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Stadt Wien überträgt per Erlass Wiener Standortanwalt neue Aufgaben

Bürgermeister Ludwig und WKW-Präsident Ruck präsentieren Zusammenarbeit auf Landesebene - Standortanwalt Biach: „Werde mich für Infrastrukturprojekte mit aller Kraft einsetzen“

WK Wien-Präsident Walter Ruck, Standortanwalt Alexander Biach und Bürgermeister Michael Ludwig.
© Florian Wieser WK Wien-Präsident Walter Ruck, Standortanwalt Alexander Biach und Bürgermeister Michael Ludwig.

Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien haben vereinbart, die bundesgesetzlich verankerten Kompetenzen des Standortanwalts in Wien auch auf Landesebene auszuweiten. So wird der Standortanwalt in Wien künftig auch jene Projekte begleiten und Stellungnahmen in Verfahren abgeben können, für die keine Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich sind. Das betrifft zum Beispiel Projekte zum Ausbau des Öffinetzes oder der Straßeninfrastruktur aber auch generell Flächenwidmungsverfahren und Stadterweiterungsprojekte wie in Aspern. Mit der Funktion des Wiener Standortanwalts wurde Alexander Biach von der Wirtschaftskammer Wien bereits im Mai betraut, der nun von Bürgermeister Michael Ludwig und der Stadt Wien per Erlass mit den erweiterten Kompetenzen auf Landesebene befasst wird. Bürgermeister Ludwig: „Ein wichtiger Grund für die wirtschaftliche Stärke von Wien liegt in der engen und guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaftskammer. Der neue Standortanwalt und die Möglichkeiten seiner Tätigkeiten, unterstreichen einmal mehr, dass die Sozialpartnerschaft in unserer Stadt funktioniert. Und das ist gut für Wien.“

„Mit dem Wiener Standortanwalt entwickeln wir die im letzten Jahr geschlossene Zukunftsvereinbarung zwischen Stadt und Wirtschaftskammer Wien weiter. Wir schlagen ein neues Kapitel der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und Bevölkerung auf. Mit Alexander Biach haben wir hier auch den richtigen Mann, der sich seit vielen Jahren für die positive Weiterentwicklung am Standort einsetzt und hervorragenden vernetzt ist“
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

„Der internationale Standortwettbewerb wird immer härter. Städte wachsen rasant, die Menschen haben ein gesteigertes Mobilitätsbedürfnis, digitale Netze müssen ausgebaut werden. Städte und Regionen mit moderner Infrastruktur haben im global geführten Standortwettkampf die Nase vorne. Als Standortanwalt bin ich Fürsprecher und Unterstützer von Infrastrukturvorhaben. Meine Aufgabe wird es sein, dass ich den Menschen zeige, was es für die Allgemeinheit – für uns alle - bringt, wenn in Wien gebaut und modernisiert wird. Unser Fokus ist ganz klar ausgerichtet: Wir wollen Wien im Standortwettbewerb voranbringen, damit auch unsere Kinder und Enkel hier gut leben und arbeiten können“, sagt Alexander Biach, Wiener Standortanwalt und ergänzt: 

„Standortpolitik und Umwelt müssen kein Widerspruch sein. Wir werden aufzeigen, dass moderne Infrastruktur wirtschaftsbelebend und gleichzeitig umweltfreundlich ist.“
Alexander Biach

Berechnungstool – Modellrechnung Eventhalle

Durch die Erweiterung der Aufgaben per Erlass rücken auch Projekte wie beispielsweise die neue Eventhalle in den Fokus des Wiener Standortanwaltes. Bei der Halle ist noch offen, ob es ein UVP-Verfahren braucht. Der Standortanwalt jedenfalls wird in Zusammenarbeit mit dem Projektwerber die volkswirtschaftlichen Effekte des Projekts berechnen und damit Fakten in die öffentliche Diskussion einbringen. Dafür steht dem Standortanwalt ein eigenes Berechnungs-Tool zur Verfügung, das von der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) konzipiert wurde. Auf Basis von internationalen Vergleichsdaten mit einer Eventhalle in Deutschland wurde eine exemplarische Modellrechnung für die neue Wiener Eventhalle erstellt:

Bauphase – für das Rechenbespiel angenommene fiktive Bauinvestitionen für eine neue Eventhalle: 200 Mio. Euro (bis 250 Mio. Euro realistisch)

volkswirtschaftliche Effekte durch den Bau:

BRP Wien213 Mio. Euro
Jobs Wien2050
zusätzliche Löhne99 Mio. Euro
zusätzliches Steueraufkommen in Ö96 Mio. Euro

Betrieb - angenommene Betriebseffekte pro Jahr: 45 Mio. Euro Umsatz und 94 Mio. Euro Mehraufkommen durch zusätzliche Touristenausgaben (z.B. Nächtigungen)

volkswirtschaftliche Effekte durch den Betrieb

BRP Wien128 Mio. Euro
Jobs Wien1400
zusätzliche Löhne56 Mio. Euro
zusätzliches Steueraufkommen in Ö

68 Mio. Euro

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