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Steter Tropfen stärkt den Wirtschaftsstandort

Aus mutigen Ideen, kreativen Kampagnen und vielen Erfolgen im steuerlichen Bereich ist Großes entstanden, zeigt ein Blick auf die vergangenen fünf Jahre. Etwa die Einrichtung eines Standortanwalts, Innovationen in der Fachkräfteausbildung oder eine Senkung der Abgabenlast.

Erfolge
© Signa

Steuerentlastung für alle Betriebe

Oft sind es viele kleine Schritte, die zu einem großen Ziel führen. Das beweisen die letzten fünf Jahre gerade im Bereich der Unternehmenssteuern. Durch viele Adaptierungen, Senkungen und die Abschaffung von Bagatellsteuern konnten die Wiener Unternehmer spürbar entlastet werden.

So wurde etwa die Vergnügungssteuer abgeschafft, was vor allem Tanzlokale entlastet. Auch die Gesellschaftssteuer fiel und damit geht nun das Geld, das man in sein Unternehmen investieren will, auch wirklich zur Gänze in das Unternehmen und nicht mehr teilweise in den Steuertopf. Die Ticketsteuer wurde halbiert und damit ein Standortnachteil im Tourismus verkleinert. Außerdem wurde der AUVA-Beitrag gesenkt, ebenso der Beitrag zum Insolvenzentgeltsicherungsfonds und der Krankenversicherungsbeitrag für Selbstständige. Mit Jahresbeginn 2020 wurde die Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer auf 35.000 Euro angehoben; davor lag der Wert 13 Jahre lang bei 30.000 Euro. Wegen der Inflation war die Anpassung dringend notwendig. Damit können nun wieder mehr Unternehmen die Erleichterungen nutzen.

Vereinfachte Veranlagung für Kleinunternehmer

Durchgesetzt hat sich die WK Wien auch mit ihrem Modell einer vereinfachten Einkommensteuerveranlagung für Kleinunternehmer. Unternehmer mit Umsätzen bis 35.000 Euro können ab dem Veranlagungsjahr 2020 pauschal 45 Prozent der Betriebseinnahmen als Betriebsausgaben geltend machen, für Dienstleistungsbetriebe liegt der Wert bei 20 Prozent. Zusätzlich wirken sich die Sozialversicherungsbeiträge und der Gewinnfreibetrag gewinnmindernd aus. Außerdem sind seit heuer auch geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 Euro sofort absetzbar und ab 2021 sinkt die Einkommensteuer.

Kampf gegen den Fachkräftemangel

Alle zwei Jahre führt die WK Wien eine große Bildungsbedarfsanalyse bei Wiener Unternehmen durch. Sie liefert ein deutliches Bild über die Bedürfnisse der Unternehmen und die Zukunftschancen für die kommende Generation. Ein Ergebnis: Gefragt sind aktuell und auch künftig ganz besonders Fachkräfte im technischen und IT-Sektor. Dementsprechend richtete die WK Wien ihre Aktivitäten aus: So wurde die Modernisierung vieler bestehender Lehrberufe erreicht, neue, etwa in der Informatik, wurden geschaffen. Außerdem wurden Initiativen unterstützt, um mehr Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Gleichzeitig galt es, offene Lehrstellen mit den besten Köpfen zu besetzen. Die Kammer setzt daher seit Jahren in vielen Berufsgruppen auf gezielte Werbung, etwa in der Industrie, in den Baubranchen, in der Gas-
tronomie oder für Banken und Versicherungen. Der Erfolg gibt dem Kurs Recht: Mit Anfang 2020 lag die Zahl der Lehrlinge in Wiener Betrieben 3,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Alleine im Handel, wo es große Lehrlings-Castings gab, stieg die Lehrlingszahl um neun Prozent.Auch bei der Berufsinformation in den Schulen erreichte die WK Wien große Fortschritte.

WKW richtet sich noch stärker auf Unternehmer aus

Die  vergangenen fünf Jahre standen auch innerhalb der WK Wien ganz im Zeichen der Veränderung. Das Ziel dabei: Die Wiener Unternehmer mit noch besseren Angeboten zu unterstützen und die Services noch leichter erreichbar zu machen. Der erste Schritt führte in die Bezirke:  Mit WKO im Bezirk bekamen die Unternehmer in allen Wiener Bezirken eine Unternehmerin bzw. einen Unternehmer als Ansprechpartner für ihre Anliegen und als Bindeglied zur Kammer. Noch weiter ging die WK Wien im Vorjahr: Sie führte zehn ihrer bisher über ganz Wien verstreuten Standorte im Haus der Wiener Wirtschaft zusammen und kann nun ihr gesamtes Serviceangebot und ihre interessenpolitische Arbeit an einer Adresse anbieten. Von der Gründerberatung über die Gewerbeanmeldung, das Rechtsservice, Workshops und Informationsveranstaltungen bis hin zu den Branchenvertretungen findet sich nun alles unter einem Dach. Bis zu 1000 Unternehmer und Gründer  pro Tag werden hier mittlerweile begrüßt. Durch die Zusammenlegung spart die WK Wien sehr viel Geld, was den Mitgliedern zugute kommt.

 

Neueste Meldung

Bürgermeister Michael Ludwig kündigt an, dass Wiener Betriebe bei Aufträgen der Stadt künftig stärker zum Zug kommen - wie von WK Wien-Präsident Walter Ruck gefordert.


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