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Steuern: Tipps für 2021

Beim virtuellen Steuerabend Wirtschaftskammer Wien gaben Experten Tipps, welche Schritte Unternehmer heuer noch setzen können, um ihre Steuerlast zu reduzieren.

Steuertipps
© lovelyday12/Shutterstock
  • Abschreibung
    Wer bis Jahresende noch in Wirtschaftsgüter investiert und diese noch heuer  nutzt, kann die Abschreibung für ein halbes Jahr geltend machen - auch wenn die Bezahlung erst 2022 erfolgt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert von 800 Euro können sofort zur Gänze abgesetzt werden.
  • Gewinnfreibetrag
    Den Gewinnfreibetrag können alle Unternehmen unabhängig von Größe oder Rechtsform nutzen. Er beträgt bis zu 13 Prozent vom Gewinn und setzt sich zusammen aus einem Grundfreibetrag für Jahresgewinne bis zu 30.000 Euro, der automatisch berücksichtigt wird, und einem darüber hinausgehenden Freibetrag, der an Investitionen in begünstigte Anlagegüter oder bestimmte Wertpapier gebunden ist.
  • Förderungen für E-Mobilität
    „Investitionen in die Elektromobilität werden vom Gesetzgeber derzeit noch sehr gut gefördert”, sagt Monika Seywald, Partnerin bei der Steuerberatung TPA Österreich, die neben der Erste Bank Kooperationspartner des WK Wien-Steuerabends war. Hybridfahrzeuge werden jedoch nicht gefördert. Zu beachten ist allerdings die Angemessenheitsgrenze: Nur bis zu einem Anschaffungswert von 40.000 Euro steht der volle Vorsteuerabzug zu.
  • Einnahmen und Ausgaben verschieben
    Einnahmen-Ausgaben-Rechner, die heuer einen höheren Gewinn erwarten, können Einnahmen auf das nächste Jahr verschieben. Denn 2022 wird der Steuersatz in Stufe 2 von 35 auf 30 Prozent gesenkt. Tipp der TPA-Expertin: Noch offene Rechnungen und Honorarnoten frühestens Ende Dezember legen, sodass der Zahlungseingang sicher erst 2022 erfolgt. Ebenso können Ausgaben für 2022 vorgezogen werden. Vorauszahlungen für Mieten, Beratungen, Zinsen usw. sind aber maximal für das laufende und das Folgejahr sofort abzugsfähig, darüber hinaus sind sie auf die Jahre zu verteilen.
  • SVS-Zahlungen vorziehen
    Wer eine hohe Sozialversicherungs-(SVS)-Nachzahlung erwartet, kann noch heuer eine freiwillige Vorauszahlung in der erwarteten Nachforderungs-Höhe leisten, die steuerlich wirksam wird. Dazu ist eine Prognoserechnung zu erstellen. Auch wer erstmals über die SV-Versicherungsgrenze (5710,32 Euro) kommt, sollte das umgehend melden (Überschreitungserklärung). Denn wird die Überschreitung erst im Zuge der Einkommensteuererklärung festgestellt, fällt ein (Straf-)Zuschlag von 9,3 Prozent an.
  • Gewinnermittlungsart überprüfen
    TPA-Expertin Seywald rät, vor Jahresende noch zu überprüfen, ob ein Unternehmen noch in der richtigen Gewinnermittlungsart ist. Für Kleinunternehmer mit einem Jahresumsatz von maximal 35.000 Euro gibt es eine pauschalierte Gewinnermittlungsmöglichkeit. Handels- und Produktionsbetriebe können dabei 45 Prozent ihrer Einnahmen pauschal als Ausgaben geltend machen, Dienstleistungsbetriebe 20 Prozent. Zusätzlich können noch die Ausgaben zur Sozialversicherung und der Grundfreibetrag zum Gewinnfreibetrag (bis Gewinn von 30.000 Euro) steuerlich geltend gemacht werden.
  • Sonstiges
    Spenden, Sponsorbeiträge, die steuerfreie Auszahlung der Home-Office-Tage sowie das Klimaticket bzw. Jobticket für Dienstnehmer, Kinderbetreuungszuschüsse an Dienstnehmergruppen und Rückstellungen für nicht verbrauchten Urlaub und Zeitausgleich von Mitarbeitern können ebenfalls geltend gemacht werden und mindern die betriebliche Steuerlast.

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