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Wiener Erfindung „Standortanwalt“ bringt Österreichs Wirtschaft nach vorne!

Wirtschaftskammern werden als Standortanwälte wichtige Infrastrukturprojekte und Genehmigungsverfahren begleiten – Ruck: „Freut mich sehr, dass unsere Forderung bundesweit umgesetzt wird

Wirtschaftsstandort Wien
© © Adiasz - Fotolia
„Es freut mich sehr, dass heute eine jahrelange Forderung aus unserem Haus umgesetzt wird. Damit bekommt die Wirtschaftskammerorganisation eine neue wichtige Funktion und mehr Gewicht bei der positiven Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes“,
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

Im Herbst 2016 hat die WK Wien erstmals die Idee der Standortanwaltschaft präsentiert. Die Rolle des Standortanwaltes sollte es sein, einen Ausgleich zwischen den Anliegen der Projektwerber und Bürgerinitiativen und NGOs herzustellen. Konkreter Hintergrund war der jahrelange Stau bei wichtigen Infrastrukturprojekten in der Ostregion wie etwa beim Lobautunnel oder beim Projekt Dritte Piste am Flughafen Wien. Mit der Standortanwaltschaft forderte die WK Wien ein Instrument, das öffentliche Interessen wie Energieversorgung, Arbeitsplatzsicherung oder Steueraufkommen und die Interessen der Wirtschaft in Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen besser zur Geltung kommen lässt. Nach Vorstellung der WK Wien sollte die Standortanwaltschaft in der Wirtschaftskammerorganisation verankert werden. Mit dem heutigen Abänderungsantrag im Parlament zum Wirtschaftskammergesetz, der die Länderkammern mit der Standortanwaltschaft betraut wurde dieses Ziel nun erreicht.

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