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Steuerkontrollsysteme und die Begleitende Kontrolle als Alternative zu Außenprüfungen

Rückblick auf die Veranstaltung der Industrieakademie vom 22.10.2018 sowie Ergebnisse der Befragung zu Begleitende Kontrolle und KöSt

Alexander Schrötter (Sparte Industrie),  A. Lautenschlager (METRO International Holding GmbH, N.  Schrottmeyer (Partner bei LeitnerLeitner), P. Wohlgemuth ( Energie Steiermark AG) und R. Macho (Großbetriebsprüfung BMF).
© WKW/ Florian Wieser A. Schrötter (Sparte Industrie), A. Lautenschlager (METRO International Holding GmbH, N. Schrottmeyer (Partner bei LeitnerLeitner), P. Wohlgemuth ( Energie Steiermark AG) und R. Macho (Großbetriebsprüfung BMF).

Ab 2019 wird das Pilotprojekt des „Horizontal Monitorings“ gesetzlich geregelt und in die „Begleitende Kontrolle“ übergeführt. Unternehmen, die einen Umsatz von mehr als EUR 40 Mio erzielen, und insbesondere über ein Steuerkontrollsystem verfügen, können nach dieser Regelung einen Antrag auf Begleitende Kontrolle stellen. Statt der bisherigen Betriebsprüfungen im Nachhinein findet dann ein laufender Austausch mit der Finanzbehörde statt. Damit erhöht sich die Rechtssicherheit und zeit- und ressourcenintensive Betriebsprüfungen entfallen.

Das Steuerkontrollsystem (SKS) umfasst die Summe aller Maßnahmen, die gewährleisten soll, dass die Besteuerungsgrundlagen für die jeweilige Abgabenart in der richtigen Höhe ausgewiesen und die darauf entfallenden Steuern termingerecht und in der richtigen Höhe abgeführt werden. Dass ein SKS eingerichtet ist, muss von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bestätigt werden.

Der Ausweis des korrekten Steueraufwands vermeidet nicht nur finanzielles und persönliches Risiko, sondern auch Reputationsverlust und Strafverfolgungen.

Vorteile und Nachteile

Treten trotz eines geeigneten Kontrollsystems Fehler auf, stellt die Einführung dieses Systems ein gewichtiges Indiz gegen das Vorliegen eines strafbaren Finanzvergehens dar. Kehrseite kann sein, dass bei Nichteinhaltung der Compliance Anforderungen regelmäßig ein Sorgfaltsverstoß vorliegen wird, der grobe Fahrlässigkeit, wenn nicht sogar Vorsatz nahe legt.

Die Veranstaltung der Industrieakademie am 22.10.2018 gab weiters einen Überblick über die Rechte und Pflichten während der Begleitenden Kontrolle, Prüfung durch die Finanzverwaltung, sowie Einblick in die schon gelebte Praxis zweier Unternehmen.

Für den Workshop konnten die Experten Mag. Roland Macho, Regionalverantwortlicher & Teamleiter Ausland in der Großbetriebsprüfung BMF, Mag. Peter Wohlgemuth, Leiter Steuern Konzern, Energie Steiermark AG, Andreas Lautenschlager, Leiter Steuern der METRO International Holding GmbH, und Mag. Norbert Schrottmeyer, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger, Partner bei LeitnerLeitner, gewonnen werden.

Interessant sind auch die Ergebnisse der Befragung der anwesenden Unternehmensvertreter:

  • Rund 34% der Unternehmen planen einen Antrag auf Begleitende Kontrolle zu stellen!
  • Mehr als 50% wünschen sich eine KöSt-Senkung auf 20% für ausgeschüttete Gewinn und KöSt-Senkung für nicht entnommene Gewinne auf 12,5%
  • Weitere 34% wünschen sich prinzipiell nur eine KöSt-Senkung auf 20%

Während der Veranstaltung gab es eine rege Diskussion, beim anschließenden Get-together konnten die Teilnehmer noch firmenspezifische Fragen mit den Vortragenden klären.

 Weitere Details und Informationen entnehmen Sie bitte den Vortragsunterlagen.

Vortrag Norbert Schrottmeyer




Vortrag Roland Macho

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