th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Tag der Brille am 23. April: Frauen sind die besseren Brillenkäufer

Spectra-Analyse zeigt: Frauen tragen häufiger Sehbehelfe und geben mehr aus. Beliebtheit von optischen Sonnenbrillen ist hoch wie nie, vor allem bei Männern. Kaufkräftigste Zielgruppe sind Senioren.

Mann mit Brille vor Computer
© pexels.com pexels.com

Wenn es um die Sehschärfe geht, sind Frauen eindeutig engagierter als Männer. Etwa die Hälfte der ÖsterreicherInnen trägt Brillen, ergab eine Analyse des Marktforschungsinstituts Spectra zum Brillenmarkt 2017. 56 Prozent der Frauen sind Brillenträger, hingegen nur 46 Prozent der Männer. Frauen geben für ihre Sehbehelfe auch mehr aus als Männer und zwar um durchschnittlich 53 Euro pro Brille mehr.

„Das passt zu unserer Beobachtung, dass Frauen häufiger zur Kontrolle ihrer Sehschärfe zu uns kommen. Nicht nur das, oft sind sie es, die dafür sorgen, dass ihre männlichen Partner und Verwandten zur Kontrolle gehen. Hier wären Männer gefordert, sich öfter selbst um die Überprüfung ihres Sehvermögens zu kümmern, um eine Verschleppung von potenziellen Problemen zu vermeiden!“
Anton Koller, Wiener Landesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen.

Gleich ist bei Männern und Frauen das Trageverhalten: Etwa die Hälfte der BrillenträgerInnen nutzt die optische Brille ständig, die andere Hälfte nur gelegentlich. 

1,4 Millionen Brillen 

Immerhin ein Viertel der BrillenträgerInnen – rund 950.000 Menschen ab 16 Jahren – hat sich in den vergangenen 12 Monaten eine Neubrille gekauft. Insgesamt haben die ÖsterreicherInnen 2017 rund 1,4 Millionen Brillen, inklusive optischer Sonnen- und Zweitbrillen erstanden. Pro Stück haben sie durchschnittlich EUR 307,- ausgegeben. Der Anteil der BrillenträgerInnen steigt dabei mit dem Alter. Bei den über 60-Jährigen sind es bereits 77 Prozent. Auch die Bereitschaft, Geld für Sehbehelfe auszugeben, steigt mit dem Alter. Über 60-Jährige geben durchschnittlich mehr als doppelt so viel pro Stück aus (EUR 413,-) wie 16- bis 29-Jährige (EUR 210,-). Koller analysiert: „Das liegt an ihrem verfügbaren Budget und ihrem Qualitätsbewusstsein, aber natürlich auch daran, dass sie die größte Käuferschicht für Gleitsichtbrillen sind.“ Gleitsichtbrillen kosten durchschnittlich EUR 543,-, Ein-Stärken-Brillen dagegen EUR 195,-. Die Entwicklung zeigt auch für die nächsten Jahre weiter nach oben: SeniorInnen gaben 2017 deutlich mehr pro Stück aus, als im Vorjahr.

Rekordzahlen bei optischen Sonnenbrillen

„Wir freuen uns besonders, dass die ÖsterreicherInnen die Wichtigkeit einer guten optischen Sonnenbrille erkannt haben. Wir Augenoptiker und Optometristen haben ebenso wie die Ophthalmologen in den vergangenen Jahren stetig darüber informiert, welche schädlichen Auswirkungen UV-Licht auf die Augen hat. Mittlerweile hat die Brillenindustrie bei vielen Modellen und Produkten die Schutzfunktion erhöht: Die Brillengläser blockieren UV-Strahlen von bis zu 400 nm und decken damit den potenziell gefährlichen Bereich komplett ab. Diese Schutzfunktion wird von den Kunden auch verlangt.“
Anton Koller

Das schlägt sich in den Spectra-Zahlen nieder. So viele ÖsterreicherInnen wie nie zuvor, nämlich 23 Prozent, besitzen bereits eine optische Sonnenbrille. Bei den Zweitbrillenverkäufen der letzten 12 Monate hatten die optischen Sonnenbrillen mit 39 Prozent Anteil im Vergleich zu Reserve-, Computer- und Sportbrillen die größten Zuwächse: Im Vorjahr machten sie erst 35 Prozent der Zweitbrillenverkäufe aus. Auch die Verkaufszahlen stiegen im Vorjahr um 1.800 Stück auf rund 227.400 Sonnenbrillen. Pro Stück haben die Österreicherinnen durchschnittlich EUR 196,- ausgegeben.  Interessanterweise sind hier die Männer aktiver. Insgesamt 18 Prozent von ihnen haben in den vergangenen 3 Jahren eine optische Sonnenbrille gekauft, dagegen nur 15 Prozent der Frauen. Koller: „Mit Sicherheit lässt sich das natürlich nicht begründen. Erfahrungsgemäß haben aber Sonnenbrillen für Männer einen höheren Wert als Modeaccessoire als die normale optische Brille. Das ist bei Frauen nicht unbedingt der Fall.“ 

Anteil der Gleitsichtbrillen steigt stetig 

„Die Alterung der Bevölkerung macht sich auch bei den Brillenverkäufen deutlich bemerkbar“, sagt Koller. Mittlerweile besteht fast ein Drittel (32 Prozent) der in den vergangenen 12 Monaten gekauften Brillen aus Gleitsichtbrillen. Das bedeutet ein Plus von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Jüngere Menschen zwischen 16 und 29 Jahren haben dagegen vor allem bei Zweitbrillen, also optischen Sonnenbrillen, Computerbrillen und Reservebrillen, in den vergangenen 12 Monaten verstärkt zugeschlagen (19 Prozent statt 12 Prozent im Vorjahr).

Das könnte Sie auch interessieren

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft

Größter Kaffeehaus-Schanigarten und 60 Meter Apfelstrudel im Herzen Wiens

Wiener Kaffeehäuser im Zentrum der Wienissimo-Festspiele von 22. bis 24. Mai am Rathausplatz mehr

  • Gewerbe und Handwerk

Betreuung und ihr Wert

Mehr staatliche Mittel für Betreuungsbedürftige, damit qualitativ hochwertige Pflege auch bezahlbar bleibt - das fordern die Wiener Personenbetreuer. mehr

  • Gewerbe und Handwerk

ORF Lange Nacht der Museen zeigt Wiener Kunsthandwerk

Die Plattform Wiener Kunsthandwerk präsentiert am 7. Oktober im Kunsthistorischen Museum Wien die hohe Kunst des Handwerks mehr