th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

So sind Firmendaten auch im Home-Office sicher

Der sichere Umgang mit Firmendaten im Home-Office ist ein wichtiges Thema. Wie Betriebe Cyberangriffen vorbeugen können.

Für den Umgang mit Firmendaten brauchen die Mitarbeiter klare Regeln - auch im Home-Office.
© Song_about_summer/shutterstock.com Für den Umgang mit Firmendaten brauchen die Mitarbeiter klare Regeln - auch im Home-Office.

Die Wohnungstür für jedermann offen lassen? Allein der Gedanke löst bei den meisten Unbehagen aus. Ganz anders sieht es aus, wenn es um Sicherheit in der Cyber-Welt geht. Für Firmen wird das Thema um eine zusätzliche Komponente reicher, wenn Mitarbeiter im Home- Office arbeiten. Dabei reicht die Beachtung einiger Grundregeln, um das Risiko von Cybercrime entscheidend zu minimieren.

  1. Bewusstsein schaffen
    Die Mitarbeiter müssen zu allen Arten und Gefahrenvon Cybercrime geschult werden. Auf achtsamen Umgang mit der eigenen (Firmen-)Mailadresse achten, kein leichtfertiges Öffnen von Links und Anhängen in Mails, sichere Verwahrung von Zugangsdaten und Passwörtern, Verwendung automatisch generierter Passwörter und ihre regelmäßige Änderung usw.
  2. Hard- und Software sicher machen
    Alle im Home-Office verwendeten Geräte müssen mit Firewall und Anti-Viren-Software geschützt sein. Am besten den Mitarbeitern firmeneigene Hardware zur Verfügung stellen. Zugriff auf das Firmennetzwerk sollte nur über VPN (virtual private network) erfolgen – eine gesicherte, von Unbeteiligten nicht einsehbare Verbindung. Wird WLAN genutzt, muss es mit einem starken Passwort und Verschlüsselung gesichert sein. Software-Updates regelmäßig installieren, um Sicherheitslücken zu schließen. Simulationen helfen, den Mitarbeitern die Folgen von Sorglosigkeit vor Augen zu führen.
  3. Verbindliche Verhaltensregeln
    Jedes Unternehmen sollte für seine Mitarbeiter Verhaltensregeln für den Umgang mit Daten, IT-Infrastruktur und Passwörtern aufstellen, die auch im Home-Office verbindlich sind. Diese Regeln sind strikt einzuhalten. Generell sollten Betriebe durchdacht festlegen, wer Zugang zu welchen Firmendaten hat, und eine Strategie dafür finden, was zu tun ist, wenn etwas passiert.
  4. Daten regelmäßig sichern
    Unternehmen sollten sich eine durchdachte Backup-Strategie überlegen, die sicherstellt, dass sie ihre Daten bei Cyber-Angriffen weiter parat haben. Dazu zählt: Wann werden welche Daten von wem und wo gesichert, und wie ist das Backup geschützt?
  5. Den Fachmann beiziehen
    Gerade Ein-Personen-Betriebe und kleine und mittelgroße Unternehmen ohne eigene ITFachleute im Haus sind gut beraten, sich beim Thema Cyber Security einen Experten für ITSicherheit zur Seite zu holen. Alleine in Wien gibt es mehr als 11.000 IT-Berater, die dafür zur Verfügung stehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurzarbeit

Kurzarbeit verlängert: Was ab Juli gilt

Das aktuelle Modell der Kurzarbeit, das am 30. Juni auslaufen würde, wird bis Jahresende verlängert. mehr

Förderungen

Wien fördert die Lehrlingsausbildung

Um Wiener Ausbildungsbetriebe, die von der Corona-Pandemie betroffen waren, in ihrer Nachwuchsarbeit zu unterstützen, hat die Stadt Wien im Vorjahr ein Förderpaket geschnürt. mehr

Babypause

Weiterbildung in der Babypause – das geht

Muttertag ist mehr als Blumen und Kuchen: Die Monate mit einem Baby daheim sind auch beruflich wichtig. Immer mehr planen während der Karenz eine Weiterbildung mit ein. Und das zahlt sich aus mehr