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Start der Kampagne „Hallo im Tourismus“

Ende 2018 waren über 1.500 Lehrstellen im Tourismus unbesetzt. Neue Kampagne ist wichtiger Schritt gegen den Arbeitskräftemangel

Lehre
© Florian Wieser

Gastronomie und Hotellerie wollen bei Jugendlichen ihr Image verbessern. Dazu starten sie eine Kampagne. Die Initiative "Hallo im Tourismus" soll Jobs im Tourismus jugendgerecht darstellen und die Lehre schmackhaft machen. Das sei ein weiterer Schritt gegen den Arbeitskräftemangel, sagten Vertreter der Einkaufsgenossenschaft HOGAST und des Sozialunternehmens talentify am Mittwoch in Wien. Ende 2018 waren laut Wirtschaftskammer über 1.500 Lehrstellen im Tourismus unbesetzt. In mehr als 60 Prozent der Betriebe führe dies mittlerweile zu Umsatzeinbußen, so ein Forschungsbericht des Instituts für berufliche Weiterbildung (ibw).

Überregionale Kampagne

Grundpfeiler für den nötigen Trendwandel sei die Webseite www.halloimtourismus.at. Lehrlinge der 6 Leitunternehmen der Aufklärungskampagne beschreiben in Videos ihre Tätigkeiten im Gastgewerbe. "Vorstellung und Realität der verschiedenen Jobs unterscheiden sich stark. Das ist oft der Grund für den Wunsch eines Jobwechsels, weg aus der Tourismusbranche", sagte die Kampagnenverantwortliche der HOGAST, Nadine Luz. Der Unterschied dieser Kampagne zu anderen sei, dass "Hallo im Tourismus" überregional ist. Die Plattform verfügt über einen kostenlosen Recruiting-Bereich, wo sich nicht nur HOGAST-Mitglieder registrieren können. Viele Betriebe fühlten sich nicht mehr wirklich verantwortlich, Lehrlinge auszubilden. Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter zu verbessern liege an den Betrieben selbst, meinte der Geschäftsführer der Querfeld GmbH, Berndt Querfeld. Die Plattform soll den Austausch zwischen den Betrieben fördern und das Bewusstsein schaffen, dass es Vorreiter in der Tourismusbranche gibt, sagte Luz. Zur Zeit sind auf der Online-Plattform 300 Jobs ausgeschrieben. Die Zahl werde aber auf bis zu 500 steigen, schätzte Luz.

Jugendgerechte Aufbereitung der Informationen

Als Partner für die Initiative ist das Sozialunternehmen talentify tätig. Mit ihrem Onlineportal berät talentify Firmen, die Jugendliche im Recruiting ansprechen wollen. Durch jugendgerechte Aufbereitung der Informationen sollen die Vorteile der Branche in Schulen zu jungen Menschen und auch Pädagogen hinausgetragen werden. Vertreter sind in den nächsten Monaten an Schulen unterwegs, um über ihr Schulnetzwerk die Informationen zu verbreiten.

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