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So punkten Fotos auf Websites

Mit welchen Fotos man sich und sein Unternehmen auf der eigenen Website darstellt, ist alles andere als egal. Die Wiener Fotografin und Expertin für Branding Fotografie, Michaela Krauss-Boneau, erklärt, worauf Unternehmer achten sollten

Michaela Krauss-Boneau ist Expertin für (Personal) Branding Fotografie und Inhaberin der Schauspielschule Krauss. In ihren Fotoshootings legt sie Wert, das Wesentliche der Menschen einzufangen und hilft ihnen so, sich als Personenmarke zu etablieren.
© Michaela Krauss-Boneau Michaela Krauss-Boneau ist Expertin für (Personal) Branding Fotografie und Inhaberin der Schauspielschule Krauss. In ihren Fotoshootings legt sie Wert, das Wesentliche der Menschen einzufangen und hilft ihnen so, sich als Personenmarke zu etablieren.
  1. Wer wahrgenommen werden will, muss sich zeigen!
    Egal ob Handwerk, Handel oder Consulting: Es gibt viele Mitbewerber, die ähnliche Dienstleistungen oder Produkte anbieten wie Ihr Unternehmen. Aber Sie, Ihre Expertise und persönlichen Besonderheiten gibt es nur ein einziges Mal. Diese gilt es hervorzuheben - und zwar mit Personal Branding Fotografie. Zeigen Sie das Gesicht hinter der Marke. Zeigen Sie auf Ihren Bildern, wer Sie sind und wofür Sie stehen. Sie müssen nicht schrill sein, um aufzufallen.

  2. Ihre Website ist ein Schaufenster.
    Der erste Business-Kontakt erfolgt ast immer über das Internet. Was Ihre Besucher in den ersten Sekunden auf Ihrer Website sehen, entscheidet darüber, ob sie bleiben oder weiterziehen. Texte werden beim ersten Besuch meist nicht gelesen, sondern bloß gescannt. Umso wichtiger sind die Fotos: Sie sollten daher auf professionelle Personal Branding Businessfotos setzen, nicht auf Schnappschüsse oder Handyfotos. Wenn Sie Texte bebildern, verwenden Sie Fotos, die die Aussage unterstützen. Das fesselt die Besucher, sie bleiben länger auf Ihrer Seite.

  3. Vermeiden Sie Stockfotos
    Aufnahmen, die nichts mit Ihrem Unternehmen zu tun haben, haben auf Ihrer Website nichts verloren. So genannte „Stockfotos” von Bilderdatenbanken halten Besucher auf Distanz. Sie eignen sich für große, kundenferne Konzerne, schaden aber Ihrem Alleinstellungsmerkmal, Ihrem Expertenstatus und der Kundennähe. Sie sind eine unpersönliche Massenware: Jeder kann die Lizenzen erwerben und dieselben Bilder verwenden. Auch Google erkennt Stockfotos - und straft sie ab: Stockfotos ranken bei der Suchmaschine schlechter als eigene Bilder.

  4. Menschen kaufen bei Menschen
    Zeigen Sie sich authentisch, dann nehmen Sie Ihre Kunden als glaubwürdig wahr. Ihre Ecken und Kanten dürfen zum Vorschein kommen. Auf Ihren Fotos sollte Ihre Persönlichkeit im Vordergrund stehen. Visualisieren Sie unbedingt die Besonderheiten Ihres Unternehmens. Dadurch gewähren Sie Ihren Kunden einen guten Einblick hinter die Kulissen und in Ihre Markenphilosophie. Wichtig für eine erfolgreiche Präsentation Ihrer Marke ist das Visual Storytelling. Dabei ziehen sich die Bilder wie ein roter Faden durch Ihre Website und transportieren Ihre Marketingbotschaften visuell.

  5. Verkleiden Sie sich nicht
    Zwängen Sie sich für das Fotoshooting nicht in ein „Kostüm”, das Sie im Alltag nicht tragen. Die Kleidung auf Ihren Portraits sagt etwas über Ihren Lifestyle aus. Also tragen Sie für Ihre Business-Fotos das, womit man Sie auch im Berufsalltag antrifft: Ihre Farben, Ihren Stil. Das gilt auch für Make-up und Hairstyling. Beides sollte unbedingt Ihrer Persönlichkeit entsprechen.

  6. Verstellen Sie sich nicht
    Wenn Sie versuchen, auf den Fotos etwas darzustellen, was Sie nicht sind, sieht das gekünstelt aus. Vergessen Sie also einstudierte Posen. Viel wichtiger ist, dass Ihr Ausdruck zu Ihrer Gestik und Körperhaltung passt. Lassen Sie sich auf die Situation ein, dann kommt die natürliche Haltungen vor der Kamera meist von alleine. Vertrauen Sie darauf, dass Sie ein professioneller Fotograf ins richtige Licht rückt.

  7. Denken Sie vorher ans Nachher.
    Achten Sie bei der Planung des Fotoshootings darauf, in welchen Formaten die Bilder eingesetzt werden sollen. Für eine Website brauchen Sie meist Querformate, Hochformate und Quadrate. Beschriften Sie vor dem Hochladen die Bilder Suchmaschinen-gerecht: Verwenden Sie die richtigen Keywords in Titel und Beschreibung, achten Sie auf alt-Attribute. Beachten Sie das Urheberrecht und führen Sie die Bildquelle (meist den Namen des Fotografen) im Impressum oder direkt beim Bild an.


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