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So verstehe ich eine Standortpartnerschaft

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© wkw

Die Stadt Wien will in den nächsten zehn Jahren die Fläche für Wiens produzierende Betriebe von derzeit 150 Hektar auf 300 Hektar verdoppeln. Zu dieser sensationellen Entwicklung kam es durch unser jahrelanges Drängen und Mahnen, weil durch immer weniger Betriebsflächen immer mehr Betriebe ins Umland abwandern und dadurch schon tausende Jobs verloren gegangen sind. Auch die Stadt hat mittlerweile erkannt, wie ernst die Lage ist. Gemeinsam haben wir in den vergangenen Monaten nun ein neues Konzept erarbeitet, das den Weg in die Zukunft weisen wird. Es wird künftig drei Zonen geben, die Planungs- und Investitionssicherheit bieten. Erstens industriell-gewerbliche Gebiete zu günstigen Preisen und in aller Regel ohne Anrainer. Zweitens gewerbliche Mischgebiete mit Anschluss an die Öffis. Und drittens integrierte Einzelstandorte, von denen es mehr als 200 gibt, die erhalten werden sollen.

Es braucht Mitgestalter wie die Wirtschaftskammer Wien

Außerdem soll das Flächenmanagement deutlich ausgebaut werden - unter anderem mit zentralen Ansprechstellen für größere Gebiete und einer neuen Internet-Plattform mit freien Gewerbeimmobilien. Betriebsgebiete sollen zudem vor Umwidmungen effektiv geschützt werden; in den vergangenen 20 Jahren ist mehr als ein Fünftel der Wiener Betriebsflächen auf diese Art verloren gegangen. Die zusätzlichen Flächen will die Stadt vor allem im Zuge von Stadterweiterungsprojekten realisieren. Für mich ist der strategische Neustart im Bereich der Betriebsgebiete ein hervorragendes Beispiel für eine gute Standortpartnerschaft. Denn in einer großen Stadt wie Wien gibt es viele unterschiedliche Interessen, die miteinander funktionieren müssen. Die einen wollen ruhig wohnen, die anderen ständig viel los haben. Viele wünschen sich ihren Arbeitsplatz nicht allzu weit weg vom Wohnort, andere brauchen für ihren Unternehmensstandort Dieses und nicht Jenes. Auch das Verkehrssystem braucht seinen Platz, dazwischen soll es immer wieder grün sein, an Schulen und Kindergärten muss man ebenfalls denken. Ja, eine Stadt ist eine wirklich komplexe Angelegenheit – es gibt viele Wünsche, viele Notwendigkeiten. Daher braucht es Mitgestalter wie die Wirtschaftskammer Wien, die ihre Sicht einbringen und zum Gelingen des großen Ganzen entscheidend beitragen.

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