftragte das Linzer market-Institut, eine empirische Studie zum Thema Tanz in Wien durchzuführen. Dabei wurden mehr als 1000 Personen ab 18 Jahren befragt.

tanzen
© Katharina Schiffl

Mit den Ergebnissen dieser Ist-Analyse ist Gerti Schmidt, Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe, die als Interessenvertretung der Tanzschulen die Qualität und Professionalität betont, durchaus zufrieden. Gleichzeitig möchte sie das Tanzangebot in Wien ausweiten und führt dazu erste Gespräche mit der Fachgruppe Kaffeehäuser.

„Viele Wienerinnen und Wiener, die auch außerhalb der Ballsaison gerne tanzen wollen, sollten mehr Möglichkeiten für dieses Freizeitvergnügen haben“
Gerti Schmidt

Bewegung – Rhythmus – Musik

Mit Tanzen verbindet jeder diese drei Begriffe. In Wien werden sie auch mit den zahlreichen Ball-Veranstaltungen verknüpft, die alljährlich das gesellschaftliche Leben der Bundeshauptstadt prägen. Mehr als die Hälfte der Befragten, nämlich 56%, sagen, dass ihnen Tanzen Spaß macht, sogar 61%, dass sie sich gut in Rhythmus und Musik einfühlen können, 54%, dass sie beim Tanzen gut abschalten können, und 56%, dass Tanzen „cool“ sei. „All das zeigt uns, dass die Stimmung zum Thema Tanz sehr gut ist. Gleichzeitig wünschen sich ca. 40% mehr Tanzgelegenheiten in Wien“, so Schmidt weiter. David Pfarrhofer market : „Die hohe Bedeutung von Tanzschulen in Wien lässt sich mit den Ergebnissen der Studie sehr gut belegen. 79 Prozent der Wiener Bevölkerung legen bei der Ausbildung darauf Wert, dass auf die richtige Technik und Haltung geachtet wird und zudem erwarten sich 69 Prozent der Befragten, dass der Tanzkurs von geprüften Tanzlehrern bzw. Tanzmeistern abgehalten wird.“

Anforderung an Tanzkurse – hohe Qualität und Professionalität gefordert

In Wien gibt es 27 Tanzschulen, die als 'Tanzmeister-Betrieb' fungieren. Gerade dieser hohe Qualitätsstandard hat in der Befragung eine sehr hohe Resonanz erfahren. Mehr als zwei Drittel der Befragten, nämlich knapp 70%, stellen fest, dass sie in den Tanzschulen von geprüften TanzlehrerInnen bzw. TanzmeisterInnen unterrichtet werden wollen. Der Qualitätsstandard 'diplomierte/r Wiener Tanzmeister/in' (TanzschulbetreiberIn) und 'geprüfte/r Tanzlehrer/in' ist gesetzlich und durch ÖNORM – zum Wohle aller Kunden, vor allem auch der Kinder und Jugendlichen – garantiert.

Tanzschulen
© Katharina Schiffl

Statements von Karin Lemberger, Präsidentin des Verbandes der Tanzlehrer Wiens und Ausschussmitglied in der WKW Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe für Tanzschulen:

Tatsache ist: Das Tanzen ist als aktive Freizeitbeschäftigung für alle perfekt geeignet, die Freude an Bewegung, Musik und neuen sozialen Kontakten haben. Die Ergebnisse der Umfrage freuen uns, denn sie zeigen ganz deutlich: Tanzen hat einen fixen Platz bei den Freizeitaktivitäten der Wiener Bevölkerung und die Angebote der 27 Wiener Tanzschulen werden quer durch alle Altersgruppen, aber vor allem auch von jungen Wienerinnen und Wienern – von Kindern und Jugendlichen – sehr stark angenommen. Gerade beim Bewegungsangebot für junge Menschen füllen die Tanzschulen eine Lücke und übernehmen damit eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, da Turnstunden an Schulen oft zu kurz kommen und Österreichs Jugendlichen zunehmend „Bewegungsmangel“ attestiert wird.

Tanzschulen sind in Wien ein landesgesetzlich reglementiertes Gewerbe

Angehende TanzlehrerInnen müssen sich bei der Ausbildungsorganisation (das ist die Tanz­lehr­akademie des Verbandes der Tanzlehrer Wiens) einer kommissionellen Aufnahmeprüfung unterziehen, bei der sichergestellt wird, dass die TanzlehrkandidatInnen am Beginn der Ausbildung namentlich aufgezählte Gesellschaftstänze in tänzerisch einwandfreier Weise beherrschen.

„Wir haben in Wien folgende Regelung: Eine dreijährige Ausbildung zur/zum TanzlehrerIn und darauf aufbauend eine zweijährige Ausbildung zur/zum TanzmeisterIn“, ergänzt Schmidt.. Während der dreijährigen Ausbildung in der Akademie (sie reicht von den tänzerischen Fähigkeiten über Umgangsformen, Pädagogik und Psychologie bis hin zu Rhetorik und Politische Bildung und umfasst 1152 Lehreinheiten) müssen die TanzlehrassistentInnen drei Jahre lang als Hilfskraft in einer gewerblichen Tanzschule beim Tanzunterricht unter Anleitung eines geprüften Tanzlehrers bzw. einer geprüften Tanzlehrerin oder eines diplomierten Tanzmeisters/ einer diplomierten Tanzmeisterin mitwirken. Den Abschluss bildet schließlich die theoretisch-praktische mündliche wie schriftliche Tanzlehrprüfung. Zur selbständigen Führung einer Tanzschule ist die Qualifikation als diplomierte/r TanzmeisterIn erforderlich. Dafür muss der geprüfte Tanzlehrer oder die geprüfte Tanzlehrerin neben einer zweijährigen Praxis die rechtlich – betriebswirtschaftlich orientierte Tanzmeisterausbildung absolvieren, deren Abschluss die schriftliche Tanzmeisterprüfung bildet. Ausschließlich diplomierte TanzmeisterInnen sind berechtigt, eine Tanzschule als UnternehmerIn zu führen oder für einen Standort als GeschäftsführerIn zu agieren. „Wien hat damit die in Europa qualifizierteste Berufsausbildung im Tanzschulbereich“, so Schmidt abschließend.

Die Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe

ist als zweitgrößte Fachorganisation im Bereich der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft interessenpolitische Heimat von ca. 4.000 UnternehmerInnen in 34 verschiedenen Berufsgruppen. Die Branchenzweige lassen sich in drei große Gruppen einteilen: Sportbetriebe aller Art, von Fitnessbetrieben über BootvermieterInnen und Segelschulen bis hin zu Tennis-, Squash- und Golfplätzen. 
Freizeit- und kulturorientierte Unternehmen, allen voran der Event- und Veranstaltungsbereich (Veranstaltungsagenturen, Veranstaltungshäuser, Veranstalter, Messebetriebe), gefolgt von FremdenführerInnen und ReisebetreuerInnen bis hin zu Tanzschulen, Solarien und SportlervermittlerInnen. mBetreiberInnen erlaubter Spiele wie Kartencasinos, Spielautomaten und Glücksspiele inklusive Spielbanken sowie BuchmacherInnen und WettvermittlerInnen. Zu den Mitgliedern zählen darüber hinaus auch eine Reihe weiterer Branchen wie Campingplätze, PferdetrainerInnen und Reitställe. Die Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe ist die erste Anlaufstelle für alle Fragen, die sich bei der Ausübung unternehmerischer Tätigkeit ergeben. Innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation ist die Fachgruppe Bindeglied und Wegweiser zu vielfältigen Serviceeinrichtungen

  • Die ÖNORM D 1150 legt Mindeststandards für die Berufsausbildung von TanzlehrerInnen und TanzmeisterInnen fest und ist in der Prüfungsverordnung der Stadt Wien integriert.
  • Die ÖNORM D 1149 enthält Mindestanforderungen für die Transparenz des Angebots der Tanzschulen ihren KundInnen gegenüber, an die Ausstattung der Räumlichkeiten und die Gestaltung des Tanzunterrichts.
  • Die ÖNORM D 1151 schließlich ergänzt die beiden anderen und widmet sich den Nicht-Gesellschaftstänzen.

Die wichtigsten Gesellschaftstänze: Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Slow Fox, Foxtrott, Quickstep, Tango



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