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Sperre von Ring und 2er-Linie bedeuten neuerlich massive Schädigung für den Handel

Samstage sind die Umsatzbringer vieler Branchen. Trefelik fordert endlich die Einführung freiwilliger, fixer Demozonen

© wkw

„Es reicht! Wenn am kommenden Samstag der Ring und die 2er-Linie als wichtigste Zufahrtsstraßen zur Innenstadt und zur Mariahilferstraße gesperrt werden, bedeutet das eine neuerliche massive Schädigung für die Handelsunternehmen. So kann es nicht weitergehen! Damit wird den Geschäftsleuten ein wichtiger umsatzstarker Samstag entzogen und das kurz vor dem beginnenden Weihnachtsgeschäft“, ärgert sich Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. „Was würde es für einen Aufschrei geben, wenn gleichzeitig die B17 und die Autobahnabfahrt zur SCS gesperrt werden würde. Die wichtigsten Verkehrsadern Wiens kann man aber getrost jeden Samstag sperren“, so Trefelik weiter. „Der Ausfall von WhatsApp hat diese Woche zu großer Empörung geführt, die ich mir auch beim Ausfall der Einnahmen und Steuergelder für die Handelsunternehmen dieser Stadt wünschen würde“, meint der Handelsobmann

Trauriger Umsatzverlust-Rekord 2016: 35 Mio. Eur

Es sei weder für die Bewohner, die Wirtschaftstreibenden, noch die Konsumenten in der Innenstadt verständlich, warum jede Meinungskundgebung immer im Verkehrs-Herzen der Stadt stattfinden muss. Maximales Verkehrschaos und Einschränkung des Rechts auf Erwerbsfreiheit der Wirtschaftstreibenden dürfe nicht der Hauptgrund bei der Standortwahl einer Demonstration sein.

„2016 war der Ring jeden 3. Samstag gesperrt. Dadurch gab es einen Umsatzverlust von 35 Mio. Euro und es ginge 120 Arbeitsplätze verloren. Wenn das so weitergeht, werden wir heuer diesen traurigen Rekord einstellen“
Rainer Trefelik

Endlich freiwillige Demozonen umsetzen

"Wir sind für die Freiheit der Meinungsäußerung aber auch für die Erwerbsfreiheit. Hier müssen wir zu einer gemeinsamen Lösung kommen. Daher brauchen wir endlich die Einrichtung von freiwilligen, definierten, fixen Demozonen, wie zum Beispiel beim Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz“, meint Trefelik abschließend.

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