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Strafen gegen Airbnb umsetzen

„Wir sind erleichtert, dass Wien nun entschlossen gegen Airbnb vorgehen will”, kommentiert Dominic Schmid, Obfrau-Stellvertreter in der Fachgruppe Hotellerie der Wirtschaftskammer Wien, die Entscheidung der Stadt, der Online-Buchungsplattform Strafbescheide bei Nichtoffenlegung der Vermieterdaten zu schicken.

Hotel
© Erik Isakson/Blend Images/Corbis

Für Schmid ist das der richtige Schritt im langen Streit um die Bekanntgabe der Vermieterdaten, zu der Airbnb - so wie alle Zimmervermieter - verpflichtet ist.

Dominic Schmid
© Foto Schuster
„Es kann nicht sein, dass sich ein international tätiger Online-Multikonzern seit Jahren die Rosinen aus dem Kuchen pickt, während Wiens Hotelbetriebe verantwortungsbewusst ihre Steuern zahlen und die Ortstaxen abführen”
Dominic Schmid

Unfaire Wettbewerbsbedingungen

Die Strafbescheide müssten nun konsequent übermittelt werden. Es geht laut Informationen der Stadt um etwa 8000 Wohnungen in Wien - in Summe wäre das ein Gesamtbetrag von 280.000 Euro. Schmid kritisiert auch die negativen Konsequenzen für korrekt agierende touristische Wohnraumvermittler - nämlich unfaire Wettbewerbsbedingungen - und für den bereits angespannten Wiener Wohnungsmarkt, dem Wohnungen entzogen werden. Ende vergangenen Jahres hatte die Stadt Wien die Verhandlungen mit Airbnb über die Offenlegung der Vermieterdaten abgebrochen - Airbnb hatte damals laut Schmid den Datenschutz vorgeschoben, um die Daten nicht bekanntgeben und in weiterer Folge keine Ortstaxe abführen zu müssen.

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