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Steuerreform bringt große Entlastung bei Unternehmer-Einkommen

Durchgesetzt. Ab 2020 will die Bundesregierung die österreichischen Steuerzahler schrittweise entlasten. Eine zentrale Maßnahme dabei ist die Senkung der Einkommensteuersätze, die sich auch bei Unternehmern äußerst positiv auswirken wird. Zusätzlich wird für Wirtschaftstreibende auch die Inanspruchnahme des Gewinnfreibetrags deutlich erleichtert.

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© Kate Kunz/Corbis

Mit der geplanten Steuerreform der Bundes­regierung bleibt auch den Wiener Unterneh­mern am Ende des Jahres persönlich mehr Geld übrig. Dafür sind zwei zentrale Maßnahmen verantwortlich: Die Senkung der Einkommen­steuersätze und die Attrak­tivierung des Grundfreibetrages für Unter­nehmer. 

„Wir fordern seit Jahren die Senkung der Steuersätze, weil sie die hohe Abgabenlast reduziert, Leistung belohnt und einen positiven Konjunkturimpuls bringt”
Walter Ruck

Von der Senkung der Einkommensteuersätze profitieren auch alle Arbeitnehmer, de­ren Lohnsteuer-Bemessungsgrundlage über 11.000 Euro im Jahr liegt. Ihnen bleibt also künftig mehr Netto vom Brutto - das Haus­haltseinkommen steigt, für Konsumausgaben gibt es mehr Geld. Unternehmer profitieren aber deutlich stärker als Arbeitnehmer. Grund dafür ist die Anhebung der Gewinnfreibetrags­grenze für den Grundfreibetrag. 

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© wkw/BMF

Bislang ist ein Grundfreibetrag von 13 Prozent bis zu einem Gewinn von 30.000 Euro möglich. Unterneh­mer konnten diese Grenze nur erweitern, wenn sie in begünstigte Wirtschaftsgüter investiert haben. Ab 2022 soll laut Plan der Regierung die Inanspruchnahme des Grundfreibetrags ohne Investitionserfordernis bis 100.000 Euro möglich sein. Für Unternehmer ist dies eine zusätzlich, massive finanzielle und administ­rative Entlastung.

Ruck fordert zügige Umsetzung

„Jetzt ist es wichtig, dass der Plan der Re­gierung in Gesetze gegossen wird, die in der Praxis gut anwendbar sind”, sagt Ruck, der sich eine zügige Umsetzung erwartet, um Rechts­sicherheit zu schaffen. „Die Ankündigung der Steuerreform ist eine gute Nachricht, für Wirt­schaftstreibende kommt es aber immer auf die konkrete Gesetzgebung an”, sagt Ruck. Die WK Wien werde sich diese im Begutachtungspro­zess sehr genau ansehen.

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© wkw/Pippan


 

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