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WKW-Spartenobmann Grießler fordert Steuerbonus für Freizeitsportler als Anreiz für mehr Bewegung

Private Mitgliedschaften für Sportvereine oder gewerbliche Sporteinrichtungen bis 600 Euro steuerlich begünstigen - Grießler: "Mehr Sport für ein gesünderes Österreich"

Die ÖSterreicher wünschen den Steuerbonus
© WKW

Im Rahmen der kommenden Steuerreform fordert Markus Grießler, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien neben einer deutlichen Entlastung für Arbeitnehmer und Betriebe unter anderem einen Bonus für Menschen, die regelmäßig aktiv Sport treiben. Konkret sollen künftig Mitgliedsbeiträge für Sportvereine oder gewerbliche Sporteinrichtungen wie Fitnesscenter oder Tennisclubs steuerlich absetzbar werden. „Wir müssen das Gesundheitssystem dort entlasten, wo die meisten Kosten entstehen – bei der Behandlung von Zivilisationskrankheiten. Der richtige Weg dorthin führt über mehr Bewegung und Sport sowie gesunde Ernährung. Ein kleiner steuerlicher Anreiz kann dabei große Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in diesem Land haben. Investieren wir heute in die Fitness der Bevölkerung, dann gibt es morgen weniger Kranke“, sagt Markus Grießler, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien.

 

600 Euro als Sportbonus absetzbar

Mit dem Steuerbonus sollen mehr Menschen in Österreich zu regelmäßigem Sport gebracht werden. Das Modell der WK Wien sieht vor, dass maximal 600 Euro pro Kalenderjahr im Rahmen des Steuerausgleichs geltend gemacht werden können. Dabei müssen mindestens sechs Monate Mitgliedschaft in einer Sporteinrichtung oder Verein nachweisbar sein. Das bedeutet für einen durchschnittlichen österreichischen Steuerzahler (2160 Euro brutto Lohn/Gehalt) etwa 210 Euro Steuergutschrift. Insgesamt würde das Modell die Finanz rund 150 Mio. Euro kosten. Der Steuerbonus rechnet sich mittel- und langfristig, weil das Gesundheitssystem durch mehr Freizeitsportler und weniger kranke Menschen deutlich entlastet würde.

 

Die Wiener würden jedenfalls den Steuerbonus begrüßen, wie eine MAKAM-Umfrage zeigte:

64 Prozent sind der Meinung, dass Mitgliedsbeiträge für Sportvereine oder z.B. Fitnessstudios steuerlich absetzbar sein sollten
44 Prozent der Wiener würden den Steuerbonus zum Anlass nehmen und mit Sport im Fitnessclub oder Sportverein beginnen!
 Wohin die Reise gehen soll, zeigen Länder wie Schweden auf. Dort sind 70 Prozent der Menschen im Alter von 7 bis 70 Jahren sportlich aktiv. Die Hälfte aller Schweden ist Mitglied in einem Sportbetrieb oder –verein. Die Bundessportorganisation hat in einer Studie die Kosten körperlicher Inaktivität und den Nutzen körperlicher Aktivität erhoben. So verursacht körperliche Inaktivität pro Jahr bis zu 2,4 Mrd. Euro Kosten im Gesundheitsbudget. Während das Gesundheitsbudget durch die regelmäßige körperliche Bewegung der Österreicher um rund 500 Mio. Euro weniger belastet wird. In dieser Rechnung sind auch schon die Kosten für Sportverletzungen abgezogen. „Mehr Sport in Österreich, heißt gleichzeitig Entlastung für das Budget. Ein Steuerbonus für Freizeitsportler ist ein starkes Signal für ein fitteres Österreich“, sagt Grießler.

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