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Social Media richtig nutzen

Wie baut man sich einen Social-Media-Kanal auf? Worauf sollte man dabei achten? Und inwieweit ist es sinnvoll, sich dafür extern Unterstützung zu holen? Ein kurzer Fahrplan für den Start ins Social-Media-Marketing.

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© Style-Photography / Westend61 / picturedesk.com

Gerade während der Corona-Krise ist Social-Media als Marketing-Instrument so aktuell wie nie. Viele Unternehmen versuchen trotz der Distanz den Kontakt zu ihren Kunden zu halten oder ihren Kundenstamm zu erweitern. Hier die wichtigsten Tipps und Tricks, wie das gelingen kann.

  • Das richtige Medium finden
    Bevor man sich für ein oder mehre Plattformen und Medien entscheidet, sollte man sich überlegen, welche Zielgruppe man ansprechen will. „Außer der Unterscheidung zwischen privaten und Geschäftskunden kommt z.B. noch das Alter hinzu”, erklärt Digitalstrategin und Social Media-Beraterin Ally Auner. Auf Instagram und beispielsweise noch stärker auf TikTok seien viele Jugendliche aktiv, so Auner. Will man gezielt Werbung schalten gilt folgendes so die Expertin: „Facebook erlaubt extrem detailliertes Targeting (Zielgruppenansprache) nach Hobbys und Interessen, schwächelt aber, was Daten über Ausbildung und Beruf der User betrifft. Umgekehrt verhält es sich auf LinkedIn.” Beim Thema Trends, rät Auner ebenfalls, auf die jeweilige Zielgruppe einzugehen: „Für die meisten Branchen im B2C-Bereich liegt man aber auf Facebook und Instagram vermutlich nicht falsch. Für B2B-Geschäftsmodelle passt eher LinkedIn.”
  • Strategie-Plan
    Zu einem Marketing-Instrument wie Social Media gehört auch eine Marketingstrategie, die es vor dem Start in diversen Social-Media-Kanälen zu planen gilt. Darin enthalten sein sollte:
    • die Analyse des Unternehmens und des Mittbewerbs
    • die Erarbeitung von Zielen
    • die Definition von Zielgruppen
    • die Definition und das Setzten von geeigneten Maßnahmen
    • Ressourcenplanung
    • sowie laufende Evaluierungen
  • Content-Planung
    Bei der Content - der Inhalts-Planung und Gestaltung sollte stets der Mehrwert für die Kunden im Vordergrund stehen. „Facebook und Instagram sind keine Kanäle, in den ich Produktfotos mit Angebotspreisen reinklatsche und man mir deswegen die Tür einrennt”, bringt es die Expertin auf den Punkt.
  • „Es ist aber nach wie vor ein Ort, an dem ich eine direkte Beziehung aufbauen kann – weil ich die Menschen unterhalte, informiere und auf ihre Bedürfnisse eingehe.”
  • Qualität geht vor Quantität
    Auf die Frage mit welcher Häufigkeit Content produziert und veröffentlich werden solle, rät Auner zu zwei bis drei Beiträgen pro Woche wobei „Qualität immer vor Quantität geht.” Und: Die Mischung zwischen spontanen Veröffentlichungen - sogenannten Posts - und punktuell geplanten Beiträgen machen eine gute Social-Media-Seite aus: „Meiner Meinung nach ermöglicht gerade gute Planung, dass man auch mal spontan sein kann”, fügt Auner an. Was die Uhrzeiten betrifft, steht wieder die Zielgruppe im Vordergrund: „Wenn ich z.B. Babymode verkaufen will, überlege ich, wann junge Eltern Zeit haben, auf Social Media zu sein. Will ich Mittagsmenüs verkaufen, sollte ich vermutlich werktags am Vormittag posten, damit den ,Heimlich-im-Büro-Facebook-Nutzer’ gleich das Wasser im Mund zusammenrinnt”, schmunzelt Auner. Auch bei der Art des Contents- also, ob eher Videos oder Texte bei den Usern gefragt sind, sollte immer der Anspruch nach Qualität erfüllt werden. Zwar wären Videos definitiv ein langfristiger Trend, „mir ist aber ein gutes Bild mit einem knackigen Text lieber, als ein schlechtes Video”, so Auner. Videos in Social Media müssen außerdem in wenigen Sekunden fesseln, „sonst scrollt man weiter – Trend hin oder her”, betont sie.
  • Budget und Zeit einkalkulieren
  • Um regelmäßig im Newsfeed der Nutzer wahrgenommen zu werden und auch entsprechende Interaktion zu generieren - also Likes und Kommentare einzusammeln bzw. zu erreichen, dass die eigenen Inhalte auch weitergeleitet werden, lohnt es sich neben dem dafür benötigten Zeitaufwand auch ein Werbebudget einzukalkulieren. „Auf vorrangig auch privat genutzten Plattformen konkurriert man mit süßen Katzenvideos von Mama, den Babyfotos der besten Freundin oder reißerischen Fake News, über die im Freundeskreis hefitg diskutiert wird”, erklärt Auner, wie schwierig es ist, die Aufmerksamkeit der User zu bekommen und aus der Masse hervorzustechen betont aber auch, dass Werbung kein Allheilmittel sei „sondern gezielt und wohlüberlegt eingesetzt werden sollte.”
  • Externe beauftragen
    „Die Betreuung von Social Media-Kanälen kann man prinzipiell unabhängig von Alter oder beruflichen Hintergrund lernen, dafür gibt es auch laufend Weiterbildungsangebote”, schildert Auner. „Aber nicht jeder muss alles können. Man kann Grafik, Textierung oder die tatsächliche Veröffentlichung auslagern.“ Besonders bei bezahlter Werbung empfiehlt sie, Profis mit ins Boot zu holen: „Die Möglichkeiten sind hier inzwischen sehr komplex,” so Auner. Egal, ob man sich nun zusätzliche Unterstützung holt oder nicht, „in jedem Fall muss man viel Zeit investieren und dranbleiben. Vor allem, wenn mehrere Kanäle zu bespielen sind.”
  • Richtlinien einhalten
    Besonders wichtig, beim Aufziehen und der Bespielung eines Social Media Kanals ist natürlich auch die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung und des Urheberrechts. Nähere Informationen dazu finden sich auf werbungwien.at

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